Charles Blog

Der Blog für Pflanzenliebhaber

Blütenträume zwischen den Flüssen – in Rosenheim

26. April 2010

 
image

Bleibende Werte
Mit der Landesgartenschau 2010 nutzt die Stadt Rosenheim eine historische Chance: Nur wenige hundert Meter von der Altstadt entfernt, mündet die Mangfall in den Inn. Da sich Rosenheim aufgrund der Hochwassergefahr in der Vergangenheit immer weiter von den Flüssen wegentwickelt hat, wurde das Potenzial dieser Flusslandschaft bisher kaum genutzt. Das wird sich nun ändern….

Brückenschlag in die Zukunft
Hauptelemente und Rückgrat des neuen Parks bilden acht Brücken über die Mangfall und den Hammerbach, welche durch Stege miteinander verbunden sind. Sie sind Rampe, Treppe, Brücke oder Sitzgelegenheit zugleich. Die Rosenheimer erobern so die Flussufer zurück, können die Uferseiten der Mangfall besser als bisher wechseln und vor allem den Innspitz leichter erreichen.

Leben und Wohnen am Fluss
Die geplante Gartenschau ist ein großer Motor für die Rosenheimer Stadtentwicklung. Sie stellt wieder einen engen Bezug zwischen der Altstadt und ihren Flüssen her und schafft zudem attraktive Grünflächen und Erholungsgebiete, die Bürgern wie Besuchern der Stadt langfristig erhalten bleiben. Rosenheim gewinnt aber nicht nur neue Orte der Begegnung und Erholung, sondern auch neue Wohnflächen. Denn stilvolles stadtnahes Wohnen in grüner Umgebung wird hier nahe am Wasser nach der Gartenschau entstehen.

Parklandschaften an der Mangfall
Der Innbalkon mit Aussichtsplattform und die Innterrassen, Parklandschaften zum Spielen und Spazieren, eine Kinderkajakstrecke am Hammerbach – Der Mangfallpark, der sich auf eine Strecke von ca. 1,5 km zwischen Krankenhaus und Rathausstraße erstreckt wird ein Freizeitpark, der alle Rosenheimer begeistern wird, weil er für wirklich jeden etwas zu bieten hat. Ruhe und Spaß, Sport und Spiel. Und viele wunderschöne Ausblicke…. »

image

Neues von der Gartenschau:

Traumstart für die Gartenschau

Traumwetter, viele Besucher und so eine positive Stimmung". Schon am Samstagvormittag lange Schlangen an den Kassen.

Insgesamt besuchten mehr als 17 000 Menschen die Landesgartenschau in Rosenheim. Flanierten am Wasser entlang, fuhren mit den Plätten über den Inn, schaukelten entspannt in Hängematten und „Crazy Chairs" im Mangfall Park oder besuchten die vielen informativen Ausstellungsbeiträge im Mangfallpark Nord.

Selbst hartnäckige Zweifler wurden schwach und gaben spätestens nach der Eröffnungsfeier und dem Rundgang übers Gelände zu: „Dass es so schön wird, hätten wir nie gedacht".

Eines von vielen Highlights:

Blüten(t)räume zwischen den Flüssen
Farbenprächtige und höchst informative Präsentationen von gärtnerischen Produkten und Floristik zählen auf jeder Gartenschau zu den Highlights.

In Rosenheim bietet die Blumenhalle auf dem Gelände "Mangfallpark Nord" ein ganz besonderes Ambiente. Mit enormem Pflanzenwissen und großer Kreativität verwandeln die Mitgliedsbetriebe des Bayerischen Gärtnereiverbandes sowie des Fachverbandes Deutscher Floristen (FDF) die Halle in inspirierende Blüten(t)räume.

Die Gestaltung der Hallenschau übernimmt der erfahrene Hallenschaugestalter Dieter Scheffler. Gemeinsam mit Christian Grayer von Dömges Architekten entwickelte Dieter Scheffler auch einen neuartigen Grundausbau für die Innengestaltung des Hallenschauzeltes.

