Charles Blog

Der Blog für Pflanzenliebhaber

Exotische Früchte – als Zimmerpflanzen im Haus

22. Dezember 2010

Liebe Blumen- und Pflanzenfreunde,

die Sendung „Grünzeug“ des SWR Fernsehens bringt am 25. Januar 2011, um 18.15h – 18.45h, einen Beitrag zu dem Thema „Zimmerpflanzen aus exotischen Früchten selbst ziehen“:

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Aus vielen exotischen Früchten kann man aparte Pflanzen ziehen

“Exotische Früchte gehören längst zum Standard-Angebot in jedem besseren Supermarkt. Die Überreste so einer köstlich-gesunden Obstmahlzeit wegzuwerfen, wäre allerdings viel zu schade. Denn viele dieser Raritäten enthalten keimfähige Samen, aus denen man mit etwas Geschick aparte Pflanzen heranziehen kann. Man muss nur wissen wie. Jede Exotin hat ihre spezifischen Eigenarten was die Vermehrung angeht. Die Experten von "Grünzeug" erklären und zeigen, wie man aus Datteln Palmen ziehen kann, aus Avocados kleine Bäumchen und auch aus Litschis ganz zauberhafte grüne Mitbewohner.”

In der Grünzeug Sendevorschau schreibt der SWR:

Ganz preiswert Zimmerpflanzen aus exotischen Früchten

“Exotische Früchte gehören längst zum Standard-Angebot in jedem besseren Supermarkt. Viele köstliche Exoten enthalten keimfähige Samen, aus denen man mit etwas Geschick aparte Pflanzen heranziehen kann.

Die Überreste einer köstlich-gesunden Obstmahlzeit wegzuwerfen, wäre viel zu schade. Man muss nur wissen, wie es geht. Jede Frucht hat ihre eigenen Ansprüche, was die Vermehrung angeht.

Aus Avocados kann man ganz leicht kleine Bäumchen ziehen. Man kann das Anziehen einer Avocado sogar fast schon als Klassiker bezeichnen, der Jung und Alt Spaß bereitet.

Kinder können so sehr anschaulich erleben, wie aus einem Fruchtkern wieder neues Pflanzen-Leben erwacht.

Im Gegensatz zu vielen anderen Kernen, beziehungsweise Samen, behalten Avocado-Kerne ihre Keimfähigkeit allerdings nicht sehr lange. Deshalb sollten Sie das Experiment sofort nach dem Genuss der leckeren Butternuss starten.

Dafür befreit man den Kern der Avocado vom Fruchtfleisch und der dünnen, braunen Schale. Das geht am besten, wenn man ihn vorher für etwa zwei Tage in warmes Wasser legt.

imageDie Pitahaya sieht man bei uns noch nicht so oft

Dann steckt man seitlich drei Zahnstocher hinein und platziert diese so auf einem Wasserglas, dass das untere Drittel bis Viertel des Avocado-Kerns im Wasser ist.

Das Wasser regelmäßig nachfüllen und darauf achten, dass dieser untere Kern-Teil auch die ganze Zeit im Wasser steht. Das Glas lässt man dabei an einem hellen und warmen Ort stehen. Nach etwa zwei bis sechs Wochen bricht der Kern langsam auf und treibt Wurzeln.

Wenn die richtig ausgeprägt sind, wird der Kern dann ganz vorsichtig – ohne die zarten Wurzeln zu beschädigen – in Erde gesetzt. Die jungen Pflänzchen wachsen schnell und müssen bald umgetopft werden.

Erwachsene Avocados hält man dann am besten als Kübelpflanzen. Im Sommer auf der Terrasse und im Winter bei Temperaturen nicht unter zehn bis fünfzehn Grad.

Auch die Kakteenfeige, die Frucht einer Opuntien-Art, ist in Supermärkten inzwischen öfter zu finden. Beim Anfassen sollte man etwas vorsichtig sein. Sie hat kleine, ganz unangenehme Stacheln.

Da lässt sich eine andere Kakteen-Frucht, die in unseren Breiten allerdings noch etwas weniger bekannt ist, die Pitahaya, bedenkenloser in die Hand nehmen.

