Charles Blog

Der Blog für Pflanzenliebhaber

Sonne tanken – und „schön“ braun werden?

30. Juni 2010

Liebe Blumen- und Pflanzenfreunde,

seit einigen Tagen gibt es in den meisten deutschen Regionen Sonne satt, zur Freude aller Sonnenanbeter, Urlauber zu Hause und Kindern in den Ferien. Der Sommer ist angekommen!

„Ihr seid aber schön braun geworden“ hört man gerne von Freunden und Bekannten, als Zeichen, dass sich die vielen Stunden in der Sonne gelohnt haben. Doch gerade hier gilt, die Haut mit Sonnenschutzmitteln zu schützen und feucht zu halten. Sonst ist er schneller da, als erwünscht – der Sonnenbrand – mit sehr schmerzhaften und auch gefährlichen Nebenwirkungen.

fast gar

Wir sind in der Lage, Vorkehrungen gegen den eigenen Sonnenbrand zu treffen und als Pflanzenhalter verpflichtet, das Gleiche auch für die Zimmerpflanzen und teilweise auch Pflanzen im Freien zu tun. Wir freuen uns über den gewonnen brauen Teint der Haut, für die Pflanzen bedeutet dies höchste Alarmstufe.

Wie reagieren Pflanzen auf die Sonne, ist es ihr Lebenselixier oder sind sie auch gefährdet?

Auch Pflanzen können einen Sonnenbrand bekommen. Betroffen sind hier besonders hitzeempfindliche Pflanzen. Hitzeresistente Pflanzen, wie Kakteen oder Sukkulenten ist dies fremd.                                                

Auch bei Zimmerpflanzen hinter dem Fenster können Verbrennungen auftreten. Sie sind stets der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt und dies ist für die meisten von ihnen sehr schädlich, denn direkt am Fenster wirkt das Scheibenglas oft wie ein Brennglas.

Wenn Pflanzen draußen zu lange in der direkten Mittagssonne stehen, können ihre Blätter und Triebe auch verbrennen.

Wenn man Kübelpflanzen erstmals in Freie stellt, können sie einen richtigen Schock bekommen, Sie sind nach dem Aufenthalt drinnen das helle Licht und die Sonne nicht mehr gewohnt und können so ebenfalls einen Sonnenbrand bekommen.

 Wie erkennen wir einen Sonnenbrand bei Pflanzen?

Zu intensive Sonneneinstrahlung kann eine zu starke Verdunstung zur Folge haben, weshalb die Pflanze den plötzlichen hohen Wasserbedarf nicht decken kann, was zur Folge hat, dass einzelne Pflanzenzellen absterben und es zu Verbrennungen kommt. Eine vom Sonnenbrand betroffene Zimmerpflanze erkennt man vor allem an den deutlich sichtbaren Flecken. Diese sind entweder weißlich oder gehen ins bräunliche.

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Pflanzen nützen Licht als Energiequelle. Aber wie schützen wir sie vor Schäden durch zu starke Sonneneinstrahlung?

Die Pflanzen benötigen immer eine Eingewöhnungszeit um sich der Sonnenstrahlung anzupassen, deswegen ist es hilfreich, sie vom Schatten langsam an den sonnigen Standort zu gewöhnen. Die Eingewöhnung sollte dann stundenweise und auch nicht in der heißen Mittagssonne stattfinden. Zimmerpflanzen sollten nach Möglichkeit immer etwas schattig aufgestellt werden – ideal ist ein lichter Schatten unter Bäumen. Auch ein Platz an der Hauswand, nach Osten oder Westen, wo die Sonne nur morgens oder abends scheint, ist geeignet.

Ein wichtiger Pflanzenschutz im Sommer ist aber auch eine ausreichende Bewässerung und richtiges Düngen.

Viel Spaß in der Sonne und guten Schutz für eure Pflanzen, wünscht euch

euer Charles

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Kakteen- und Palmen Lektüre

29. Juni 2010

Schöne Palmen für Zimmer und Wintergarten (Taschenbuch)
von Dieter Kämpfer (Autor) 14,90 Euro

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http://www.amazon.de/Sch%C3%B6ne-Palmen … 987&sr=8-1

Kurzbeschreibung
Kaum eine Pflanzenfamilie hat eine so sonnige Ausstrahlung wie die der Palmen. In der Natur sind die edlen Exoten an den unterschiedlichsten Standorten heimisch. In Zimmer und Wintergarten wirken sie alle schön: Tipps zur Pflege gibt dieses Buch.
Wer schon einmal Palmen in ihrer natürlichen Umgebungerlebt oder sie als dekorative Schaupflanzen gesehen hat, kennt dasGefühl der Bewunderung, das sie durch ihre eigenartige, fremdeSchönheit auslösen. Und immer auch schwingt ein wenig Sehnsucht nach dem Süden mit – Palmen, das ist gleichbedeutend mit Urlaub, Wärme, Wohlbefinden. Der Wunsch vieler Menschen, Palmen im normalen Alltag um sich zu haben, wird da mehr als verständlich. Dieses Buch gibt die richtige Starthilfe. Denn Palmengehören nicht nur zu den auffälligsten und dekorativsten Vertretern des Pflanzenreiches, sie unterscheiden sich auch in vielerlei Hinsichtvon anderen höheren Pflanzen, beispielsweise in ihren Ansprüchen an die Umgebung. So gibt dieses Buch dem Anfänger praktische Anleitung bei der artgerechten Zimmerkultur, beantwortet Fragen zur Pflege, Kultivierung, Anzucht und Überwinterung. Darüber hinauswerden dem Palmenliebhaber auch viele spezielle Hinweise und Anregungen vermittelt und weniger bekannte, aber interessante Arten für die Heimkultur vorgestellt.
• Taschenbuch: 96 Seiten
• Verlag: Ulmer (Eugen); Auflage: 2., verb. A. (1. Januar 1999)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3800166585
• ISBN-13: 978-3800166589
• Größe und/oder Gewicht: 23,7 x 17,2 x 1,2 cm
96 Seiten, 14,90 Euro, Ulmer Verlag

Kurzbeschreibung
Kugel, Säule oder doch hängend? Wer sich mit den stacheligen Wüstenbewohnern und den anderen sukkulenten Arten einmal näher beschäftigt, wird feststellen, dass das Formen- und Farbenspektrum enorm ist. Im neuen Kompass finden sich die 200 besten Arten in ausführlichen Porträts. Eingeteilt in die zwei Gruppen Kakteen und Sukkulenten liefert dieses Nachschlagewerk kompakte Informationen zu Herkunft, Aussehen, Standort, Pflege, Verwendung und weiteren verwandten Arten im Überblick.
Mit praktischen Tipps zu Auswahl und Kauf der Pflanzen sowie zur Gestaltung gelingt es auch Einsteigern ganz leicht, sich einen Hauch von Wüstenflair in Haus und Garten zu zaubern. Ein Glossar mit Erklärung wichtiger Fachbegriffe, schönen Gestaltungsideen und Übersichtstabellen mit den Kulturstandorten für Kaktus & Co. runden das Thema ab.
Dieser Kompass ist das Nachschlagewerk für zu Hause und eine kompetente Einkaufshilfe im Gartencenter und in Gärtnereien.
[size=85]• Broschiert: 256 Seiten
• Verlag: Gräfe & Unzer; Auflage: 1 (August 2006)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3833801921
• ISBN-13: 978-3833801921
• Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 10,2 x 2 cm

Kakteen und andere Sukkulenten von A bis Z: Exotische Vielfalt für Ihr Zuhause. Pflanzideen für drinnen und draußen. Über 200 Arten (Broschiert)
von Matthias A. Uhlig (Autor) 12,90 Euro

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http://www.amazon.de/Kakteen-andere-Suk … 991&sr=1-1

Palmen und Zimmerbäume: Standort – Pflege – Vermehrung

(Broschiert) von Elisabeth Manke (Autor) 7,95 Euro

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http://www.amazon.de/Palmen-Zimmerb%C3% … 495&sr=1-2

Kurzbeschreibung
Die "Fürsten des Pflanzenreiches" – so bezeichnete Carl von Linné die Palmen. Wo immer sie bei uns stehen, sie bestimmen das Wohnambiente und geben mit ihrer Ästhetik und ihrem Charisma jedem Raum eine ganz besondere Atmosphäre. Und darin stehen ihnen auch Zimmerbäume in nichts nach. Elisabeth Manke zeigt in ihrem Buch Palmen und Zimmerbäume, das in der Reihe blv garten plus erschienen ist, wie man sich mit diesen Pflanzen mediterranes Flair oder einen Hauch von Südsee in die Wohnung holt. Durch ihre große Vielfalt an Arten aus den verschiedensten Regionen und Lebensräumen unserer Erde hat man eine Riesenauswahl. So lässt sich für jeden Standort in der Wohnung die richtige Pflanze finden. Dreißig verschiedene Palmen stellt die Autorin in ausführlichen Porträts vor: von der Herrscherpalme mit ihren wunderbaren Fiederblättern über die Fischschwanzpalme mit ihrer außergewöhnlichen Blattform bis hin zur robusten Dattelpalme und der schnellwüchsigen Priesterpalme. Außerdem 25 Zimmerbäume vom dekorativ blühenden Zimmerahorn über den Kaffeebaum mit seinen glänzenden, sattgrünen Blättern, der filigranen Silbereiche oder auch der Bougainvillea, die einen flammenden Farbakzent im Raum setzt. Für alle Arten werden wichtige Informationen zu Herkunft und Gestalt, zur Pflegepraxis sowie Angaben zu Luftfeuchte und den optimalen Standort gegeben. Ebenso beschrieben ist, wie man diese Pflanzen vermehren kann, sie umtopft und – sollte dies einmal nötig sein – welche Maßnahmen zum umweltgerechten Pflanzenschutz die richtigen sind. Mit Palmen und Zimmerbäume von Elisabeth Manke gelingt es, für die grünen Diven den richtigen Platz in der Wohnung zu finden und sie optimal zu pflegen – sie belohnen es mit ihrer dekorativen Schönheit.
• Broschiert: 95 Seiten
• Verlag: Blv Buchverlag; Auflage: 2., überarb. A. (Februar 2007)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3835402404
• ISBN-13: 978-3835402409
• Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 16,4 x 0,8 cm

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Lektüre für Balkon-, Terrassen- und Kübelpflanzen

29. Juni 2010

Kübelpflanzen: Südländische Gehölze für die Kultur in Töpfen und Kübeln (Gebundene Ausgabe) von Wolfgang Kawollek (Autor) 79,90 Euro

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http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3 … opicvoneva

Kurzbeschreibung
Kübelpflanzen erfüllen uns den Traum von warmen, südlichen Ländern. Von der Freude an Kübelpflanzen wird jeder erfasst, der einmal damit begonnen hat. Diese Freude und das dazugehörende Wissen zu vertiefen, ist Aufgabe dieses Buches. Die aus historischer Sicht einzig ‘echten’ Kübelpflanzen sind die bei uns nicht winterharten Arten, die sich den Sommer über im Freien besonders gut entwickeln. Für sie, ob Engelstrompeten oder Oleander, Lorbeer oder Erdbeerbaum, stellt die Kultur im Kübel eine Notwendigkeit dar. Das Handbuch der Kübelpflanzen will ein Nachschlagewerk zu allen Fragen der Kübelkultur sein. Den Kern des Buches bildet ein Katalog mit umfassenden Informationen zu Geschichte, Herkunft, Botanik, Kultur und Pflege von 212 Gattungen und 574 Arten, die sich als Kübelpflanzen eignen. Das in alphabetischer Reihenfolge angelegte Lexikon enthält neben Gehölzen, Bäumen und Sträuchern auch mehrjährige krautige Arten, neben Palmen, Bambussen und Baumfarnen auch einige Sukkulenten, neben Blatt- und Blütenpflanzen auch solche Arten, deren Früchte man nutzen kann. Die Zahl der behandelten Pflanzenarten ist gross, grösser als in jedem anderen deutschsprachigen Buch über Kübelpflanzen. Für jeden Geschmack und die unterschiedlichsten Bedingungen findet der Pflanzenfreund entsprechende Pflanzen. Auch etwas schwieriger zu pflegende Arten sind aufgeführt, da gerade diese Herausforderung sehr interessant sein kann. Im allgemeinen Teil findet man Ratschläge und Hinweise für Kultur und Pflege von Kübelpflanzen. Dies gilt sowohl für die Regulation von Licht und Temperatur, als auch für die Wasserversorgung, die Düngung, den Pflanzenschutz und das Umtopfen, den Schnitt und die Vermehrung. Der Überwinterung und dem Gestalten mit Kübelpflanzen sind ebenfalls eigene Kapitel gewidmet.
• Gebundene Ausgabe: 435 Seiten
• Verlag: Ulmer (Eugen); Auflage: 2., durchges. A. (1997)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3800166194
• ISBN-13: 978-3800166190
• Größe und/oder Gewicht: 27,6 x 22,8 x 4 cm
Kurzbeschreibung
Grüne Oasen genießen: – grüne Ideen für kleine Balkone und große Terrassen – Praxistipps und Pflanzanleitungen die funktionieren, dazu Gourmet-Tipps – stimmungsvolle Seiten zum Tagträumen Vom ersten zaghaften Strahl der Frühlingssonne bis zu den letzten warmen Stunden im frühen Herbst: Wer einen kleinen Balkon oder eine Terrasse hat, genießt jede Minute des Outdoorlebens. Mit diesen Pflanzideen macht das Mini-Gärtnern noch viel mehr Spaß: Es zeigt Pflanzvorschläge und Blütenkombinationen für jeden Stil. Wichtige Praxisinfos und Tipps für Köstlichkeiten aus dem eigenen Topfgarten versprechen Naturgenuss auf kleinstem Raum zum Selbermachen. Alles über blühende Oasen und duftende Kräuter zu Hause!
• Broschiert: 142 Seiten
• Verlag: Ulmer (Eugen) (2. März 2009)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3800158736
• ISBN-13: 978-3800158737
• Größe und/oder Gewicht: 27 x 24 x 1,2 cm
Balkonissima: Die schönsten Bepflanzungen für Terrassen und Balkon (Broschiert)
von Karen Meier-Ebert (Autor) 16,90 Euro