23.04. – 02.05.2010
Frühlingshafte Blumengeschichten

07.05. – 16.05.2010
Outdoor Living – Gestaltungsvorschläge für Balkon und Terrasse

21.05. – 30.05.2010
Ikebana, Bonsai & Co., der japanische Weg im Umgang mit der Natur

03.06. – 08.06.2010
Florale Wohnwelten

12.06. – 20.06.2010
Rosenduft und Blütenzauber – Die Rosensch
au

25.06. – 29.06.2010
Floristen gestalten sommerlich bunte Blumenkränze

26.06. 2010
"Silberne Rose" – Landesmeisterschaft der bayerischen Floristen im KU’KO mit anschließendem Ball

03.07. – 11.07.2010
Fuchsien im Formschnittgarten

16.07. – 20.07.2010
Papier & Blume

24.07. – 01.08.2010
Farbräume – Blumige Schwelgereien

06.08. – 15.08.2010
Zeitgemäße Trauerfloristik im Kontext der Kulturen

20.08. – 29.08.2010
Aus der Schatzkammer der Natur

03.09. – 12.09.2010
Gräser, Chrysanthemen und Glas

16.09. – 20.09.2010
Farben, Formen und Strukturen – die neue Lust auf Pflanzen

25.09. – 03.10.2010
Farbenrausch zum Gartenschaufinale

Zwischen den einzelnen Ausstellungen erleben Sie die Gärtner und Floristen live bei der Arbeit.

Weitere Infos unter:

http://www.rosenheim2010.de/willkommen.html

Social Networks:
Mister Wong

Natur findet Stadt! In Aschersleben

26. April 2010

image

Landesgartenschau vom 24.04. Bis 10.10.2010

Natur findet Stadt: 3. Gartenschau in Sachsen-Anhalt öffnet ihre Tore am Samstag, den 24. April 2010

Zehn Jahre von der Idee bis zur Umsetzung. 170 Tage durchgehend vom 24. April bis zum 10. Oktober 2010. Revitalisierung fünf innerstädtischer Parks in einer Gesamtgröße von 15 Hektar, 40 Millionen Euro an Aufwendungen – inkl. Infrastruktur und Hochbau. 60.000 neue Stauden, 340 neue Bäume in einem Gesamtbestand von 955 Bäumen, 3.500 neue Sträucher, 2.000 neue Rosenstöcke, 40 raffiniert gestaltete Themengärten, neue Hecken in einer Länge von rund 3 Kilometern, erlebnisorientierte Spiellandschaften, 1.000 kulturelle Veranstaltungen und natürlich der „Aschersleber Globus“ – das ist die Landesgartenschau Aschersleben im Schnellabriss.

imageAlle Parks befinden sich in der Innenstadt: HERRENBREITE, BESTEHORNPARK, STADTPARK, ROSARIUM, EINE-TERRASSE sowie der PROMENADENRING rund um die alte Stadtbefestigungsanlage mit ihren 14 sehr gut erhalten Wehrtürmen. Bei den Parks Herrenbreite und Stadtpark handelt es sich um denkmalgeschützte Flächen.

Eine Mischung aus Landschaftsgärten, moderner Architektur und einzigartigen historischen Bauten wird im Jahr 2010 die Philosophie einer Stadt deutlich machen, die mit Mut und Ideen ihr eigenes Profil gefunden hat.

In Aschersleben werden kulturhistorisch bedeutsame Flächen in der Innenstadt neu gestaltet und korrespondieren mit modernen Stadtumbau-Projekten. Kennzeichnend ist der Unterschied zu herkömmlichen Gartenschauen, wo überwiegend Brachflächen am Stadtrand gestaltet werden.

Ziel unserer Gartenschau ist es, die Lebensqualität des Zentrums weiter zu erhöhen und die Stadt touristisch stärker zu profilieren.

Weitere Infos unter:

http://www.landesgartenschauaschersleben2010.de/cms/home.html

Social Networks:
Mister Wong

Villingen-Schwenningen ist für die LaGa gerüstet

21. April 2010

In Villingen-Schwenningen findet vom 12. Mai bis 10. Oktober 2010 die Landesgartenschau statt.

Villingen

Im Stadtbezirk Villingen gibt es 3 Projekte: Das Brigachufer zwischen dem Bickentor und dem Alten Tonhallen Gelände wird in ein Naherholungsgebiet umgestaltet. Die historische Ringanlage entlang der Stadtmauer wird saniert und der Rosengarten auf dem Hubenloch wird neu gestaltet.

image
image

Schwenningen

Im Stadtbezirk Schwenningen verändert sich die sanierungsbedürftige Industriebrache des Bahnhofsareals in eine großzügige Parkanlage, den Neckarpark. Das Gelände erstreckt sich über den Stadtpark Möglingshöhe mit der Neckarquelle bis zum Landschaftspark Bauchenberg. Die durchgehende Grünanlage verbindet die Innenstadt mit dem Schwenninger Moos.