Sie ist übrigens die Frucht einer Kakteengattung, zu der auch die Königin der Nacht gehört. Manchmal wird sie auch als Drachenfrucht bezeichnet.

Die ausgesprochen attraktive, rot-pink leuchtende Frucht hat ein mild schmeckendes, weißes Fruchtfleisch mit kleinen, schwarzen Samenkörnchen.

image Die Samen einzeln in Torftöpchen setzen

Diese Samen mit warmem Wasser gründlich abwaschen, so dass sie von sämtlichem Fruchtfleisch befreit  sind. Mit Küchenpapier abtrocknen und eventuelle Fruchtfleisch-Reste abrubbeln.

Samen dann einzeln in Torftöpfchen setzen. Nur einige Millimeter tief ins Substrat stecken, die Pflanzen sind Lichtkeimer.

Die Torftöpfchen setzt man dann in eine Anzuchtschale bei etwa 25 Grad. Anderes Substrat und auch das spätere Vereinzeln vertragen diese Exotinnen nicht so gut.

Wenn die Samen nach drei bis sechs Wochen keimen, stellt man sie langsam an ein wärmeres und sonnigeres Plätzchen.

Auch die Rambutan sieht man in letzter Zeit öfter. Diese Tropenfrucht gehört zu den Seifenbaumgewächsen – wie die Litschi. Deswegen ist ihr Beiname auch oft „haarige Litschi“.

Bei der Litschi und ihrer stachelig-haarigen Kollegin Rambutan müssen die Samen zwanzig Minuten in etwa fünfzig Grad warmes Wasser gelegt und dann das Fruchtfleisch abgerubbelt werden. Danach steckt man sie sofort in Substrat.

In der Anzuchtschale – bei etwa 22 bis 25 Grad – keimen Litschi und Rambutan dann schon nach etwa zwei Wochen.

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Die Keimtemperatur der Papaya Samen ist besonders hoch

Die köstlich-gesunde Papaya braucht es noch wärmer. Ohne eine beheizbare Anzuchtschale geht in diesem Fall gar nichts. Die Keimtemperatur beträgt nämlich etwa 27 Grad. Dann allerdings keimt sie auch bereits nach zehn bis vierzehn Tagen.

Bei der Papaya ist es wie bei allen andern Früchten auch: Das Fruchtfleisch um die Samen herum muss vollkommen entfernt werden. Zu diesem Zweck wäscht man die Papaya-Samen am besten auch mit warmem Wasser und reibt sie dann mit Küchenpapier kräftig ab.

Im Fruchtfleisch ist nämlich ein Stoff enthalten, der verhindert, dass die Samen in der Frucht keimen. Was in der Natur ja auch wirklich Sinn macht.”

Kann man exotische Fruchtkerne auch in Seramis aufziehen?

image Kein Problem, zeigt das Beispiel mit der

Persea nubigena Avocado

anzuschauen unter:

http://green-24.de/forum/viewtopic.php?t=16903&highlight=seramis

 

Ich meine, diese Sendung sollte man sich unbedingt anschauen. Man kann danach zwei Dinge verbinden. Eine leckere Exotenfrucht genießen und Spaß beim Selbstziehen einer exotischen Pflanze haben.

Herzlichst, euer Charles

Den Redaktionsbeitrag zur Sendung und Buchtipps zu diesem Thema könnt ihr nachlesen unter:

http://www.swr.de/gruenzeug/-/id=100758/nid=100758/did=5810344/1g42zao/index.html

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Sich über den Winter freuen – und den Frühling schon riechen!

15. Dezember 2010

Mittwoch, 15.12.2010, noch 10 Tage bis Weihnachten

Liebe Blumen- und Pflanzenfreunde,

heute Morgen, um 07.00 Uhr, die Jalousien gehen hoch und geben den Blick frei auf den verschneiten, winterlichen Garten. Es ist noch dunkel und die Weihnachtsbeleuchtung zeigt den winterlichen Zauber. Der Blick aufs Außenthermometer: Minus 10 Grad!

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Der Gedanke, gleich mit dem Hund Gassi gehen zu dürfen, lässt mich ein wenig erschauern und ich denke an die Fische, die jetzt im Teich in Starre verharren und nur noch über den Sauerstoffgeber Kontakt nach draußen haben, oder an die Igel, ob sie ein gutes Winter Quartier gefunden haben und unser Igel Hotel Angebot wahrgenommen haben.

