Liebe Blumen-und Pflanzenfreunde,
im Sommer haben noch geschaudert, wenn wir daran dachten, dass es morgens kalt und dunkel ist, wenn wir das Haus verlassen und abends beim Heimkommen meistens auch schon wieder. Doch nun leben wir mitten drin, in der kalten, dunklen und nassen Jahreszeit und versuchen das Beste daraus zu machen.
Wir haben es uns wieder gemütlich in der Wohnung eingerichtet und es bleibt Zeit zum Renovieren und Verschönern.
Die fernöstliche Lehre des Feng Shui hilft uns hierbei. Sie wird von immer mehr Menschen entdeckt.
| Was ist Feng Shui?

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Feng Shui ist die chinesische Gestaltungslehre über das Zusammenwirken der fünf Elemente Erde, Metall, Wasser, Holz und Feuer und der positiven Energie, die hiervon ausgeht |
In der westlichen Welt wird das Feng Shui vorwiegend als Methode zur Harmonisierung von Wohnräumen angewendet, der sogenannten „Formschule“ – für ein Leben und Wohnen in Harmonie.
Feng Shui geht von der Überlegung aus, dass alles was uns umgibt aus „Energie“ besteht. Hiermit gemeint ist jene universelle Kraft, welche die Welt bewegt und deren Existenz von der modernen Wissenschaft bestätigt wird. Im alten Indien nannte man diese Energie „Prana“, in Japan „Ki“ und in China „Chi“.
| Diese unsichtbare Chi-Lebensenergie wird durch das Feng Shui so optimal wie möglich ins Fließen gebracht. Hierbei spielen im Wohnbereich die Gestaltung der Räume und die Einrichtung eine wichtige Rolle – zu Bewegungsabläufen in sanft fließender Weise |
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Feng Shui entspricht dem unbewussten Empfinden der Menschen. Alles, was wir persönlich als angenehm erleben, steigert und nährt unsere Lebensenergie.
Zimmerpflanzen in Wohnungen und Büros spielen hierbei eine bedeutende Rolle, denn wenn es hier blüht und grünt, ist das Chi in diesen Räumen besonders hoch.
Gesunde Pflanzen repräsentieren die urwüchsige Kraft der Natur und deren Vielfalt. Pflanzen sind die grünen Lungen der Wohnung.
Gesunde Pflanzen sind Symbole für Wachstum, Gedeihen, Erneuerung, Kraft und Vitalität und tragen damit zur Wohnharmonie bei. Deshalb sollte darauf geachtet werden, dass die grünen Mitbewohner über das gesamte Jahr in gesundem und kräftigem Zustand sind. Kranke Pflanzen hingegen symbolisieren stagnierendes Chi und können den Energiefluss negativ beeinflussen. Aus diesem Grund solltet ihr welke Blätter sofort entfernen und auch prüfen, ob diese Pflanzen den richtigen Standort und die richtige Pflege haben.
Sind alle Zimmerpflanzen für ein gutes Chi geeignet? Grundsätzlich ja, alle Pflanzen mit runden Formen.
Aber es gibt durchaus welche, die nicht in die Wohnung passen, z.B.
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Das Fensterblatt (monstera deliciosa). Die Pflanze erinnert in ihrer Form an eine Hand, die nach etwas greift. Der Name „monstera“ lässt auch vermuten, dass das Fensterblatt für Unruhe und Disharmonie sorgt.
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Der Bonsai Baum ist zwar schön anzuschauen, für das Feng Shui aber störend. Er mindert das Wachstum von Reichtum, Glück und Harmonie.
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Pflanzen mit spitzen Blättern, z.B. Yucca Palme, stachelige Gewächse (Kakteen) sollten nicht in unmittelbarer Nähe von Sitzgelegenheiten stehen und auch im Schlafzimmer tabu sein. |
Die richtige Pflanzenauswahl für den richtigen Platz in der Wohnung sorgt für ein starkes Chi und damit für Lebens- und Wohnqualität.
"Chi ist immer dort, wo die Aufmerksamkeit ist", besagt ein altes Sprichwort. Wenn es euch gelingt, eine attraktive und kräftige Pflanze so zu platzieren, dass sich schon beim Eingang alle Blicke darauf richten, dann habt ihr bereits sämtliche Aufmerksamkeit gefesselt.
Die folgende Übersicht kann bei der Auswahl der Pflanzen für ein gutes Chi hilfreich sein
Die positive Wirkungen von blühenden Zimmerpflanzen im Feng Shui:
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Orchideen stärken das Selbstbewusstsein |

Wenn ihr jetzt darüber nachdenken solltet, beim Renovieren und Verschönern eurer Wohnung die Gedanken des Feng Shui zu berücksichtigen, findet ihr im Folgenden 20 Tipps für Einsteiger
Feng Shui ist nicht nur etwas für absolute Profis. Die chinesische Gestaltungslehre lässt sich jederzeit einfach in den eigenen vier Wänden umsetzen. Der Leipziger Experte Michael Borchert hat 20 Tipps zusammengestellt.