Im Jahr 2010

Während der Landesgartenschau erfreut die Stadt ihre Besucher mit gärtnerischen Attraktionen und vielfältigen Veranstaltungen. Etwa eine Million Menschen werden zu Besuch erwartet.

Veranstaltungskalender

http://www.lgs-vs2010.de/veranstaltungskalender.htm

Weitere Infos unter:

http://www.lgs-vs2010.de/

Social Networks:
Mister Wong

Endlich zaubert die Natur – in Hemer bei der LaGa

20. April 2010

Landesgartenschau Hemer vom 17.04. bis 24. 10. 2010


Endlich zaubert die Natur

Bereits an zwei Wochenenden ist die 15. NRW-Landgartenschau in Hemer jetzt  mit sommerlichen Temperaturen verwöhnt worden. Das beschert der 1. Landesgartenschau im Sauerland nicht nur einen ungewöhnlichen Besucheransturm. Nein, jetzt erwacht, zaubert die Natur. Hornveilchen, Stiefmütterchen und Bellis prahlen mit ihren Farben um die Wette. Traubenhyazinthen, Narzissen und die unterschiedlichsten Tulpensorten versprechen für die nächsten Tagen eine Blütenpracht, die nicht nur fasziniert. Halten Sie als unser Gast einfach einen Augenblick inne – schnuppern Sie den Duft, den tausende von Blüten verströmen.

image

Hemer lädt mit seinem neuen Landschaftspark aber nicht nur zum Bestaunen von Blütenpracht, Natur pur, Spiel und Spaß für die ganze Familie, zu zivilen Eintrittspreisen oder zum Austausch von gärtnerischem Fach- oder Hobby-Wissen ein. Mit dem Bau einer neuen, in NRW einmaligen Multifunktionshalle lädt die LGS Hemer zu etlichen Veranstaltungen ein, die das Leben erst so richtig rund machen. Konzerte von Silbermond, Roger Hodgson, die Stimme von Supertramp, Suzi Quatro, Cantus Buranus (Mittelalterspektakel der Superlative, den Schriften und Liedern der Handschrift der Carmina Burana entnommen, eine Inszenierung von Star-Regisseur Gert Hof – das Ergebnis ist ein Werk zwischen mittelalterlicher Musik, Klassik, Soundtrack und den typischen Corvus Corax-Klängen) oder ein Heißluft-Ballon-Festival bilden die Spitze des Veranstaltungsspektakels. Der COS-Cup (eine Station der Deutschen Skateboard-Meisterschaft), Theateraufführungen, Klassikkonzerte, Lesungen, Musicals, Schlager-Paraden oder auch Übertragungen der Fußball-WM-Spiele aus Südafrika mit der deutschen Nationalmannschaft sind fester Bestandteil der Großveranstaltung und laden über das ganze Jahr zusätzlich zu einem Besuch der LGS Hemer ein. Sie wollen uns nicht nur einmal besuchen. Wir haben verstanden. Nutzen Sie deshalb die Vorteile einer Dauerkarte! Mehr erfahren Sie auf diesen Seiten. Es lohnt und rechnet sich.

image

Die Landesgartenschau öffnet bis zum 24. Oktober 2010 täglich um 9.30 Uhr. Bis 18.30 Uhr ist Einlass.

Video Trailer:

http://www.youtube.com/watch?v=LKBU0_zUdl4

http://www.youtube.com/watch?v=M1h8pUhKuQM

image

Weitere Infos unter:

http://www.landesgartenschau-hemer.de/index.php?id=141&no_cache=1

Social Networks:
Mister Wong

Bad Essen – Eine Stadt blüht auf!

19. April 2010

image
Ein Bad im Blütenmeer


Bad Essen blüht auf:

Vom 23. April bis zum 17. Oktober 2010 steht die Gemeinde ganz im Zeichen der neuen niedersächsischen Landesgartenschau. Ein Ort, wie gemacht für ein sommerlanges Fest von Gartenkunst und –kultur, mitten im schönen Osnabrücker Land, im Naturpark TerraVita und in der Varus-Region gelegen. Bad Essen schmiegt sich im Süden an die Höhen des Wiehengebirges und öffnet sich zur flachen Tiefebene im Norden. Dazu malerische Fachwerkhäuser im historischen Ortskern, mit einem Kirchplatz, der als einer der schönsten Norddeutschlands gilt. Nicht zuletzt punktet Bad Essen mit Schloss Ippenburg und den Ippenburger Gärten, einem Gartenparadies für Kenner und Genießer – all dies fügt sich zu einer attraktiven Kulisse für die Gartenschau 2010.