Die Wetter Prognosen versprechen eine weiße Weihnacht und dieses Wissen entschädigt für die winterlichen Behinderungen, die im Moment bestehen. Aber mal ganz ehrlich: Verspürt ihr nicht auch, mit dem Blick nach draußen, den Wunsch, den Rudi Carell 1975 in seinem immer jungen Song ausdrückt – „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“

Rudi Carell http://www.youtube.com/watch?v=KzEOvyDcVas

Und mit dem Frühling und Sommer verbunden sind ja auch die Düfte der Natur, der Blumen und Blüten, die wir jetzt vermissen. Bei intensiver Konzentration hierauf können wir sie leicht in unseren Sinnen spüren. Es gibt aber auch einen anderen Weg, diesen Duft des Sommers ins Haus zu holen, in dem wir duftende Zimmerpflanzen um uns platzieren.

Das SWR Fernsehen nimmt sich diesem Thema in der Sendung „Grünzeug“, am 11.01.2011, von 18.15 – 18.45h an, unter dem Titel:

 

Duftende Zimmerpflanzen – Raumspray ade!

Mit Pflanzen holt man sich pure Natur in Haus und Wohnung. Grün beruhigt und ist gesund. Manche Pflanzen verbreiten sogar dezenten Wohlgeruch in den heimischen vier Wänden. Zimmerjasmin, Gardenien und Hyazinthen sorgen für herrlich entspannende oder anregende Duftwolken in der Wohnung. Natürlich gibt es noch viel mehr duftendes Grünzeug. Welche Duftpflanzen die besten sind fürs Innenraumklima und welche wonach riechen, verraten die Experten von "Grünzeug". Außerdem geben Sie wieder viele Tipps für Standort und Pflege.“

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Wie schön, wenn Pflanzen dezenten Wohlgeruch im Haus verbreiten

In der Grünzeug Sendevorschau schreibt der SWR:

“Duft- oder Zimmerjasmin (Jasminum polyanthum), Gardenien (Gardenia) und Hyazinthen (Hyacinthus) sorgen während ihrer Blütezeit für herrlich entspannende oder anregende Duftwolken in der Wohnung. 

Damit sich Blüten und Duft allerdings voll entfalten, muss die Luftfeuchtigkeit hoch genug sein, in der Regel über 50 %. Und warm muss der Raum auch sein, sonst können sich die Düfte weder entfalten noch in unsere Nase transportiert werden.

Gardenien sind der Klassiker unter den duftenden Zimmerpflanzen. Sie benötigen im Winter Temperaturen um die zehn bis fünfzehn Grad und können im Sommer auch draußen stehen.

Sie sollten allerdings nur mit zimmerwarmem, entkalktem Wasser gießen und Temperatur-Schwankungen während der Blüte vermeiden.

image Die Gardenie ist der Klassiker unter den Duftpflanzen

Seien Sie während der Blüte außerdem etwas vorsichtig mit dem Übersprühen, sonst gibt es Flecken auf den schönen Blüten.

Zimmerjasmin ist ein weiterer, ausgesprochen attraktiver und duftiger Mitbewohner. Er mag es hell und im Winter nicht zu warm, aber sonnig. Im Sommer steht auch er gern draußen auf der Terrasse oder im Garten.

Ganz ähnliche – nur viel größere – Blüten hat die Kranzschlinge (Stephanotis). Trotz ihrer Ähnlichkeit kommt sie allerdings aus einer ganz anderen Pflanzenfamilie.

Während der Jasmin zu den Ölbaumgewächsen gehört, ist die Kranzschlinge ein Seidenpflanzengewächs, das zwar unbedingt viel Helligkeit benötigt, direkte Sonne aber gar nicht verträgt.

Wie die Gardenie mögen beide ebenso nur entkalktes Wasser.

image Jasmin ist ein weiterer ausgesprochen duftiger Bewohner

Wenn man Regenwasser – aus einer Tonne im Garten zum Beispiel – zur Verfügung hat, ist das natürlich die beste Variante.

Ansonsten kann man einfach einen Wasserfilter verwenden, mit dem man auch Trink- und Teewasser aufbereitet. Für Gießwasser kann man die Filter übrigens viel länger verwenden.