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http://www.amazon.de/Balkonissima-sch%C … 537&sr=1-1

Balkon & Kübelpflanzen: Das neue Standardwerk mit über 200 beliebten Pflanzen im Porträt (Gebundene Ausgabe)
von Joachim Mayer (Autor)

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http://www.amazon.de/Balkon-K%C3%BCbelp … 061&sr=1-1

Kurzbeschreibung
Auf Balkon und Terrasse blüht es bei richtiger Pflanzenauswahl und guter Pflege vom Frühjahr bis in den späten Herbst hinein pausenlos und üppig. Über 200 ausführliche Pflanzenporträts geben einen Überblick über die gängigsten und beliebtesten Arten und Sorten, die in jedem Gartencenter erhältlich sind. Neue Kombinations- und viele verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten – von der Duftterrasse über den Gourmetbalkon bis zum mediterranen Flair und Kinderparadies – machen das Gärtnern auf Balkon und Terrasse kreativ und abwechslungsreich. Im Pflegeteil erfährt man alles Wissenswerte über Balkon- und Kübelpflanzen – vom richtigen Gießen und Düngen über das Überwintern bis hin zum Pflanzenschutz.
• Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
• Verlag: Graefe und Unzer Verlag; Auflage: 1 (1. Februar 2008)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3774261075
• ISBN-13: 978-3774261075
• Größe und/oder Gewicht: 27 x 21,6 x 1,8 cm
Kurzbeschreibung
Für den einen sind es zusätzliche Zimmer im Freien, für den anderen Oasen der Erholung und der kreativen Beschäftigung. Für alle bietet der Band Balkon- und Terrassen-Träume von Tanja Ratsch und Dorothée Waechter – mit den brillanten Fotos von Friedrich Strauß – eine Fülle von Anregungen für die Gestaltung des “Traum-Zimmers im Freien” zu allen Jahreszeiten. Die Autoren zeigen, wie aus Balkon und Terrasse Räume zum Wohlfühlen werden. Nach Jahreszeiten gegliedert, haben sie eine Fülle von Gestaltungsvorschlägen beschrieben und mit stimmungsvollen Fotos illustriert, die entdecken lassen, wovon man sonst nur träumt. Die Gestaltungsideen basieren auf Farben und bestimmte Themen: Pflanzenkombinationen in zartem Rosa und Weiß, im Goldgelb des Sommers, in leuchtendem Rot, in Blau und Violett oder im Grün und Silber eleganter Blattstrukturen bieten Anregungen für verschiedenste Stilrichtungen. Egal ob man im Duft schwelgen, sprichwörtlich im Rosengarten sitzen oder Gemüse, Obst und Kräuter aus dem Topf ernten möchte, die Autoren zeigen, wie es geht. Auch Beispiele für den Balkon in schattiger Lage, die Terrasse mit Miniteich oder den Klettergarten im Topf werden berücksichtigt. Zu jedem Thema werden die besten Pflanzen in ausführlichen Porträts vorgestellt, jeweils mit einem Foto und allen notwendigen Informationen – kompakt und übersichtlich. Ein umfassender Praxisteil gibt Einkaufstipps, informiert über passende Pflanzgefäße, die richtige Erde, wie gewässert, gedüngt, gepflegt und geschnitten wird und was beim Pflanzenschutz sowie der Vermehrung und Überwinterung zu beachten ist. Ein Arbeitskalender und Bezugsquellen im Anhang ergänzen den Band. Ganz egal, ob der eigene Traumbalkon oder die Traumterrasse einer mediterranen Oase gleicht oder einer Bauerngartenidylle, ob man in Düften schwelgen oder ein Rosenparadies genießen möchte: Balkon- und Terrassen-Träume liefert eine verführerische Bilder- und Ideenfülle für die Gestaltung des Sitzplatzes im Freien.
• Gebundene Ausgabe: 360 Seiten
• Verlag: Blv Buchverlag; Auflage: 1 (Februar 2007)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3835401904
• ISBN-13: 978-3835401907
• Größe und/oder Gewicht: 26 x 21,8 x 3 cm
Balkon- und Terrassen-Träume: Gestaltungsideen für alle Jahreszeiten. Balkon- und Kübelpflanzen im Porträt (Gebundene Ausgabe)
von Friedrich Strauß (Autor), Tanja Ratsch (Autor), Dorothé Waechter (Autor) 19,95 Euro

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http://www.amazon.de/Balkon-Terrassen-T … pd_sim_b_2

Kübelpflanzen: Das Handbuch der schönsten Arten für Balkon, Terrasse und Wintergarten (Gebundene Ausgabe)
von Maria Sansoni-Köchel (Autor) 24,90 Euro

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http://www.amazon.de/K%C3%BCbelpflanzen … 491&sr=1-8

Kurzbeschreibung
Oleander und Datura, Palmen und Orangen, Hibiskus und Jasmin: der Traum vom Süden ist ganz eng mit der üppigen Vegetation wärmerer Klimazonen verbunden. Viele dieser blühenden Ziergehölze haben sich als Kübelpflanzen in unseren Breiten einen festen Platz auf sonnigen Terrassen und in Wintergärten erobert. Kübelpflanzen sind pflegeleichte Gäste, wenn man die Wachstumsbedingungen in ihrer Heimat kennt. Der großformatige Ratgeber Kübelpflanzen von Maria Sansoni-Köchel bietet hier optimale Hilfe und Information. Die Autorin leitet seit 25 Jahren eine große Kübelpflanzengärtnerei – die Flora Mediterranea im bayerischen Au – und ist spezialisiert auf die Bepflanzung von Wintergärten. Ihre reichhaltiges Expertenwissen gibt sie mit diesem Band an alle Hobbygärtner weiter: In über 160 Porträts werden die einzelnen Pflanzen mit brillanten Fotos vorgestellt. Die Autorin verrät, welche Bedürfnisse die verschiedenen Pflanzengruppen haben und welche Pflanzen zusammenpassen. Sie informiert ausführlich über Substrat, Gießen und Düngen sowie den optimalen Standort. Ergänzt um viele Anregungen zum Thema Überwinterung und jede Menge Tipps, die sich in der Praxis bewährt haben. Außerdem macht die Autorin Vorschläge für die Einrichtung des eigenen Wintergartens: ob geheizt oder ungeheizt, pflegeleicht oder anspruchsvoll, farbenprächtig oder eher grün-in-grün – die Fallbeispiele vermitteln Ideen für jeden Wintergarten. So gelingt auch in kühlen Zeiten der Traum vom Süden!
• Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
• Verlag: Blv Buchverlag; Auflage: 7., Auflage, Neuausgabe (Juli 2009)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3835405756
• ISBN-13: 978-3835405752
• Größe und/oder Gewicht: 26,4 x 23 x 2,2 cm
Kurzbeschreibung
Jeder Zweite hat einen Balkon oder eine Terrasse.Nur mit dem “Grünen Daumen” hapert es manchmal. Was tun, wenn man mehr als Geranien zur Schau stellen möchte? “Balkon- und Kübelpflanzen für Einsteiger” ist der richtige Ratgeber für die Blumen- und Pflanzenpracht auf dem heimischen Balkon oder der Terrasse: Vom Einkauf geeigneter Pflanzen für unterschiedliche Standorte, über die Pflege von Januar bis Dezember, Samenkauf und Stecklingsvermehrung, Miniteiche, Pflanzstützen und Kletterhilfen, Umtopfen und Überwintern bis zu Erntefreuden auf Balkonien bietet dieses Buch Praxistips, übersichtliche Tabellen, step-by-step-Anleitungen mit tollen Fotos und viele orignelle Gestaltungsvorschläge für alle Pflanzenliebhaber.
• Gebundene Ausgabe: 164 Seiten
• Verlag: Gräfe & Unzer; Auflage: 1 (Februar 2005)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3774266808
• ISBN-13: 978-3774266803
• Größe und/oder Gewicht: 27,2 x 21,6 x 2 cm
Balkon & Terrasse (Gebundene Ausgabe)
von Joachim Mayer (Autor) 16,90 Euro

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http://www.amazon.de/Balkon-Terrasse-Jo … 878&sr=1-1

Ideen für Topfgärten: Kreative Arrangements und Pflege (Gebundene Ausgabe)
von Paul Williams (Autor), Harda Kuwer (Herausgeber), Craig Knowles (Fotograf), Reinhard Ferstl (Übersetzer) 24,90 Euro

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http://www.amazon.de/Ideen-f%C3%BCr-Top … 228&sr=1-1

Kurzbeschreibung
Üppige Pflanzenarrangements beleben jedes Ziergärtchen und eignen sich perfekt für die Gartengestaltung auf engem Raum. In diesem umfassenden Buch über Topf- und Kübelpflanzen finden sich trendige und attraktive Kombinationen, die jedem Balkon und jeder Terrasse neuen Zauber verleihen werden.
Vorgestellt werden 44 traumhaft schöne Arrangements – jeweils mit Bestandteil-Liste, Pflanzeninfos, Pflegetipps und Details zum Behältnis.
• Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
• Verlag: Dorling Kindersley (1. Januar 2005)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3831006660
• ISBN-13: 978-3831006663
• Originaltitel: Container Gardening
• Größe und/oder Gewicht: 27,8 x 22 x 2 cm
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27. Juni 2010 ist Siebenschläfer – Haben wir Glück?

27. Juni 2010

Liebe Blumen- und Pflanzenfreunde,

mit dem Sommeranfang am 21.06. kam langsam die Wärme zu uns und heute am 27. Juni, am Siebenschläfer Tag, fällt die Entscheidung, ob dies anhält. Wie sagt die Bauernregel: „Wie das Wetter sich am Siebenschläfer verhält, ist es sieben Wochen bestellt“. Sonne pur und fast 30 Grad Wärme erfreuen uns heute – somit alles „ im grünen Bereich“ für schöne Tage.

Und so können sich nicht nur diejenigen, die ihren Urlaubskoffer gepackt haben, über schönes Urlaubswetter freuen, sondern auch die, die ihren Urlaub zu Hause, auf „Balkonien“, für dieses Jahr gebucht haben. Und dies kann sehr schön werden und hat zudem einige Vorteile:

 

Schlafen, wie im eigenen Bett

Man braucht keine Reiserücktrittsversicherung

Essen, wie zu Hause

Ausreichend Bügel im Schrank

Keine Schlange am Buffet

Endlich mal Ruhe vor den Nachbarn

Bekannte gießen die Blumen nicht tot

Die Haustiere müssen nicht verhungern und die Pflanzen draußen verdursten

Man kann endlich mal die Blütezeit im Garten mit erleben

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Ich habe mich für dieses Jahr, bei den schönen Sonnen Aussichten, für Urlaub zu Hause entschieden.

Wenn ich in meinen Garten komme und die Ruhe ringsum spüre, die grünen Büsche, blühenden Pflanzen, die Schmetterlinge oder Libellen am Teich sehe, die Frösche, die mich schon fast lieb gewonnen haben und die zwitschernden Vögel höre, dann bin ich froh, hier geblieben zu sein.