Foto: dpa |
Pflanzen und Blumen ziehen das kosmische Chi an und erhöhen die Vitalenergie des Menschen |
1. Fotografieren Sie Ihren Wohn- oder Arbeitsbereich entlang der Sichtachsen. Auf einem Foto erkennt man am besten, wo der Energiefluss nicht stimmt.
2. Schaffen Sie Ordnung! Achten Sie darauf, dass in Ihrem Büro genügend Stauraum vorhanden ist. Geschlossene Schränke und Regale sind meist vorteilhafter als offene, diese schaffen eine klare und ordentliche Atmosphäre.
3. Kaputte Bürostühle, vertrocknete Zimmerpflanzen, alte Kartons schaffen kein gutes Feng Shui. Sorgen Sie für klare Verhältnisse! Sie werden sehen, dass «Ordnung im Äußeren zu Ordnung im Inneren» führt.
4. Eine Wand im Rücken bietet Schutz und Stärkung.
5. Ein Raum, den man im Blick hat, schafft Ihnen eine klare Machtposition
6. Sorgen Sie für gute Luft. Damit das Chi in Ihrem Büro gleichmäßig zirkulieren kann.
7. Schaffen Sie Ordnung: Ein unaufgeräumter Schreibtisch ist ein Stressfaktor.
8. Strukturieren und definieren Sie Ihre Arbeitsbereiche.
9. Viele Ordner und Akten sind Blockaden an Ihrem Arbeitsplatz.
10. Ein aufgeräumter Schreibtisch zeugt von Klarheit im Denken und Handeln.
11. Schließen Sie die Türen, nachdem Sie Unterlagen aus den Schränken genommen haben.
12. Vermeiden Sie Pflanzen mit spitzen Blättern; bevorzugen Sie welche mit runden Blätter.
13. Pflanzen und Blumen ziehen das kosmische Chi an und erhöhen Ihre Vitalenergie.
14. Bewegtes Wasser, zum Beispiel als Springbrunnen oder als Bild eines Wasserfalls, erhöht die Energie in den Räumen, regt die Kreativität an und erfrischt den Geist.
15. Achten Sie auf gute Beleuchtung (zum Beispiel Vollspektrum-Leuchten). Diese Beleuchtung macht nicht so schnell müde.
16. Setzen Sie positive Symbole, Bilder und Farben in ihrem Büro ein. Positive Symbole wirken sich auf Ihr Unterbewusstsein aus und verbessern ihre Laune und Ausstrahlung.
17. Ihr Bett sollte mit dem Kopfende an einer festen Wand stehen. Wenn keine Wand zur Verfügung steht, sollten Sie darauf achten, dass das Bett über ein solides Kopfteil (zum Beispiel aus massivem Holz) verfügt.
18. Ihr Bett sollte nicht genau zwischen einer Tür und einem Fenster oder zwischen zwei Fenstern, die einander genau gegenüberliegen, aufgestellt werden (Chi Fluss).
19. Steht Ihr Bett unter einer Dachschräge, sollte es so positioniert werden, dass Sie aus der Schräge «herausblicken». Blicken Sie in Richtung Schräge, schafft dies in den meisten Fällen ein beklemmendes Gefühl, das sich ungünstig auf den Schlaf auswirkt.
20. Das Schlafzimmer ist ein Ort der Ruhe. Fernseher also verbannen
Quelle: http://www.news.de/gesellschaft/855035469/20-tipps-fuer-einsteiger/1/?igpage=4
Top Ten Feng Shui Tipps zum Anschauen: (in englisch)
Interessante Beiträge zum Thema Feng Shui könnt ihr hier nachlesen:
http://www.optikur.de/wohnen/zimmerpflanzen/feng-shui/
http://www.amazon.de/Shui-Harmonisches-Wohnen-Pflanzen-Sonderausgabe/dp/3774268150/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=books&qid=1282902978&sr=8-2-catcorr
Und falls ihr euch sogar zu einem Feng Shui Berater ausbilden lassen möchtet, habe ich hier einen Tipp für euch
http://www.feng-shui-akademie.de
Nachdem eure Wohnung bei der Feng Shui Anwendung ein „neues Gesicht“ bekommen hat, kann das Ergebnis auch zu interessanten und spannenden Gesprächen mit euren Freunden und Gästen führen. Die guten Argumente werden immer auf eurer Seite liegen. Dies ist es sicher Wert, ein paar neue, blühende Pflanzen für das richtige „Chi“ im eigenen Wohnbereiche zu erstehen.
Mit den besten Wünschen für ein schönes Wochenende
Herzlichst, euer Charles