Dann verwandelt sich Bad Essen in ein Blütenmeer: Kur- und Parkanlagen werden behutsam modernisiert und um attraktive Ausstellungbeiträge, Spielbereiche, farbige Schau- und Themengärten und eine "SoleArena" erweitert. Unkonventionelle Blumenschauen im ehemaligen Hallenbad bieten Anregungen zur Dekoration von Haus und Garten und werden zum unvergesslichen Blütenfest. Entlang des Kanal-Ufers schaffen attraktive Fuß- und Radwege neue Verbindungen zwischen Bad Essen, dem Ortsteil Lockhausen und dem Blumenparadies Schloss Ippenburg; Veranstaltungen versprechen Spaß, Spiel und Spannung.

Durch das große Engagement der "grünen Branche" konnten über 100 Themengärten und Ausstellungsbeiträge realisiert werden.

Gartenfestivals auf Schloss Ippenburg

Schloss Ippenburg, der Standort des bereits traditionellen Originals der deutschen Gartenfestivals "Gartenlust & Landvergnügen", ist auch im Landesgartenschaujahr 2010 wieder Treffpunkt der internationalen Gartenszene.
Zum Pre-opening – dem Narzissenfest -, und zu den anderen Gartenfestivals werden zahlreiche Aussteller ausgewählte Pflanzen, Gartenaccessoires und zahlreiche und exklusive Dinge, unter anderem aus den Bereichen Wohnen und Garten, Mode und Schmuck, in großen Verkaufsausstellungen auf Schloss Ippenburg präsentieren.

„Mit Tulpen und Trompeten“
23. April bis 2. Mai 2010
„Wenn Pfingsten ist …“
20. bis 24. Mai 2010

„Rosenkavaliere“
3. bis 6. Juni 2010

Brot und Rosen“
17. bis 20. Juni 2010

„Einfach paradiesisch!
1. bis 4 Juli 2010

„Petersil´ und Suppenkraut …“
15. bis 18. Juli 2010

„Licht und Schatten“
29. Juli bis 1. August 2010

„Sommerglück – Gartenglück!“
12. bis 15. August 2010

„Stunde der Gräser“
26. bis 29. August 2010

„Herbstfeuer!“
9. bis 12. September 2010

„Ländliches Herbstfest“
23. bis 26. September 2010

„Ein letztes Mal!“ – Schlussakkord
14. bis 17.Oktober 2010

Weitere Infos unter:

http://www.landesgartenschau-badessen.de/index.php?id=11

Social Networks:
Mister Wong

Blütenpracht & Leistungsschau in Bad Nauheim

13. April 2010

Gartenkur im Blütenmeer auf der LaGa – Bad Nauheim blüht auf

Das Mekka für hessische Gartenfans heißt von Ende April bis Anfang Oktober Bad Nauheim. Die Kurstadt in der Wetterau lockt während der Landesgartenschau mit Hunderttausenden Blumen, Sträuchern und Stauden. Auf unzähligen Veranstaltungen können Hobbygärtner ihren grünen Daumen erweitern.

image

Am duftenden Rhododendronhain entlang schlendern, über die Blütentreppe zum Goldsteinturm wandeln und anschließend die überdimensionale Elvis-Presley-Blumengitarre bestaunen. So könnte eine Tour über das Gelände der Landesgartenschau in Bad Nauheim aussehen. In Themengärten, Pavillons und Infocentern erhalten die Besucher an den 163 Ausstellungstagen außerdem Profitipps rund ums richtige Gärtnern.

Trailer zur Gartenschau:http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?key=standard_document_38875941&jmpage=1&type=v&rubrik=54811&jm=1&mediakey=fs/trailer/20100421_dauertrailer_SGarten_wt_neu

Augenweide und Leistungsschau:

http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?key=standard_document_39035931&jmpage=1&type=v&rubrik=36090&jm=1&mediakey=fs/hessenschau/20100424_1930_lgs_eroeffnet

Öffnungszeiten und Eintrittspreise

Die Kassen sind vom 24. April bis Ende Mai von 10:00 Uhr – 18:00 Uhr geöffnet,
von Juni bis Ende August von
10:00 Uhr – 20:00 Uhr
und von September bis zum Ende der LaGa von 10:00 Uhr – 18:00 Uhr.
Das Gelände ist bis zum Einbruch der Dunkelheit geöffnet und kann auch noch nach Kassenschluss verlassen werden.
Tageskarten kosten zwischen 4€ und 28€, Dauerkarten zwischen 30€ und 180€. Eine Übersicht finden Sie auf der offiziellen Internetseite www.landesgartenschau-bad-nauheim.de.