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Denn jetzt ist die schönste Zeit zuhause, man kann all das genießen, wofür man im Frühjahr intensiv geplant und gearbeitet hat. Jeden Tag gibt es neue Dinge zu betrachten oder anders gesagt „täglich lockt das eigene Ferienparadies“ zuhause.

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Und dies gilt nicht nur Garten Besitzer, auch auf einem Balkon oder auf einer Terrasse kann man einen erholsamen Sommerblüten Urlaub erleben. Foto_2_BalkonFruehling

Dies haben immer mehr Menschen verstanden, die Auslandsbuchungszahlen belegen dies. Gleichgesinnte können sich in vielen Orten am „Tag der offenen Gartenpforte“ treffen und neue Interessen Gemeinschaften und auch Freundschaften entstehen. Das gemeinsame Motto lautet: „Im eigenen Garten die Seele baumeln lassen“. Ein Liegestuhl, ein spannendes Buch, die Kinder und Tiere, die frei rumtollen können – Herz, was willst Du mehr!

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Auch Marco Polo, Reiseführer Verlag, hat diesen Trend erkannt und empfiehlt – Komm mit nach „Balkonien“, mit vielen unterhaltsamen und interessanten „Insider-Tipps“.

Marco-Polo-Reiseführer „Balkonien“, 9,95 Euro, ISBN 978-3-8297-0614-8)

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Für Urlaubsimpressionen im eigenen Garten ist der Garten- oder Rosen-Eibisch [Hibiscus-syriacus-Sorten] die perfekte Pflanze: Seine großen Trichterblüten erinnern an die Pflanzenwelt der Südsee, zum Beispiel der von Hawaii, wo eine Hibiscus-Art sogar zur Nationalpflanze geworden ist. Doch anders als der Hibiscus Hawaiis ist der Garten-Eibisch winterhart.

Dieser Sommerblüher liebt sonnige, warme Standorte und kann, da er nur bis etwa 2 Meter hoch wird, auch ausgezeichnet in große Kübel gepflanzt werden.

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Das Spektrum der Blütenfarben reicht von reinem Weiß über Rosa- und Rottöne bis hin zu Blauviolett

Manche Sorten haben mehrfarbige Blüten, die in der Mitte dunkler gefärbt sind – eine Färbung ähnlich einem Stern, dessen lange, feine Spitzen eine besonders schöne, feine Zeichnung auf den Blütenblättern bilden. Bei einigen Hibiscus-Sorten sind die Blüten sogar gefüllt, das heißt, sie haben besonders viele Blütenblätter.

Und beim intensiven betrachten der Pflanzen entdeckt man plötzlich auf dem Blüten der Sommermargerite ein kleines, fast unsichtbares Etwas, das eine Fliege gefangen hat. Diese ist einem "unsichtbaren Jäger" zum Opfer geworden, der "veränderlichen Krabbenspinne", die ihre Farbe der Blüten Farbe angepasst hat. Kaum sichtbar sitzt sie auf der Rückseite der Blütenblätter und lauert, bis eine Fliege sich darauf setzt, um dann blitzschnell zuzuschlagen. Eine tödlich perfekte Tarnung!

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Einen anderen kleinen Räuber entdecke ich zwischen den Blättern der Teichlilie, die „Wespenspinne“. Ein ganz seltener Gast in unseren Gärten, da ihre Heimat eigentlich südeuropäische Länder sind

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Und auch viele Zimmerpflanzen im Haus erfreuen uns jetzt mit tollen Blüten, die im hellen Sonnenlicht erstrahlen

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Jeden Tag etwas Neues entdecken, kann man im Urlaub zu Hause. Es macht Spaß und erholt ungemein.

Wenn ihr beim Entspannen auch Muße für neue Blumen– und Pflanzen Lektüre habt, findet ihr im “Charles Blog” etliche aktuelle Buch Empfehlungen hierzu. Urlaubslektüre

Habt ihr Fragen zur Zimmerpflanzen Haltung und Pflege, allgemein, im Sommer oder für eure Urlaubszeit, gibt euch unser neues Pflanzen Expertenteam im “Experten-Forum” gerne eine Information – z.B. Prof. Dr. Dr. Wohanka

image Prof. Dr. Dr. Walter Wohanka ist unser Experte für alle Fragen aus dem Bereich Pflanzenschutz.

 

Bei dem schönen Wetter unternimmt man auch gerne etwas. Wie wäre es mit einem Besuch bei einem Pflanzen- oder Gartenfestival? Unter “Veranstaltungen” findet ihr hier die aktuellen Tipps, sicher auch in eurer Nähe.

Was immer ihr im Urlaub macht, ich wünsche euch eine tolle Zeit.

Herzlichst, euer Charles

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“Die Seele baumeln lassen”

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Sommeranfang 2010 – Mit einem Platz an der Sonne?

21. Juni 2010

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Liebe Blumen- und Pflanzenfreunde,

heute ist es endlich soweit, der Sommer 2010 beginnt. Nach dem teilweise doch sehr nassen und kühlen Wetter in den letzten Wochen freuen wir uns alle auf Sonne, Wärme und natürlich den anstehenden Urlaub. Letzterer kommt mit Sicherheit, bei dem Wetter hoffen wir es. Wie es auch wird, die Sonne hat jetzt ihre größte Kraft und wenn sie scheint, wird es sofort richtig warm und kann schnell zu einem Sonnenbrand führen, auch bei Pflanzen und Blumen hinter der Fensterscheibe.

Deshalb ist es wichtig, Vorsorge zu treffen, um dies zu verhindern.

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Ihr kennt sicher das Partyspiel  „die Reise nach Jerusalem“, bei dem es darum geht, sich einen guten Platz zu sichern, um nicht zu verlieren. Sinnbildlich gilt dies auch für unsere Zimmerpflanzen: an einem Platz zu stehen, wo sie sich wohlfühlen und am besten wachsen. Oft werden sie aus optischen oder räumlichen Gründen so positioniert, dass es zwar gut aussieht, aber ihren Bedürfnissen nicht entspricht. Und gerade jetzt in der hellen und heißen Sommerzeit ist der richtige Standort für sie entscheidend.

Damit ihr lange Freude an euren Zimmerpflanzen habt, solltet ihr den Platz optimal für ihre individuellen Ansprüche auswählen. Luft, Luftfeuchtigkeit und Temperatur spielen die größte Rolle.

Welche Zimmerpflanze möchten wo positioniert sein?

Bei wenig Licht

genügsam an einem dunklen Standort – wachsen aber an helleren Plätzen besser:

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Baumfreund (Philodendron Arten)

Einblatt  (Spathiphyllum wallisii)

Efeutute (Scindapsus  aureus)

Fensterblatt (Monstera  deliciosa)

Geweihfarn (Platycerium  bifurcatum)

Saumfarn  (Pteris ensiformis)

Zwergpfeffer (Peperomia Arten)

In leichten Mittagsschatten

durch einen Baum, Jalousie, unter dem Dachüberstand:

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Ananas (Ananas  Comusus)

Christusdorn (Euphorbia milii)

Hibiscus (Hibiscus roas-sinensis)

Kranzschlinge (Stephanotis  lamerei)

Wachsblume (Hoya  carnosa)

Zimmer Vinca(Catharanthus  roseus)

Diese Pflanzen brauchen mehr Feuchtigkeit

An einen hellen Platz

an Nordfenstern, Innenhöfen oder hinter Mauervorsprüngen, zu denen wenig Sonne dringt:

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Bergpalme (Chamaedorea  elegans)

Birkenfeige (Ficis benjamini)

Flamingoblume (Anthurium  scherzerianum)

Gummibaum (ficua elastica)

Kentiapalme (Howeia forsteriana)

Osterkaktus (Rhipsalidopsis graeseri)

An einen sehr hellen Platz

an nach Osten oder Westen ausgerichteten Fenstern, wo die Sonne morgens oder abends mit weniger Kraft scheint:

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Orchideen

Dipladenia  (Dipladenia sanderi)

Glanzkölbchen (Aphelandra Squarrosa)

Keulenlilie (Cordyline terminalis)

Kletterficus (Ficus pumila)

Kokospalme (Microcoelum Weddelianum)

Leuchterblume

In volle Sonne

wo Pflanzen viel Licht, Hitze, trockene Luft haben und rasch austrocknen:

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Aloea Arten, Kakteen, mit Ausnahme der Blattkakteen

Phönixpalme (Phoenix  canariensis)

Sansevierien

Säulen-Euphorbien

Yucca Arten

Zimmer-Sedum

Wenn ihr eure Zimmerpflanzen nach dieser Empfehlung positioniert und ausreichend mit Wasser und Dünger versorgt, werdet ihr viel Freude an ihnen haben – sie werden es euch danken (und niemand denkt mehr an die Reise nach Jerusalem). Und für den Urlaub habt ihr sicher auch die Pflege arrangiert.

Wollt ihr Bilder und mehr Informationen zu diesen Pflanzen haben, kann ich euch die neue “Botanikus–CD” empfehlen. Diese enthält über 2800 Pflanzenarten mit über 4000 Fotos + der Botanik-Datenbank + einem Giftpflanzenbuch. Ihr könnt sie bei www.botanikus.de bestellen.

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Auf der homepage werden 2 Botanik-Datenbanken zur Verfügung gestellt. Zum einen eine Bilder-Datenbank mit über 5000 Fotos sowie eine reine Text-Datenbank zum Übersetzen von über 7300 Pflanzennamen.
Hier gibt es viele Infos und Fotos über
Giftpflanzen sowie eine Datenbank zum Vergleich giftiger und ungiftiger Beeren und Früchte. Informationen zu Pflanzen, die für Tiere giftig sind, sind in die Giftpflanzentexte integriert und auf separaten Datenbanken abrufbar.

Ich wünsche euch einen schönen Sommeranfang und drücke die Daumen für sonniges Wetter mit einer herrlichen Blütenpracht!


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Herzlichst, euer Charles.

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“Top-Ten” der Zimmerpflanzen

15. Juni 2010

Liebe Zimmerpflanzen Freunde,

wie schön, dass nicht jeder das gleiche “Geschmäckle” hat, auch was die Wahl der Zimmerpflanzen für zuhause angeht. So haben wir eine Vielzahl von unterschiedlichen Pflanzen in den deutschen Wohnungen. Der Zentralverband Gartenbau in Bonn hat ermittelt, welche Pflanzen die Deutschen am meisten kaufen:

Platz 1: Orchideen (Orchidaceae)

Platz 2: Alpenveilchen (Cyclamen Persicum)

Platz 3: Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima)

Platz 4: Hortensie (Hydrangea)

Platz 5: Flammendes Käthchen (Kalanchoë blossfeldiana)

Platz 6: Zimmerazalee (Rhododendron)

Platz 7: Topf-Rose

Platz 8: Eliator-Begonien

Platz 9: Flamingoblume (Anthurium)

Platz 10: Zimmerefeu (Hedera)

Diese “Top-Ten” der Zimmerpflanzen stellen wir euch im Folgenden mit ihren Besonderheiten vor:

Platz 1: Orchideen (Orchidaceae)

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Ursprung/Systematik

Die Orchideen sind eine der größten Pflanzenfamilien. Mit ca. 1000 Gattungen und bis zu 30.000 Arten findet man sie auf dem ganzen Globus. Die Vorläufer unserer typischen Fensterbankorchideen wachsen jedoch in tropischen Regionen, die meisten von ihnen im Urwald. Die reinen Arten sind eher etwas für botanische Gärten und Liebhaber. Als Zierpflanzen für den Hobbygärtner und Blumenfreund sind vor allem die Züchtungen von Hybriden der Gattung Phalaenopsis von Bedeutung. Aber auch Cattleya, Dendrobium, Paphiopedilum und Cymbidium sind beliebt. Der Name verrät ihre Herkunft. So geht zum Beispiel eine Laeliocattleya auf zwei Elternteile (Laelia und Cattleya) zurück. Bei Kreuzungen aus mehr als zwei Eltern endet der Name auf –ara.

Erscheinungsbild

Nach ihrem Wuchs teilt man Orchideen in zwei Gruppen ein: einsprossige (monopodiale) und mehrsprossige (sympodiale). Während monopodiale Orchideen (z.B. Phalaenopsis) durch einen senkrecht wachsenden Hauptspross immer höher werden, entwickeln sympodiale (z.B. Cymbidium) mehrere Triebe und wachsen in die Breite. Sowohl was die Farben als auch was die Formen der Blüten angeht, sind Orchideen unendlich vielfältig. Besonders prächtige Blüten haben die Phalaenopsis-Hybriden – außer Orange und Blau sind alle Farben vertreten. Dazu kommt ein Reichtum an gemusterten Varianten, der die menschliche Phantasie fast übersteigt.
Auch bezüglich der Größe haben immer neue Züchtungen Orchideen für jeden Geschmack hervorgebracht. So gibt es Orchideen-Zwerge, die auf jeden Schreibtisch passen, und Riesen mit bis zu 1,20 m Stockmaß, die eher etwas für Flure oder Wintergärten sind.

Problematik

Früher galten Ochideen als kapriziös und schwierig zu halten. So stellen manche Arten ganz spezielle Anforderungen an die Tages- und Nachttemperaturen. Heute gibt es jedoch viele, speziell für das typische Wohnzimmerklima gezüchtete, pflegeleichte Formen. Dazu gehört an erster Stelle die Gattung Phalaenopsis. Dennoch gibt es Gattungen, die eher etwas für Fortgeschrittene sind, wie zum Beispiel Cattleya oder Miltonia.

Standort

Die einzelnen Gattungen und Arten bevorzugen zum Teil ganz unterschiedliche Standorte und Raumtemperaturen. Daher sollte man genau wissen, welchen Platz die neue Orchidee bekommen soll und sich gut vom Händler bei der Auswahl beraten lassen.
Grundsätzlich brauchen die meisten Orchideen das ganze Jahr über viel Licht; direkte Sonne mögen sie aber nicht. Ideal ist daher für die meisten Arten ein helles Ost- oder Westfenster. Phalaenopsis mögen tagsüber gerne 20 bis 26 º C, nachts brauchen sie unbedingt eine Absenkung von ungefähr 4 º C, sonst kommen keine neuen Blüten.

Pflege

Die richtige Pflege fängt beim Substrat an: Orchideen gehören nicht in Blumenerde, sondern in ein spezielles Substrat, das den hohen Ansprüchen der Luftwurzeln genügt. Mindestens alle zwei Jahre werden Orchideen vorsichtig umgetopft. Gut geeignet sind durchsichtige Plastiktöpfe, denn so kann der Zustand der Wurzeln regelmäßig begutachtet werden.
Gegossen oder getaucht wird nur einmal pro Woche, am besten mit zimmerwarmem, kalkarmen Wasser oder Regenwasser. Da Orchideen feuchte Luft mögen, freuen sie sich an heißen Sommertagen oder bei trockener Heizungsluft über eine morgendliche Dusche. Dabei werden nur die Blätter und Luftwurzeln – nicht die Blüten! – mit einem Zerstäuber besprüht. Orchideen brauchen nur wenig Dünger, es sollte aber spezieller Orchideendünger sein.

Besonderheiten

Die meisten Orchideen legen eine längere Blühpause ein, um sich zu erholen. Auch bei Phalaenopsis kann es bis zu einem Jahr dauern, bis neue Blüten erscheinen. Geschieht dies nicht, hilft oft ein vorübergehender Umzug in einen kühleren Raum. Erscheinen nach ein bis zwei Monaten neue Knospen, geht es wieder zurück an den bewährten Standort.

 

Platz 2: Alpenveilchen (Cyclamen Persicum)

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Ursprung/Systematik

Alpenveilchen gehören zu den Primelgewächsen (Primulaceae). Sie stammen ursprünglich aus bergigen Regionen des östlichen Mittelmeergebiets, wo sie gut mit trockenen Bedingungen zurechtkommen.
Erscheinungsbild
Unsere heutigen Züchtungen haben größere Blüten auf langen Stielen, die zwischen Herbst und Frühling blühen. Ihre Farben reichen von strahlendem Weiß über alle Rosatöne bis zu leuchtendem Rot und kräftigem Violett. Dazu kommen unterschiedlich gefärbte und gemusterte Blätter sowie gefranste und gewellte Blüten. Noch mehr Vielfalt bieten die immer beliebter werdenden Minicyclamen, die der zierlichen Wildform ähneln. Einzeln oder in Gruppen gepflanzt bieten sie viele Dekorationsmöglichkeiten.

Problematik

Alpenveilchen sind zwar sehr beliebt, überdauern aber nur in wenigen Wohnsituationen mehr als die erste Blüte. Dadurch sind sie zu typischen Wegwerfpflanzen geworden. Wer jedoch ihre besonderen Ansprüche an Standort und Pflege kennt und berücksichtigt, kann sich an einer Pflanze über mehrere Jahre hinweg erfreuen.

Standort

Alpenveilchen mögen es kühl. Im Winter sollte die Temperatur im Idealfall zwischen 10 und 15 º C liegen – wenige Grade mehr ertragen sie im günstigsten Fall auch. Dabei haben sie es gerne hell, mögen aber keine pralle Sonne. So wundert es nicht, dass eine voll erblühte, üppige und gesunde Pflanze beim Einzug ins geheizte Wohnzimmer oder auf die sonnige Fensterbank schnell eingeht.

Pflege

Blühende Alpenveilchen brauchen viel zimmerwarmes, enthärtetes Wasser, vertragen aber keine Staunässe. Auch Knolle und junge Knospen mögen kein Wasser. Daher wird am besten von unten über den Untersetzer gegossen und überschüssiges Wasser nach einer halben Stunde weggeschüttet. Gedüngt wird während der Blüte alle zwei Wochen, während der Wachstumszeit wöchentlich.

Besonderheiten

Cyclamen müssen keine Wegwerfpflanzen sein. Abgeblühte Pflanzen blühen im nächsten Herbst neu, wenn sie richtig gepflegt werden: Verblühtes und Verwelktes am Grund abzupfen, Pflanze umtopfen und bei 16 bis 18 º C weiterpflegen. Nach den Eisheiligen übersommern Alpenveilchen im Freien bis zu den ersten Nachtfrösten.

 

Platz 3: Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima)

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Ursprung/Systematik

In seiner mexikanischen Heimat nennt man ihn „Blume der Heiligen Nacht“, in Frankreich „Liebesstern“. Bei uns ist diese Volkspflanze aus der Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphoriaceae) als Weihnachtsstern bekannt und beliebt. Entdeckt wurde sie vor ca. 200 Jahren von Joel Poinsett, daher auch die Bezeichnung Poinsettien. Vor ca. 100 Jahren kam der Weihnachtsstern nach Europa und erhielt dort seinen offiziellen botanischen Namen, der übersetzt „Allerschönste der Euphorbien“ bedeutet.

Erscheinungsbild

Während Weihnachtssterne im tropischen Freiland meterhoch werden können, werden bei uns in der Regel kleinere Exemplare bis ca. 40 cm angeboten. Aber auch Mini- oder Midi-Formate und üppige Hochstämmchen erobern zunehmend den Markt. Die wunderschönen „Blüten“, die je nach Sorte rot, pink, rosa, weiß, orange, gesprenkelt oder weiß-umrahmt ins Auge fallen, sind in Wirklichkeit die Hochblätter (Brakteen) der Pflanze. Die eigentlichen Blüten sind klein und unauffällig. Neu sind so genannte Curly-Weihnachtssterne, die an Rosen erinnern.

Standort

Weihnachtssterne stehen gerne hell, mögen aber keine direkte Sonne und keine Zugluft. Die Temperatur sollte ganzjährig zwischen 18 und 22 º C liegen. Draußen brauchen sie einen geschützten Platz.
Pflege
In der Wachstumszeit wird reichlich gegossen, aber erst, wenn die Erde fast trocken ist, da die Pflanze keine Staunässe verträgt. Ideal ist das Gießen über den Untersetzer oder durch Eintauchen in lauwarmes Wasser. Während der Blüte- und Ruhephase wird nicht gedüngt, danach ca. einmal pro Woche.

Besonderheiten

Bei richtiger Pflege müssen Weihnachtssterne keineswegs nach dem Fest entsorgt werden, sondern blühen bis zum Frühjahr. Dann wird bis auf wenige Triebe ausgelichtet und auf ca. 15 cm zurückgeschnitten. Nach dem Übersommern auf dem Balkon oder im Garten braucht die „Kurztagspflanze“ eine besondere Behandlung, damit sich wieder farbige Hochblätter bilden. Dazu erhält sie ab Mitte Oktober bei Zimmertemperatur (ca. 20 º C) eine zweimonatige Ruhephase mit maximal 10 bis 12 Stunden Licht am Tag. Das kann zum Beispiel durch das Überstülpen eines Kartons erreicht werden.

Platz 4: Hortensie (Hydrangea)


Hortensie

Herkunft/Systematik

Die „Wasserschlürferin“ kam vor über 200 Jahren aus Japan nach England. In ihrer Heimat bildet sie bis zu 4 m hohe Sträucher. Von den etwa 90 Arten, die zu den Hydrangeaceae gehören – eine Gruppe, die von den Steinbrechgewächsen (Saxifragaceae) abgespalten wurde – ist für die Zimmerkultur nur Hydrangea macrophylla geeignet, auch Bauernhortensie genannt.

Erscheinungsbild

Ihre dicken Blütenbälle von 15 bis 20 cm Größe machen die Hortensie unverwechselbar. Aber auch tellerförmige Blüten gibt es heute. In Weiß, Hell- und Dunkelrosa, Karminrot und Blau leuchten sie mehrere Wochen lang aus den satt-grünen Blättern hervor. Neben den klassischen Büschen in unterschiedlicher Größe gibt es auch Ampeln, Hochstämmchen oder Pyramiden.

Problematik

Hortensien sind eigentlich klassische Kübelpflanzen, die im Sommer draußen stehen und vor dem ersten Frost zum Überwintern ins Haus geholt werden. Unter günstigen Bedingungen überdauern Hortensien jahrzehntelang als große Büsche im Freien. Kleinere Exemplare eignen sich gut als Zimmerpflanze. Ein Dauergast in der Wohnung sind sie jedoch nicht, da die Blüte nur vorübergehend ist und Hortensien über den Winter ihr Laub abwerfen.

Standort

Blühend erworbene Hortensien kommen eine zeitlang mit Zimmertemperatur klar, die Blüten halten sich jedoch bei 10 bis 15 º C deutlich länger als bei wärmeren Temperaturen. Am besten stellt man die Pflanze an einen kühlen, luftigen und halbschattigen Platz ohne direkte Sonneneinstrahlung.

Pflege

Wie ihr botanischer Name verrät, sind Hortensien sehr durstig und brauchen von Frühjahr bis Herbst ein- bis zweimal täglich zimmerwarmes, weiches Wasser. Der Ballen sollte nie austrocknen, sonst macht die Pflanze schnell schlapp. Gedüngt wird mit kalkarmem Spezialdünger. Nach der Blüte schneidet man alles Verblühte ab und kann die Hortensie an einer geschützten Stelle im Halbschatten auspflanzen. Da Hortensien bedingt winterhart sind, überstehen sie milde Winter im Freien gut.

Besonderheiten

Von Natur aus blühen Hortensien eigentlich nicht Blau. Die blaue Farbe ist auf eine sehr saure Reaktion des Substrats zurückzuführen: statt einem pH-Wert von 5,5 bis 6 brauchen blaue Hortensien einen pH-Wert von 4,2 bis 4,7. Den erzielen Züchter zum Beispiel durch Verwendung von Aluminiumsulfat. Wird eine blaue Hortensie ausgepflanzt, behält sie ihre Farbe nur, wenn dem Boden spezielles Hortensiensubstrat und/oder dem Gießwasser Aluminiumsulfat zugegeben wird.

Platz 5: Flammendes Käthchen (Kalanchoë blossfeldiana)

Flammende Käthchen

Herkunft/Systematik

Ca. 200 Arten werden heute in die Gattung Kalanchoë eingeordnet. Sie gehört zur Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae). Eines davon ist die auch als Flammendes Käthchen bekannte und weltweit beliebte Kalanchoë blossfeldiana aus den Gebirgsgegenden Nord-Madagaskars.

Erscheinungsbild

Das Flammende Käthchen ist eine ca. 30 cm hohe Staude mit dunkelgrünen, fleischigen Blättern. Die Farben der eng beisammen stehenden Blüten reichen von Orangegelb, über Violett, Rosa, und Pink bis zu einem tiefen Dunkelrot.

Standort
Ein heller, sonniger Platz ohne Mittagssonne sorgt dafür, dass die Blütenfarbe kräftig bleibt. Im Sommer hält sich das Flammende Käthchen auch gerne draußen im geschützten Halbschatten auf. Während der winterlichen Ruhezeit ist ein etwas kühleres Plätzchen (nicht unter 15 º C) ratsam.