Eintrittskarten gibts auch bei der Bad Nauheim Stadtmarketing und Tourismus GmbH
In den Kolonnaden 1
61231 Bad Nauheim
Telefon: (06032) 92 99 20
info@bad-nauheim.de

Social Networks:
Mister Wong

"Freies Wachstum für alle Zimmerpflanzen"

8. April 2010

Pflanzenklappe rettet mehr als 170 Blumen

Liebe Blumen- und Pflanzenfreunde,

ich habe mal nachgeforscht, was aus der im Februar 2009 publizierten Pflanzenklappe geworden ist.

Die weltweit erste «Baby-Klappe» für ungeliebte Pflanzen hat in Deutschland bisher mehr als 170 Bäumchen und Blumen vor einem Ende in der Mülltonne gerettet. Zur Saison 2009 des Kunstprojekts «botanoadopt» zog Mit-Initiatorin Haike Rausch eine Erfolgsbilanz. Es gebe einen deutlichen Bedarf an Pflanzenklappen, sagte sie der dpa in Münster. 80 der Findlinge seien bereits adoptiert worden. Die Aktion hatte im Februar 2009 im Künstlerdorf Schöppingen begonnen. Inzwischen steht die Klappe in Frankfurt/Main.

image

Im Winter war die Pflanzenklappe wegen der Minusgrade geschlossen. Aber jetzt, im Frühjahr 2010, ist sie wieder geöffnet und es wird, auch aufgrund der Medien Bekanntmachungen, mit einem großen Anklang bei Pflanzenhaltern gerechnet.


Hier zwei von vielen dpa Presse Beiträgen zu der Pflanzenklappe Aktion:

Wie sag ich’s meiner Blume?

“Die Sukkulente Karla hat einen Hang zum Subversiven. Neben ihr steht die Elefantenfußpflanze Makabu, die als illegaler Einwanderer nach Europa kam. Beide haben einiges durchgemacht, bevor sie in der Pflanzenklappe des Künstlerduos Haike Rausch und Torsten Grosch abgegeben wurden. “Wir sprechen mit den Pflanzen”, sagt Rausch. Sie päppeln sie wieder auf, finden heraus, welche Musik sie mögen, denken sich Biographien für sie aus. Gestärkt mit neuem Lebenswillen und frischem Grün suchen sie dann ein neues Zuhause.”



“50 Cent” sucht neuen Liebhaber

“Wenn der Hobbygärtner mit seinem grünen Liebling überfordert war, hieß die Endstation oft Mülltonne. Doch nun gibt es das Projekt “botanoadopt”.

Pflanzenkauf ist schon eine verzwickte Sache. Erst ziehen die Blumen den Käufer mit ihrer Blütenpracht in den Bann, während die Verkäuferin dabei subversiv das Gefühl vermittelt, auch ohne grünen Daumen könne man den Ansprüchen dieses Exemplars absolut gerecht werden. Zu Hause kommt dann die Ernüchterung: Die Blüten fallen ab, und die Pflanze lässt sich nur noch depressiv hängen. Es folgen Beschimpfungen und Drohungen, die das Wort „Mülltonne“ enthalten.

Damit dieses Szenario nicht wahr wird, gibt es im münsterländischen Schöppingen das Projekt „botanoadopt“, gegründet von Mitgliedern der Künstlergruppe „431art“. Sie betreiben in Frankfurt am Main eine anonyme Pflanzenklappe, die den Schützlingen von gescheiterten Hobbygärtnern und Freizeitbotanikern eine zweite Blüte in guten Händen ermöglichen soll. Zum Jahreswechsel ist es Zeit, Bilanz zu ziehen: 170 teilweise bis zur Unkenntlichkeit verdorrte Pflanzen wurden im vergangenen Jahr abgegeben. Fast alle erfreuen sich inzwischen wieder bester Gesundheit. Nur eine Palme mit Pilzbefall und ein Bonsai konnten trotz sofort eingeleiteter Mund-zu-Blatt-Beatmung nicht mehr gerettet werden.