Pflege

Grundsätzlich sind Kalanchoë sehr anspruchslos. Als sukkulente Pflanzen brauchen sie nicht viel Wasser. Das Flammende Käthchen sollte mäßig aber regelmäßig gegossen werden, so dass der Ballen nie ganz austrocknet. Von Frühjahr bis Sommer braucht es etwas mehr Wasser als im Winter und alle zwei Wochen etwas Blumendünger. Nach dem Abblühen empfiehlt es sich, die Pflanze ein wenig zu stutzen, damit sie nicht aus der Form gerät.

Besonderheit
Alle Kalanchoë sind Kurztagspflanzen, das heißt sie blühen normalerweise nur im Winter, wenn die Tage kurz und lichtarm sind. Durch künstliche Dunkelphasen bringen die Gärtner das Flammende Käthchen zu jeder Jahreszeit zum Blühen.

Platz 6: Zimmerazalee (Rhododendron)

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Herkunft / Systematik

Die Zimmerazaleen sind mit den Rhododendren aus der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae) verwandt. Um 1810 wurden Rhododendren erstmals aus Ostasien in Europa eingeführt und animierten die Gärtner zu immer neuen Züchtungen. Über 1000 Arten sind bekannt, zwei davon sind die Stammformen unserer Zimmerazaleen: Rhododendron simsii, die Indische Azalee, und in neuer Zeit auch Rhododendron obtusum, die Japan-Azalee.

Erscheinungsbild

Sowohl die Form als auch die Blütenfarbe der immergrünen Zimmerazalee ist äußerst variantenreich: die Größe der baumartigen Sträucher reicht vom Mini bis zum imposanten Hochstämmchen. Die Farbpalette der einfachen oder gefüllten, klein- oder großblumigen Sorten umfasst zahllose Schattierungen von Weiß bis Dunkelrot.

Problematik

Da Azaleen ursprünglich an die Bedingungen frischkühler Bergwälder gewöhnt waren, gefällt es ihnen im Wohnzimmer nicht wirklich gut. Im warmen, geheizten Raum – evtl. noch mit direkter Sonnenbestrahlung fallen Blüten und Laub rasch ab und die Azalee wird zur Wegwerfpflanze.

Standort

Der ideale Platz für Azaleen ist ein helles Ost- oder Westfenster und möglichst kühl, am besten nicht über 15 º C. Außerdem ist eine hohe Luftfeuchtigkeit ratsam. Wenn diese Bedingungen stimmen, blüht die in üppigem Zustand gekaufte Pflanze noch wochenlang weiter. Von Mai bis Frostbeginn übersommert die Azalee an einem halbschattigen Standort im Garten eingesenkt.

Pflege

Während der Blüte reichlich mit kalkfreiem Wasser gießen, so dass der Boden stets feucht aber nicht nass ist. Gelegentlich ist auch ein Tauchbad günstig. Möchte man die Azalee nach dem Verblühen erhalten, wird alles Welke abgeschnitten und die Triebe werden gestutzt. Während der Wachstumsphase wird die Pflanze regelmäßig besprüht, aber nur, bis sich die ersten Knospen bilden. Nach dem Übersommern kommt sie dann wieder an ihren gewohnten Platz im Haus. Umgetopft wird alle zwei bis drei Jahre (nach der Blüte). Dafür gibt es spezielle Azaleenerde. Außerdem sollte spezieller Azaleendünger verwendet werden für die Zeit nach der Blüte bis Mitte Juli.

Besonderheit
Als klassischer Winterblüher kommen Azaleen nur dann im nächsten Winter erneut zur Blüte, wenn sie im Garten übersommern durften.

Platz 7: Topf-Rose

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Herkunft / Systematik

Als Topf-Rosen werden nur Zwergrosen angeboten. Sie sind Mitglieder der großen Familie der Rosengewächse (Rosaceae).1917 wurde in der Schweiz von Colonel Roulet eine wildwachsende Miniatur entdeckt, die nach ihm Rosa rouletii genannt wurde. Botanisch handelt es sich um eine Rosa chinensis „Minima“. Die auch als Kuß- oder Damenröschen bekannte, aus China stammende Art ist heute die Urform aller Zwerg- und Topfrosen.

Erscheinungsbild

Topf-Rosen werden auf eine Größe von ca. 10 bis 40 cm gezüchtet. Es gibt zahlreiche Kreuzungen in allen Rosenfarben. Die Blüten sind oft nur so groß wie ein Cent-Stück, mal gefüllt mal ungefüllt. Manche verströmen einen leichten Duft

Problematik

Auch Topfrosen sind ihrer Natur nach Freilandgewächse. Eine regelrechte Zimmerkultur ist daher schwierig. Die Pflanze sollte so viel Zeit wie möglich an der frischen Luft verbringen und nur zur Blüte vorübergehend in die Wohnung geholt werden. Wer daran kein Interesse hat, entsorgt die Topf-Rosen ähnlich wie einen Schnittblumenstrauch meist direkt nach der Blüte.

Standort

Am wohlsten fühlen sich Topfrosen an einer luftigen, möglichst kühlen Stelle, die hell bis sonnig sein darf. Pralle Mittagssonne nimmt die Pflanze aber übel. Möchte man sie länger pflegen, kommt sie im Sommer ins Freie.

Pflege

Im Sommerhalbjahr wollen Topf-Rosen gleichmäßig feucht gehalten werden, am besten gießt man von unten. Im Winter brauchen sie nur so viel Wasser, dass der Ballen nicht austrocknet. Abgeblühte Blumen werden regelmäßig entfernt. Nach dem Sommer im Freien kommt die Pflanze vor dem ersten Frost ins Haus. Dort überwintert sie am besten bei ca. 6 – 8 º C. Ab Februar sollte sie Schritt für Schritt wieder an Zimmertemperatur gewöhnt werden. Vor dem Austreiben empfiehlt sich ein kräftiger Rückschnitt (ein Drittel bis zur Hälfte) und ein Umtopfen in frische Erde. Gedüngt wird von Februar bis August alle zwei Wochen mit kalkreichem Blumendünger.

Platz 8: Eliator-Begonien

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Herkunft / Systematik

Die Eliator-Begonien sind eine von drei Gruppen der Blütenbegonien. Diese wiederum gehören zusammen mit den Blatt- und Strauchbegonien in die große Familie der Schiefblattgewächse (Begoniaceae) mit 1400 bis 1500 Arten. Ursprünglich stammen Begonien aus feuchten tropischen und subtropischen Gebieten, aber auch aus Gebirgswäldern. Die meisten Arten gibt es in Südamerika. Die ersten Begonia-Elatior-Hybriden sind Anfang des 19. Jahrhunderts durch Kreuzungen in England entstanden.

Erscheinungsbild

Ihren unsymmetrischen Blättern verdankt die ganze Familie ihren Namen „Schiefblätter“. Die Sortenvielfalt der krautigen Staude ist sehr groß, entsprechend auch die Vielfalt der Blütenfarben, die zwischen Weiß, Rosa, Gelb und Rot variiert – das Ganze einfach oder gefüllt.

Standort

Vom Ursprung her sind alle Begonien Schattenpflanzen und Winterblüher. Heute gibt es sie jedoch ganzjährig blühend im Handel. Am besten gefällt es ihnen von April bis September eher halbschattig, von Oktober bis März so hell wie möglich. Dabei sollten sie immer genug frische Luft bekommen und an keinem Standort praller Mittagssonne ausgesetzt sein. Die Temperaturen betragen im Idealfall um 18 º C. Nach den Eisheiligen können Begonien auch nach Draußen gepflanzt werden.

Pflege

Am richtigen Platz sind Eliator-Begonien dankbare Zimmerpflanzen, die oft monatelang blühen. Sie mögen es gleichmäßig feucht, das heißt sie vertragen weder Staunässe noch Ballentrockenheit. Dazu am besten zwei- bis dreimal pro Woche mit möglichst kalkarmem, handwarmen Wasser gießen. Im Sommer wird wöchentlich gedüngt, im Winter alle zwei Wochen. Wer Verblühtes und zu lange Blütenstiele regelmäßig entfernt, fördert die Bildung neuer Blütenstiele.

Besonderheiten

Eliator-Begonien sind einjährig. Eine Weiterkultur lohnt sich daher meist nicht. Hat die Pflanze ausgeblüht, gönnt man sich am besten ein neues Exemplar.

Platz 9: Flamingoblume (Anthurium)

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Herkunft / Systematik

Die Gattung Anthurium umfasst über 600 Arten und gehört zur Familie der Aronstabgewächse (Araceae). Die Pflanze aus dem tropischen Mittel- und Südamerika wurde um 1850 von dem österreichischen Botaniker Scherzer entdeckt. Sein Name findet sich in den Anthurium-Scherzerianum-Hybriden wieder, auch Kleine Flamingoblumen genannt. Die zweite, als blühende Zimmerpflanze bedeutsame Art, ist Anthurium andraeanum, die Große Flamingoblume.

Erscheinungsbild

A.-Scherzerianum-Hybriden haben schmale, gestielte, dunkelgrüne Blätter und mittelgroße, herzförmige Blüten. Dabei handelt es sich botanisch um Hochblätter (Spatha), die in Rot, Orange, Weiß oder Rosa den spiraligen Blütenkolben umgeben. Diese kleinere Anthurienart wird ca. 30 bis 50 cm hoch. Insgesamt wesentlich größer fallen die A.-Andraeanum-Hybriden aus. Bei dieser Art werden schon einzelne Blätter bis zu 40 cm lang. Ihre Hochblätter sind meist korallenrot und gekräuselt und glänzen stark. Neue Züchtungen haben heute zu einer größeren Farbenvielfalt – manchmal sogar zweifarbig – geführt.

Standort

Anthurien brauchen das ganze Jahr über einen warmen und hellen bis halbschattigen, nicht zu sonnigen Platz. Sie dürfen nicht ins Freie und werden auch im Winter bei Zimmertemperatur oder leicht darunter (mindestens 15 º C) gehalten. Die Scherzerianum-Hybriden sind weniger anspruchsvoll als die anderen Sorten. Letztere gedeihen als tropische Pflanzen am besten im klimatisierten Blumenfenster.

Pflege

Bei richtiger Pflege sind Anthurien sehr langlebig und blühen ganzjährig. Sie werden täglich gegossen und zwar unbedingt mit voll enthärtetem, temperiertem Wasser. Dabei darf keine Staunässe entstehen. Da Anthurien eine hohe Luftfeuchtigkeit lieben, werden die grünen Blätter – nicht die farbigen Hochblätter – einmal pro Woche mit dem Gießwasser besprüht. Günstig ist auch eine Schale mit Wasser neben der Pflanze oder ein Bewuchs mit Moos auf der Blumenerde. Anthurien vertragen keine zu hohen Salzkonzentrationen. Daher brauchen sie nur in der Hauptwachstumszeit alle zwei Wochen Blumendünger in halber Konzentration. Verblühte und braune Stängel werden regelmäßig abgeschnitten. Das Umtopfen erfolgt im zeitigen Frühjahr.

Besonderheiten

Die eigentlichen Blüten der Anthurien sitzen als kleine Noppen am Blütenschweif. Sie geben einen Hinweis darauf, wie lange die Pflanze schon blüht: Ist der Blütenschweif noch glatt und gelblich, ist die Anthurie noch sehr frisch. Je deutlicher die noppenartigen Blüten zu erkennen sind, desto länger blüht die Pflanze schon.

Platz 10: Zimmerefeu (Hedera)

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Herkunft / Systematik

Wildwachsender Efeu ist in subtropischen Regionen und in klimatisch gemäßigten Gegenden, auch in Deutschland, heimisch. Seine Geschichte reicht bis zu den alten Ägyptern zurück. Der „Gemeine Efeu“ (Hedera helix) gehört zur Familie der Araliengewächse (Araliaceae). Heutzutage sind unzählige verschiedene Züchtungen auf dem Markt – während die einen verschwinden kommen neue Kreuzungen hinzu.

Erscheinungsbild

Alle Efeu-Arten sind selbstklimmende Kletterpflanzen: Dank ihrer Haftwurzeln halten sie sich überall fest. Sie entwickeln lange Triebe, mit denen sie entweder Regale und Wände erobern oder aus Hängeampeln und von Blumensäulen üppig herabregnen. Die Bandbreite der Blattformen und –farben ist groß: neben Blättern in allen Grüntönen, gibt es auch gelbe oder violette Varianten und verschiedene buntblättrige.

Problematik

Da es so viele, ständig wechselnde Züchtungen gibt, fällt die Wahl einer bestimmten Sorte schwer. Auch die Herkunft der verschiedenen Kulturformen ist nicht immer eindeutig zu bestimmen. Daher bieten alle Pflegetipps nur eine grobe Richtschnur und im Zweifelsfall muss ausprobiert werden, welche Bedingungen für eine bestimmte Pflanze ideal sind.

Standort

Grundsätzlich ist der Zimmerefeu recht anspruchslos. Je nach Sorte werden sowohl helle als auch schattige, sowohl warme als auch kühlere Standorte vertragen. Wenn möglich, sollte er bei Zimmertemperatur mit viel Licht – aber ohne direkte Sonne – gehalten werden. Buntblättrige Sorten sind empfindlicher und benötigen einen wärmeren und helleren Standort als einfarbige. Im Winter sind 10 º C für grüne Sorten und mindestens 15 º C für mehrfarbige ideal. Die Pflanzen kommen aber auch im Winter mit geheizten Räumen zurecht.

Pflege

Efeu braucht nicht viel aber regelmäßig zimmerwarmes Wasser, so dass der Ballen konstant mäßig feucht ist. Da er hohe Luftfeuchtigkeit liebt, fördert gelegentliches Besprühen das Wachstum. Überwintert der Efeu kalt, wird weniger gegossen. Dazu erhält die Pflanze von März bis August wöchentlich schwach konzentrierten Dünger. Verbleibt der Efeu im Winter an einem warmen Standort, werden die neuen Triebe dünn und die Blattabstände immer größer. Dann empfiehlt sich ein großzügiger Rückschnitt.

Sind eure Zimmerpflanzen Favoriten auch unter den Top Ten, oder bevorzugt ihr andere Pflanzenarten mehr und warum? Ich würde mich über eure Information hierüber freuen.

Herzlichst, euer Charles

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ASENDORFER ORCHIDEENZUCHT

14. Juni 2010

Liebe Orchideenfreunde,

in den kommenden Wochen werden wir euch interessante Orchideen Zuchtbetriebe vorstellen. Diese haben mit ihren Zuchterfolgen maßgeblich dazu beigetragen, dass Orchideen heute die beliebteste Zimmerpflanze in Deutschland geworden ist.

Heute stellen wir vor:

Asendorfer Orchideenzucht von Dipl.-Ing. Agr.Hilmar Bauch

“ Die Asendorfer Orchideenzucht ist ein inhabergeführter Spezialbetrieb zur Nachzucht  und Vermehrung von tropischen Orchideenarten,  mit dem Schwerpunkt auf der Gattung Paphiopedilum.

Auf einer Fläche von derzeit ca.170 Quadatmetern kultivieren wir Paphiopedilum, Cattleya, Laelia, Phragmipedium sowie einige andere Arten.

Derzeit werden ca. 60.000 Jungpflanzen der Gattung Paphiopedilum mit  54 Arten  kultiviert. Sämtliche Jungpflanzen stammen aus eigener künstlicher Vermehrung gem. WA I  und erfüllen alle Auflagen und Vorschriften des nationalen und internationalen Artenschutzes.  Weitere Arten werden das Programm laufend ergänzen, sobald die Nachzuchten zur Verfügung stehen. image
image Die Idee dieses Projektes entstand aus der Liebhaberei heraus zu Beginn der 90er Jahre.
Während des Gartenbaustudiums in Hannover stolperten meine Frau und ich über einige außergewöhnliche Paphiopedilum-Arten und stellten relativ bald fest, dass dies zur Sucht führt.
Im Laufe der Jahre kamen einige hundert meist prämierte Mutterpflanzen zusammen und als sich nach einigen Experimenten auch ein Aussaatlabor fand,  welches bei der Gattung Paphiopedilum  akzeptable Ergebnisse lieferte, wurde aus dem Wunschtraum eines gärtnerischen Betriebes  im Laufe der Jahre Wirklichkeit.

Mittlerweile ist die Asendorfer Orchideenzucht einer der führenden Betriebe Europas, was die Verfügbarkeit möglichst vieler Arten der Gattung Paphiopedilum betrifft.  Ziel ist, die Gattung Paphiopedilum  in möglichst großer Vielfalt dauerhaft als Nachzuchten verfügbar zu halten, da der gesamte Komplex in seinen natürlichen Beständen stark bedroht ist und an vielen Standorten durch schlichte Naturzerstörung  verschwindet

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image Auch der illegale Handel mit Paphiopedilum-Wildentnahmen trägt  zur weiteren Gefährdung  der natürlichen Bestände bei.

Das beste Mittel zur Arterhaltung ist ausschließlich die künstliche Vermehrung, auch wenn sich diese Ansicht noch nicht überall durchgesetzt zu haben scheint. Dieser Weg wird von uns beschritten, ein weiterer Ausbau auf 700 Quadratmeter Gesamtfläche ist in Arbeit.
Begleiten Sie die Asendorfer Orchideenzucht  auf diesem Weg,  lassen Sie Sich faszinieren von den Wundern der Gattung Paphiopedilum, vielleicht erliegen auch Sie dem Virus des Orchideenfiebers.”

Dipl.-Ing. agr. Hilmar Bauch

Waren’s Blumen mit den wunderbaren
Silberhellen kleinen Flügelpaaren?
Oder waren’s fragt ich Blumenengel,
Hingeheftet an die Blütenstengel?

Waren’s Blumen die beim Mondenschimmer
Mir mit Duft erfüllt mein kleines Zimmer?
Oder hatten durch die Nacht geklungen
Traumhaft süße Überlieferungen?

Christian Wagner (1835-1918)

http://www.asendorfer-orchideenzucht.com/de/index.html

Herzlichst, euer Charles

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Röllke – Orchideenzucht

13. Juni 2010

Liebe Orchideenfreunde,

in den kommenden Wochen werden wir euch interessante Orchideen Zuchtbetriebe vorstellen. Diese haben mit ihren Zuchterfolgen maßgeblich dazu beigetragen, dass Orchideen heute die beliebteste Zimmerpflanze in Deutschland geworden ist.

Heute stellen wir vor:

Röllke – Orchideenzucht

Versteckt zwischen Wiesen und Äckern liegt ein wahres Orchideen-Paradies: Phalaenopsis-Hybriden in allen Farben und Größen und seltene Orchideen-Arten, die erst auf den zweiten Blick auffallen; daneben ein Wandregal mit etlichen Pokalen und Medaillen. Auf 4000 m2 drängen sich Orchideen in allen Wachstumsstadien und Größen – auf Pflanztischen, an den Wänden der Gewächshäuser und von deren Decken hängend. Dazu das Herzstück: ein hochmodernes, blitzsauberes Aussaatlabor. image
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Phalaenopsis-Hybriden in Pink-Weiß

Das hätte man nach dem ersten Eindruck nicht erwartet: Auf halbem Wege vom ost-westfälischen Bielefeld nach Paderborn, kurz hinter der Ortsausfahrt von Schloss Holte-Stukenbrock, geht es rechts in den Flößweg. Hier soll einer der bedeutendsten Orchideen-Züchter Deutschlands seinen Sitz haben? Da gerät linker Hand eine Ansammlung von Gebäuden ins Blickfeld – darunter vier imposante Gewächshäuser. Der Weg ist also richtig, wie das Schild „Röllke Orchideenzucht – Ausstellung, Verkauf, Service“ neben dem Haupteingang beweist. Doch auch der Eingangsbereich macht im ersten Moment eher wenig Eindruck und lässt nicht vermuten, dass hier die Königinnen der Zimmerpflanzen heranwachsen und sowohl deutschland- als auch europaweit ihre Abnehmer finden.
Eine Vielfalt an Pokalen und Auszeichnungen zeugt von 20 Jahren Orchideenzucht.



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Experte durch und durch

Dazu passt auch der erste Eindruck von Lutz Röllke, 49 Jahre alt, dreifacher Vater und bereits Großvater: Holzfällerhemd, graumelierter Bart und selbst gedrehte Zigaretten – ein Gärtner bei der Arbeit eben. Bereits die ersten, mit dem Chef und Firmengründer gewechselten Worte offenbaren jedoch, dass es sich hier um eine Gärtnerei besonderer Art handelt. Hier hat sich jemand bewusst für die Orchideen entschieden und weiß genau, wovon er spricht. Jede Nachfrage führt zu einer ausführlichen, sachkundigen Erklärung oder einer spannenden Anekdote.

Lutz Röllke hat sich mit Herz und Verstand ganz den Orchideen verschrieben.
Dieses Wissen ist in mehr als 20 Jahren gereift. Bereits Anfang der 80er Jahre baute sich Röllke sein erstes eigenes Gewächshaus, machte seinen Gartenbau-Meister, baute das zweite Gewächshaus.

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Dann trat sein jüngerer Bruder Frank Röllke der Firma bei. 1990 ergriffen die Brüder die Gelegenheit, die Räume einer großen Gärtnerei in Schloss Holte-Stukenbrock zu übernehmen. Dort tummeln sich heute über 100.000 Pflanzen. Allein ein überschaubar großer Wagen mit Pflanzen seines Beinahe-Schwiegersohnes – Orchideen-Züchter aus Ecuador – enthält eine fast unüberschaubare Anzahl von über 700 Arten ecuadorianischer Orchideen.
Über 700 Orchideen-Arten aus Ecuador verstecken sich auf diesem Bild image
Arterhaltung statt Massenproduktion

Die Röllkes haben sich auf seltene Orchideen spezialisiert, produzieren bewusst keine Massenware. „Wir empfinden uns als Naturschützer, leisten einen wichtigen Beitrag zur Arterhaltung. Aber natürlich lässt sich mit solchen Pflanzen auch Geld verdienen“, meint Röllke.

Das wird seit dem Ende der 80er Jahre jedoch immer schwieriger.

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Damals wurde die Massenvermehrung über Gewebekulturen entwickelt, wodurch große Mengen gleichartiger Pflanzen zu niedrigen Preisen auf den Markt geschwemmt wurden, zum Beispiel aus Thailand. „Das Problem dieser in Baumärkten und Discountern zu findenden Orchideen ist, dass sie in ihrem Ursprungsland ganz andere Wachstumsbedingungen haben, als sie schließlich in einem deutschen Wohnzimmer vorfinden“, erklärt Röllke. „Folglich müssen sich die Pflanzen komplett umstellen. Haben sie ihre ersten Blüten verloren, kann es drei bis fünf Jahre dauern, bis sie erneut blühen.“

Harte Schule für die Fensterbank

Das passiert mit Orchideen aus Röllkes Zucht nicht. Hier wird ganz bewusst eine „harte Produktion“ gefahren. Das heißt, die Orchideen wachsen bei 22 bis 24 °C und erfahren bezüglich der Temperatur auch nur eine Nachtabsenkung von ca. 4 °C – gerade so eben, wie es später auch auf der Fensterbank ihres neuen Zuhauses sein wird. Auch auf spezielles Kunstlicht an kurzen Wintertagen wird verzichtet. Lutz Röllke erklärt warum: „Wenn ich Kunstlicht gebe, weiß die Orchidee nicht, was sie machen soll: Soll ich mich auf das Winterlicht einstellen oder auf die Lampe?“ Schließlich stellt sie sich auf das stärkste Licht – also das Kunstlicht ein. Wird dieses im Frühjahr ausgeschaltet, muss sich die Pflanze erneut umstellen.
Viel wichtiger ist die optimale Wasserversorgung. Während im Sommer auch Sprühanlagen zum Einsatz kommen, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, ist das Sprühen im Herbst und Winter Handarbeit. Außer der im Betrieb arbeitenden Familie, zu der auch die beiden Röllke-Ehefrauen gehören, teilen sich je zwei feste Angestellte und fünf Teilzeitkräfte diese wichtige Aufgabe.

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„Das Sprühen der Orchideen ist wirklich sehr speziell und bedarf genauer Kenntnisse“, bestätigt Conny Röllke. Sie ist Lutz Röllkes bessere Hälfte und über ihren Ehemann seit Jahren fest an die Orchideen gebunden. So ist sie auch an diesem Samstag mit der Brause in den Gewächshäusern unterwegs.
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Conny Röllke weiß genau, welche Pflanzen wie viel Wasser brauchen.

Da bleibt wenig Zeit für Urlaub und Freizeit. Gereist wird trotzdem, wenn auch ganz im Zeichen der Orchideen. Tausende von Kilometern reisen die Röllkes Jahr für Jahr quer durch Deutschland und die EU von einer Orchideen-Schau oder -Messe zur nächsten. Aachen, Budapest, Dresden, London, Padua, Glasgow, Valencia – das ist nur eine kleine Auswahl an Städten, die 2009 auf dem Programm stehen. Diese Reisen sichern und erschließen wichtige Absatzwege. Daran ändert auch die immer größere Bedeutung des Internets nichts.