„Freies Wachstum für alle Zimmerpflanzen“ – diesen Wahlspruch nimmt die Pflanzenklappe wörtlich. In Botania, dem Kinderdorf für Kakteen und Co. in Schöppingen, werden die adoptierten Sprösslinge aufs Aufwendigste umsorgt. Sie wohnen laut Internetseite in einem „freigeistigen Dorf, in dem Pflanzen aus verschiedenen Herkunftsländern, Gattungen oder Familien zusammenleben“. Alle Botania-Bewohner bekommen sogar Namen und Biografie verpasst. Zurzeit warten unter anderem die Aloe-Pflanze „Feel Good“ und der Pfennigbaum „50 Cent“ auf neue Liebhaber.

„Natürlich sind seltene und hochwertige Pflanzen wie Orchideen, Vanillepflanzen, Duftgeranien und Hibisken begehrter als andere. Aber auch gewöhnlichere Pflanzenarten gehen mit dem richtigen Namen und der Biografie schnell weg“, sagte Rausch. So fand ein Geldbaum namens „Lehman“ bei einem Frankfurter Geldinstitut ein neues zu Hause, die Wüstengewächse „Immendorff“ und „Kurt Ewert“ zogen in die Schweiz und die Vanille „Hubertus“ steht jetzt in Frankreich.”

Ich wünsche den Initiatoren für 2010 Erfolg und den Pflanzen viel “Grünes-Glück” für ein neues Zuhause!

Herzlichst, euer Charles

Social Networks:
Mister Wong

Trauer auf der Fensterbank? Nein Danke!

5. April 2010

Liebe Blumen- und Pflanzenfreunde,

jetzt, wo es wieder langsam wärmer wird und wir unsere Zimmerpflanzen wieder mehr gießen können, die Ruhezeit der Pflanzen ist vorüber, stellen wir oft traurig fest, dass die Blätter, anstatt satt grün zu werden, vertrocknen und die für uns wertvollen Pflanzen einzugehen beginnen. Meist führen wir dies auf eigene Pflegefehler im Winter zurück, die wenig oder zu viel gegossen oder gedüngt. Dass die Ursache dieser Pflanzenkrankheit in der Blumenerde und an den Wurzeln liegt, bemerken wir erst dann, wenn wir die Pflanze entsorgen oder nochmals umtopfen wollen.

image

Die Larven der Trauermücken leben in der Blumenerde und knabbern die Wurzeln der Zimmerpflanzen an. Viele kleine Fliegen (Trauermücken), die ab und an um die Zimmerpflanzen geschwirrt sind, legen ihre Eier in feuchter, humusreicher Blumenerde ab. Daraus schlüpfen weiße, vier bis sieben Millimeter lange Larven mit schwarzen Köpfen. Sie leben von den abgestorbenen Pflanzenteilen in der Blumenerde, knabbern bei Nahrungsmangel aber auch die Wurzeln der Zimmerpflanzen an. Eingeschleppt werden die lästigen Insekten oft mit minderwertiger Blumenerde.


Erste Maßnahme bei Trauermückenbefall: So wenig wie möglich gießen und – falls die Pflanzen das mitmachen – die Topfballen kurzzeitig austrocknen lassen. Mit klebrigen Gelbsteckern, die in die Topfballen gesteckt werden, kann man die erwachsenen Trauermücken einfangen und so den Befall reduzieren.

Aber auch hier sollte gelten: Vorsorge ist besser als heilen!


Denn: Pflanzen wir die Blumen anstatt in Blumenerde in ein Tongranulat, vermeiden wir Trauermücken weitestgehend, denn diese lieben kein Tongranulat, sondern suchen feuchte Erde zur Eiablage.

Ob dieser Vorteil auch gegenüber Torfkultursubstraten besteht, wurde in einer aufwendigen, unabhängigen Studie von Prof. Dr. Walter Wohanka untersucht.

Das Ergebnis ist signifikant:

„ .. an Pflanzen mit ausschließlich torfhaltigem Substrat konnten im Durchschnitt 41,6 erwachsene Trauermücken nachgewie­sen werden. Das Abdecken mit zwei Zen­timeter Seramis-Granulat reduzierte den Befall um rund 40 Prozent und das Top­fen in reinem Seramis-Granulat sogar um 83 bis 89 Prozent „


Ich meine: Gebt den Trauermücken keine Chance, eure wertvollen Zimmerpflanzen, oder euren Gemüsegarten, anzugreifen, versorgt sie jetzt mit dem vorsorgendem Tongranulat und ihr kommt gut durch den Sommer und habt prächtige Pflanzen – und gut sieht dies auch noch aus.

Herzlichst, euer Charles

Social Networks:
Mister Wong