Auf der Schwelle zum Aussaatlabors

Das Herzstück der Orchideenzucht ist das Aussaatlabor. „Hier ist alles mega-steril“, betont Röllke. „Mittels spezieller Filter wird die Luft so gereinigt, dass sie 100 Prozent keimfrei ist.“ Deswegen endet der Rundgang auf der Türschwelle. Die Keime unter den Schuhen wären Gift für die Jungpflanzen, die hier unter besonderen Bedingungen über einen langen Zeitraum heranwachsen: Allein neun Monate dauert die Reife der Samen in der Kapsel. Danach keimen die Pflanzen drei bis zwölf Monate im Labor. Weitere 24 bis 48 Monate wachsen sie in speziellen Flaschen heran. Insgesamt dauert es bis zur ersten Blüte mindestens vier, im Schnitt sechs bis sieben Jahre. Bei langsam wachsenden Arten können sogar 9 bis 12 Jahre vergehen, bis sich die ersten Blüten bilden.

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In diesen sterilen Gefäßen wachsen die Orchideen-Kinder über mehrere Jahre heran
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Lieblingsstücke

Viele Spezialitäten wachsen in dieser Zucht heran. Sie stammen zum Teil von Mutterpflanzen, zu denen Lutz Röllke eine besondere Beziehung hat. Zu diesen Schätzen gehört zum Beispiel eine ältere Dame namens Paphiopedilum Paphiopedilum Maudiae Typ vinicolor. Ca. 18 Jahre alt ist diese „Königin der Orchideen“, die einen Wert von 500 Euro haben dürfte. Nicht alles, was schön und besonders ist, hat jedoch solch einen stolzen Preis. Manche Arten entfalten ihren Reiz erst bei genauerer Betrachtung.
Diese Paphiopedilum vinicolor, auch Venusschuh genannt, ist ca. 18 Jahre alt. image
image Cirrhopetalum Makoyanum ist eine von Lutz Röllkes Favoriten
Diese Degarmoara ist eine eigene Züchtung aus dem Hause Röllke image
image Phalaenopsis Mini Mark – eine Miniatur Phalaenopsis
Weiße Phalaenopsis – bis zu 15 cm messen die Blüten dieser alten Schnittblumensorte. image
image Dendrobium Nobile Hybriden

Interesse und Begeisterung wecken

Grundsätzlich würde sich Lutz Röllke wünschen, dass die Menschen wieder mehr Interesse für die Besonderheiten der verschiedenen Orchideen-Arten zeigten und auch für die wichtigsten Pflegeregeln. Gerne berät er seine Kunden bei allen Wünschen und Fragen, vorausgesetzt, sie sind an dieser Beratung überhaupt interessiert. Das sei leider nicht immer der Fall. „Im Frühjahr und Herbst machen wir spezielle Umpflanztage. Dann dürfen die Leute ihre Pflanzen bringen und unsere Orchideen-Gruppe ist hier. Sie bietet Beratung und Hilfe an. Dann zeigt sich, wie viele minderwertige Pflanzen auf dem Markt sind und welche Fehler gemacht werden.“ Ein Beispiel sei das Substrat, das oft aus Baumärkten stamme. Nach drei Monaten in fest verschlossener Plastiktüte sei es oftmals regelrecht vergammelt. Dabei sei es heutzutage so einfach, sich zu informieren, beispielsweise auch über das Internet.

Natürlich nutzen auch die Röllkes diese neuen Wege der Kommunikation und Vermarktung. Gleichzeitig ist ihnen der direkte, persönliche Kontakt zu ihren Kunden sehr wichtig. Dazu gehören auch Führungen und Veranstaltungen für Gruppen vor Ort. „Wenn die Menschen hier bei uns sehen, was für einzigartige Pflanzen sie vor sich haben, entwickeln sie eine ganz andere Beziehung zu den Orchideen“, meint Röllke. Und diese Beziehung beruht bei richtiger Pflege auf Gegenseitigkeit – über lange Jahre hinweg.

www.roellke-orchideen.de

Herzlichst, euer Charles

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Orchideen Lektüre

12. Juni 2010

Mini-Orchideen (Broschiert)
von Frank Röllke (Autor), Kerstin Röllke (Autor), Guido Sachse (Fotograf)
Preis: EUR 7,90
Erscheinungsdatum: September 2009

image Kurzbeschreibung
Sie lieben den Formen- und Farbenreichtum der Orchideen, haben aber nur wenig Platz? Kein Problem – Mini-Orchideen sind die zauberhafte Lösung für alle, die der Faszination dieser exotischen Blütenschönheiten verfallen sind, aber weder über große Wohnräume noch über ein Gewächshaus oder einen Wintergarten verfügen. Denn Mini-Orchideen finden in jedem Zimmer und auch auf dem kleinsten Schreibtisch Platz – seien es aus großen Arten gezüchtete Mini-Formen, früh blühende Arten, die durch entsprechende Pflege klein gehalten werden, oder Orchideen, die von Natur aus kleinwüchsig sind. Auch für Pflanzenliebhaber, die möglichst viele verschiedene Orchideen in einer Sammlung vereinen möchten und wenig Raum haben, sind Mini-Orchideen der perfekte Tipp, denn in fast allen beliebten Orchideen-Gattungen gibt es heute Mini-Formen.
• Broschiert: 64 Seiten
• Verlag: Gräfe & Unzer (1. September 2009)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3833816104
• ISBN-13: 978-3833816109
• Größe und/oder Gewicht: 19,8 x 16,2 x 1 cm
http://www.amazon.de/Mini-Orchideen-Frank-R%C3%B6llke/dp/3833816104/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1276341826&sr=8-1

Das große Kosmos Buch der Orchideen

Über 200 Arten und Hybriden. Pflege und Vermehrung (Taschenbuch)
von Brian Ritterhausen (Autor), Wilma Ritterhausen (Autor), Derek Cranch (Fotograf), Joachim Erfkamp (Übersetzer) 39,90 Euro

image Kurzbeschreibung
Das umfassende Standardwerk für jeden Orchideenfreund mit über 600 brillanten, speziell für dieses Buch angefertigten Farbfotos. Neben einer Einführung in die Geschichte der Orchideen und ihrer Kultivierung befassen sich die Autoren mit allen Aspekten der Pflege und Zucht. Praxisorientierte Ratschläge und instruktive Schritt-für-Schritt-Anleitungen erklären den Weg zu einer erfolgreichen Kultur. Ein übersichtliches Lexikon porträtiert alle wichtigen Orchideenarten und gibt Entscheidungshilfen für die Zusammenstellung oder den Aufbau der eigenen Sammlung.
• aschenbuch: 256 Seiten
• Verlag: Franckh-Kosmos Verlag (2001)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3440089770
• ISBN-13: 978-3440089774
• Originaltitel: The Practical Encyclopedia of Orchids
• Größe und/oder Gewicht: 30,7 x 23,8 x 2,5 cm
http://www.amazon.de/Das-gro%C3%9Fe-Kosmos-Buch-Orchideen/dp/3440089770/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1276341896&sr=1-1

Phalaenopsis. Die schönsten Sorten – Richtig auswählen und pflegen (Broschiert)
von Jörn Pinske (Autor) 9,95 Euro

image Kurzbeschreibung
Sie ist die neue Königin unter den Zimmerpflanzen, die Falterorchidee, auch Malaienblume oder Schmetterlingsorchidee genannt. Ihre Blühfreude und ihre Vielfalt an Formen und Farben machen sie so besonders beliebt. Allgemein bekannt ist sie unter ihrer botanischen Bezeichnung Phalaenopsis. Jörn Pinske, der sich als ausgebildeter Gärtner seit mehr als 20 Jahren mit der Kultur und Zucht von Orchideen beschäftigt, bietet mit seinem Buch Phalaenopsis – Die Lieblingsorchideen einen umfassenden Überblick über die Besonderheiten wie Bedürfnisse und Sortenvielfalt dieser beliebten Orchideen. Wer seinen präzisen Anleitungen folgt, wird auch als Orchideen-Einsteiger jahrelang Freude an den tropischen Schönheiten haben. Der Autor zeigt, worauf es beim Kauf einer gesunden Pflanze ankommt. Einige Grundregeln für die Pflege gilt es dann zu Hause zu beachten. Wichtige Kriterien sind der optimale Standort, eine gemäßigte Raumtemperatur sowie das richtige Pflanzsubstrat. Er zeigt, wie man Knospen und Blüten vorsichtig aufbindet und die Orchidee zur weiteren Rispenbildung anregt. Darüber hinaus empfiehlt er geeignete Pflanzgefäße und zeigt, warum es beim Gießen auf das sprichwörtliche Fingerspitzengefühl ankommt. Umfassende Informationen zu Schadbildern, ihren Ursachen und Gegenmaßnahmen helfen, wenn die Pflanze kränkelt. Im hinteren Teil des reich bebilderten Ratgebers wird ein ausführlicher Überblick über die schönsten und wichtigsten Phalaenopsis-Sorten mit ihren verschiedenen Farben, Blütenmustern wie -größen und – als Besonderheit – sogar mit ihren Düften gegeben. Damit wird der Phalaenopsis-Band zu einem wahren Verführer, denn wer die eindrucksvolle Vielfalt dieser Orchideen erst einmal kennengelernt hat, wird sich ihrer Faszination kaum mehr entziehen können. Kein Wunder, dass sie inzwischen allen anderen Topfpflanzen für die Wohnung den Rang abgelaufen hat.
• Broschiert: 63 Seiten
• Verlag: Blv Buchverlag; Auflage: 1., Aufl. (Februar 2007)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3835401890
• ISBN-13: 978-3835401891
• Größe und/oder Gewicht: 21 x 16,4 x 0,8 cm
http://www.amazon.de/Phalaenopsis-Die-sch%C3%B6nsten-Sorten-ausw%C3%A4hlen/dp/3835401890/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1276341968&sr=1-1

Orchideen (GU Pflanzenratgeber) (Gebundene Ausgabe)
von Frank Röllke (Autor) 19,90 Euro

image Kurzbeschreibung
Orchideen sind wahre Blütenwunder! Mit ihrem exotischen Aussehen und der Fülle an Farben und Formen bereichern sie zu jeder Jahreszeit Wohnung und Wintergarten – und dabei ist die Pflege gar nicht so schwer, wie immer behauptet wird! Zwar fällt die Auswahl durch die enorme Artenvielfalt nicht leicht, aber unser Autor Frank Röllke hat über 200 der besten und schönsten Arten im neuen Standardwerk so zusammengestellt, dass sich jeder schnell zurecht findet und die passende Orchidee für sein Zuhause findet. Damit diese Exoten gesund bleiben und immer wieder blühen, wird im Pflegeteil detailliert die Kultur – von der Auswahl über das richtige Substrat bis zum Vermehren – erläutert. Außerdem gibt es Sonderseiten mit schönen Gestaltungsideen mit Orchideen, die den Ratgeber komplett machen.
• Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
• Verlag: Graefe und Unzer Verlag; Auflage: 1 (1. Februar 2008)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3833801948
• ISBN-13: 978-3833801945
• Größe und/oder Gewicht: 27 x 21,6 x 1,8 cm
http://www.amazon.de/Orchideen-GU-Pflanzenratgeber-Frank-R%C3%B6llke/dp/3833801948/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1276342079&sr=1-1
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Zimmerpflanzen Lektüre

11. Juni 2010

Wohnen mit Pflanzen: Grüne Ideen für Zuhause (Gebundene Ausgabe)
von Klaus Wagener (Autor), Hella Henckel (Autor) 19,90 Euro

image KurzbeschreibungPflanzen hauchen Räumen die Seele ein. Wichtig ist allerdings das harmonische Miteinander von Pflanzen und Einrichtung. Das Buch zeigt, dass es für jeden Raum die passende Pflanzendekoration gibt, wobei einige wenige Punkte beachtet und gezielt bei der Auswahl des möglichen Grüns berücksichtigt sein sollten. Rund 200 hochwertige Farbfotos unterschiedlichster Wohnsituationen machen Lust auf das eigene Gestalten mit Pflanzen. Angefangen von der Auswahl, über das passende Gefäß bis hin zu raffinierten floralen Akzentuierungen wird deutlich, dass Pflanzen mehr sind als nur grüne Wohnraumstatisten.
• Gebundene Ausgabe: 160 Seiten
• Verlag: Ulmer (Eugen); Auflage: 1 (Juli 2007)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3800153998
• ISBN-13: 978-3800153992
• Größe und/oder Gewicht: 27,6 x 24,6 x 2,2 cm http://www.amazon.de/Wohnen-mit-Pflanzen-Gr%C3%BCne-Zuhause/dp/3800153998/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1276335665&sr=8-1

Grüne Liebe, Grünes Gift

Best-Nr. 4928898 Früher 16.90 EUR*
Jetzt nur 2.95 EUR

image Grüne Liebe, Grünes Gift13 Geschichten und ein Gedicht über die Wildnis der Zimmerpflanzen. Vierzehn bekannte Autoren schrieben komische, abgründige, traurige und stets persönliche Texte, die beweisen: die Zimmerpflanze ist nicht immer die, die sie zu sein vorgibt. Da welken die Nelken zum sechzigsten Geburtstag besonders schnell. Da dient eine Orchidee als Waffe im Bürokrieg. Da kündigt eine Yukkapalme das »Verwelken« der Liebe an… Freuen Sie sich auf Beiträge von – Martin Brinkmann – Ramona Diefenbach – Evelyn Grill – Anne Chaplet – Ulrike Draesner – Franz Hodjak – u.v.a. 129 S., 13 x 21 cm, geb., SU.

Heinrich & Hahn Verlag http://www.jokers.de/3/14863881-1/buch/gruene-liebe-gruenes-gift.html


Zimmerpflanzen

Best-Nr. 4803086

Früher 12.95 EUR* Jetzt nur4.95 EUR

image »Grüne Freunde« für die eigenen vier WändeWenns draußen herbstlich wird, ist es höchste Zeit, sich frisches Grün in die Wohnung zu holen. Neben vielen Gestaltungsvorschlägen werden hier die 150 schönsten Zimmerpflanzen vorgestellt: von Palme, Gummibaum und Co. bis zu Kängurublume und Korkenzieher-Binse … Alles über Aussehen, Standort, Pflege u.v.m.

138 S., zahlreiche Farbabbildungen, 20 x 27 cm, geb.

Kosmos Verlag ttp://www.jokers.de/3/13681064-1/buch/zimmerpflanzen.html

Die 100 wichtigsten Zimmerpflanzen Pflanzen-Lernkarten

Profil floral Basics 12,90 Euro

100 Pflanzen Lernkarten.jpg
KurzbeschreibungLernen Sie schnell und anschaulich die 100 wichtigsten Zimmerpflanzen des Handelssortiments kennen. Für die Schule, für die Prüfung, für die Praxis, für ein ganzes Leben. Mit botanischen Namen, der Pflanzenfamilie und botanischer Zuordnung. Mit den wichtigsten floristisch-gestalterischen Angaben und mit anschaulichen Hinweisen zur Pflege.
Die Vorderseite zeigt Abbildung und botanischen Namen der Zimmerpflanze, die Rückseite den deutschen und botanischen Namen, floristische & gestalterische Facts, Handelsinformationen und Pflegetipps
• Produktgewicht inkl. Verpackung: 382 g
• Herstellerreferenz: 5001
• ASIN: B00137VU4E
http://www.amazon.de/Die-100-wichtigsten-Zimmerpflanzen-Pflanzen-Lernkarten/dp/B00137VU4E/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=garden&qid=127

Zimmerpflanzen: Für Einsteiger: Schritt für Schritt zum grünen Paradies (Gebundene Ausgabe)
von Anja Flehmig (Autor) 16,90 Euro

image Kurzbeschreibung
ausgestattet mit 4 Sternen von amazon.de
Dieses farbig-opulente Buch macht richtig Lust auf Zimmerpflanzen – und gibt gleichzeitig jede Menge gute, anschauliche und leicht nachvollziehbare Tipps, wie man mit den Schönheiten aus fernen Ländern am besten umgehen kann. Denn neben dem passenden Standort kommt es auf die richtige Pflege an, damit die Schönheit der üppigen Pflanzen auch über lange Zeit erhalten bleibt. Das Buch gliedert sich in drei Teile: Im ersten Teil wird eingehend auf die Pflege der Zimmerpflanzen eingegangen, und, was neu ist, auch auf die optimale Pflege spezieller Pflanzengruppen (Blühende Zimmerpflanzen, Grünpflanzen, Kakteen + Sukkulenten, Palmen, Orchideen und Zitruspflanzen), so dass der Leser eine umfassende, aber dennoch leicht verständliche Handhabe mit auf den Weg bekommt.
Im zweiten Teil stelle ich die beliebtesten Zimmerpflanzen, nach Standortvorlieben sortiert, genauer vor, so dass Sie sich die für Sie passende Pflanze aussuchen können. Hier erfahren Sie auch, welche speziellen Pflegeansprüche die jeweiligen Pflanzenarten haben. Im dritten Teil gibt es jede Menge Tipps zur Gestaltung Ihrer Räume mit Zimmerpflanzen.
“Ein tolles Nachschlagewerk für den kleinen und großen Hobby-Zimmergärtner!”
“…macht Lust auf Zimmerdschungel!”
“Für Einsteiger wärmstens zu empfehlen”
• Gebundene Ausgabe: 168 Seiten
• Verlag: Gräfe & Unzer; Auflage: Überarb. N.-A. (September 2005)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3774266824
• ISBN-13: 978-3774266827
• Größe und/oder Gewicht: 27 x 21,4 x 1,8 cm
http://www.amazon.de/Zimmerpflanzen-Einsteiger-Schritt-gr%C3%BCnen-Paradies/dp/3774266824/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1276340606&sr=8-1-catcorr

Die Pflanzen im Haus: Ein Handbuch für die erfolgreiche Pflege aller Zimmerpflanzen (Gebundene Ausgabe)
von Karlheinz Rücker (Autor) 19,90 Euro

image Kurzbeschreibung
Erfolge bei der Pflege von Zimmerpflanzen sind nicht vom ‘Grünen Daumen’ abhängig, den man hat oder nicht hat. Pflanzen wachsen, wenn sie den richtigen Standort und die richtige Pflege bekommen. Ob Fensterbank oder Wintergarten, schattige Nord- oder sonnige Südseite, geheizter Wohnraum oder kühles Treppenhaus – für jeden Platz gibt es wunderschöne Pflanzen. Dieses Buch verbindet alte gärtnerische Erfahrungen mit neuen Erkenntnissen. Für die Neuauflage wurden einige Kapitel völlig neu geschrieben. Zahlreiche Pflanzengattungen und -arten kamen hinzu. Damit finden auch unerfahrene Pflanzenfreunde Antwort auf Fragen zur Pflanzenernährung, Versorgung mit Wasser, Wärme und Licht und zum Pflanzenschutz. Erfahrene Kultivateure finden Hinweise auf eine Fülle besonderer und auch anspruchsvollerer Pflanzen, die zu kennen lohnt und deren erfolgreiche Pflege eine ganz besondere Befriedigung ist.
• Gebundene Ausgabe: 482 Seiten
• Verlag: Ulmer (Eugen); Auflage: 3. A. Sonderausgabe. (September 2005)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3800149052
• ISBN-13: 978-3800149056
http://www.amazon.de/Die-Pflanzen-Haus-erfolgreiche-Zimmerpflanzen/dp/3800149052/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=books&qid=1276340706&sr=1-2

Zimmerpflanzen (Gebundene  Ausgabe)

Angelika Weber (Autor), Karin Greiner (Autor)

Preis:EUR 19,90

image Kurzbeschreibung
Zimmerpflanzen haben immer Saison! Sie verwöhnen das ganze Jahr über mit bunten Blüten und üppigem Dschungel-Feeling und haben einen positiven Einfluss auf das Wohlbefinden. Wohnzimmer, Arbeitszimmer, Küche oder Bad leben mit Zimmerpflanzen richtig auf. Ob klassisch, modern oderim Ethnolook: Für jeden Geschmack gibt es Pflanzen, die den eigenen Wohnstil unterstreichen. Der Porträtteil mit über 200 der gängigsten und beliebtesten Zimmerpflanzen in detaillierten Steckbriefen gibt einen Überblick über das aktuelle Sortiment und hilft bei der Auswahl. Das Pflegekapitel erläutert kompetent und praxisnah alle wichtigen Maßnahmen vom Gießen bis zum Pflanzenschutz.
• Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
• Verlag: Graefe und Unzer Verlag; Auflage: 1 (1. Februar 2008)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3774263922
• ISBN-13: 978-3774263925
• Größe und/oder Gewicht: 27 x 21,4 x 2 cm
http://www.amazon.de/Zimmerpflanzen-Angelika-Weber/dp/3774263922/ref=pd_sim_b_6

Was blüht auf der Fensterbank?: 650 Zimmerpflanzen. Pflege. Merkmale. Sorten (Broschiert)
von Angelika Throll (Herausgeber) 12,95 Euro

image Kurzbeschreibung
Endlich: Ein “Was blüht denn da?” für die Fensterbank. Alle Zimmerpflanzen, die man bei uns kaufen kann, darunter fleischfressende Pflanzen, Orchideen und Kakteen, werden von den besten Fachleuten ausführlich beschrieben. Über 700 Fotos zeigen die Schönheit und die Besonderheiten von über 650 Zimmerpflanzen. Extra: neueste Sorten und Trendpflanzen. Ein umfassendes Nachschlagewerk!
• Broschiert: 334 Seiten
• Verlag: Kosmos (Franckh-Kosmos); Auflage: 1 (Juni 2006)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3440107809
• ISBN-13: 978-3440107805
• Größe und/oder Gewicht: 19 x 13,2 x 2 cm
http://www.amazon.de/Was-bl%C3%BCht-auf-Fensterbank-Zimmerpflanzen/dp/3440107809/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1276341196&sr=1-1

Oasen für die Sinne. Wie der Garten ins Wohnzimmer kam (Gebundene Ausgabe)                                  von Stephanie Hauschild (Autor)

image Kurzbeschreibung
Zimmerpflanzen sind wie grüne Oasen für die Sinne. Sie holen uns den Garten ins Wohnzimmer und erfreuen uns mit ihrem satten Grün und ihrer Blütenpracht selbst dann, wenn im Winter draußen alles trostlos und braun erscheint. Zimmerpflanzen können aus einem kahlen Zimmer ein wahres Paradies oder aus einem leeren Fenstersims ein dekoratives Schmuckelement machen. Doch wie kamen die Pflanzen eigentlich ins Wohnzimmer? Die Kunsthistorikerin und Hobbygärtnerin Stephanie Hauschild wirft einen höchst unterhaltsamen Blick in die Geschichte der Zimmer- und Topfpflanzen, erzählt Wissenswertes und Botanisches rund um die Pflanzen und gibt Tipps zur richtigen Pflege. Mit historischen Abbildungen und zahlreichen Fotos.
• Gebundene Ausgabe: 112 Seiten
• Verlag: Thorbecke, Jan, Verlag GmbH u. Co.; Auflage: 1 (17. September 2007)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3799535357
• ISBN-13: 978-3799535359
• Größe und/oder Gewicht: 24 x 23,8 x 1,6 cm
http://www.amazon.de/Oasen-f%C3%BCr-Sinne-Garten-Wohnzimmer/dp/3799535357/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1276341339&sr=1-1

Energiepflanzen im Haus: Welche uns gut tun, welche nicht zu uns passen.

Ungewöhnliche Zimmerpflanzenporträts mit Pflegetipps: (Gebundene Ausgabe) von Eva Katharina Hoffmann (Autor) 7,95 Euro

image Kurzbeschreibung
Energieschwingungen von Zimmerpflanzen für das Wohlbefinden nutzen
Pflanzenliebhaber und -sammler wissen längst um das Geheimnis: Grün- und Blütenpflanzen verschönern nicht nur unsere Umgebung und den Wohnbereich, sie bauen auch Schadstoffe ab und erfreuen unsere Seele. Und zwar nachhaltig. Dieser Ratgeber beschreibt erstmals, dass jede Pflanze eine spezifische Energieschwingung besitzt, die neben der dekorativen Wirkung auch für das körperliche und seelische Wohlbefinden gezielt genutzt werden können. Pflanzen, die wir instinktiv ablehnen, können Schwingungen aufweisen, die tatsächlich nicht mit uns harmonieren. Porträtiert werden, zusammen mit kurzen Pflegetipps, 86 Pflanzen fürs Haus. Dabei werden ihre speziellen Schwingungen und Wirkungsweisen genannt sowie Verknüpfungen mit der Medizin und alternativen Heilmethoden.
• Gebundene Ausgabe: 128 Seiten
• Verlag: Bassermann Verlag (2. Februar 2009)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 380942420X
• ISBN-13: 978-3809424208
• Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 17,2 x 1,6 cm
http://www.amazon.de/Energiepflanzen-Haus-Ungew%C3%B6hnliche-Zimmerpflanzenportr%C3%A4ts-Pflegetips/dp/380942420X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1276341418&sr=1-1
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