Wenn man das gefilterte Wasser trinken möchte, muss man die Filter regelmäßiger austauschen, weil sie nach einigen Wochen bakteriell belastet sein könnten. Pflanzen haben damit kein Problem.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, Torfpellets in die Gießkanne zu geben. Etwa eine Handvoll einfach ins Wasser werfen. Nach einer Woche ungefähr schwimmen sie oben. Das heißt, das Wasser ist entkalkt und Sie sollten die Pellets rausnehmen.

Kondenswasser aus dem Trockner sollte man nicht zum Blumengießen verwenden. Es enthält oft noch zu viele Waschmittelrückstände, die den Pflanzen erheblich schaden können.

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Die Tuberose verbreitet einen Hauch Chanel Nr. 5

Es gibt noch mehr duftende Pflanzen für ein gesundes und wohlriechendes Innenraumklima:

Zum Beispiel die Königin der Duftpflanzen, die Tuberose. Ihre Duftstoffe sollen dem berühmten Parfum Chanel Nr. 5 beigemischt sein.

Marilyn Monroe sagte einmal, dass sie nachts nichts trägt – außer ein paar Tropfen Chanel Nr. 5. Einen ähnlichen Effekt können Sie vielleicht erzielen, wenn Sie die Tuberose ins Schlafzimmer stellen.

Die duftig-schöne Pflanze kommt allerdings aus Mexiko und mag es richtig warm.

Für einen betörenden Duft im Garten pflanzt man die Zwiebeln im Frühling an frostfreien Tagen direkt ins Beet oder – für bewegliche Duftwolken – in den Kübel. In ihren Ansprüchen passt sie gut zu Gladiolen und Dahlien.

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Auch die prächtigen Cattleya-Blüten können duften

Dass Duftpflanzen nebenbei auch noch prächtig bunt blühen können, beweisen die so genannten Duftorchideen. Es gibt zum Beispiel duftige Oncidium-Hybriden, wie „Tiny Twinkle“, Zygopetalum-Hybriden oder auch Cattleya-Hybriden.

Sogar die exotisch schöne Phalaenopsis mit ihrem ausgesprochen unkomplizierten Wesen gibt es als besonders duftige Variante. Meist hat sie dann aber etwas weniger auffällige Blüten.

Damit sie richtig kräftig wird und ihre duftenden Blüten auch schön entfaltet, sollte sie lediglich – wie die meisten Orchideen – bei hoher Luftfeuchtigkeit, hell, aber ohne direkte Sonne stehen.

Zum Gießen möglichst entkalktes Wasser verwenden und unbedingt vor Staunässe bewahren.”

Diese Sendung sollte man nicht verpassen und vielleicht könnt ihr ja eure Erfahrungen mit diesen Duftpflanzen mit den Berichten in der Sendung vergleichen – denn sicher möchtet ihr jetzt diese Pflanzen auch in eurer Wohnung haben, um den Duft des Sommers zu genießen.

Ich wünsche euch einen winterlichen – frühlingshaften Wohlgeruch zu Hause und verbleibe mit einem Blick von gestern Abend, auf die 8 Meter hohe Weihnachtspyramide vor dem Bremer Hauptbahnhof,

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mit winterlichen Grüßen, euer Charles

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Nicht vergessen: Am 12. Dezember ist „Poinsettia Day”

11. Dezember 2010

Ein Tag voller Sternstunden

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Diese Gelegenheit sollte man nicht verpassen:
Am 12. Dezember ist „Poinsettia Day“! In den USA feiert man den „Tag des Weihnachtssterns“ schon lange – und überrascht seine Lieben und Freunde mit einem Sternengruß.

Gerade rechtzeitig, um vor dem Fest alles Zwischenmenschliche „ins Lot“ zu bringen: seine Zuneigung auszudrücken, Missstimmigkeiten auszuräumen, Frieden zu schließen, das längst überfällige „Danke“ zu sagen – oder einfach nur Festtags-Vorfreude zu schenken.

Auch hierzulande hat man den Poinsettia Day schon entdeckt, denn Gefühle „durch die Blume“ mitzuteilen liegt wieder im Trend. Im Fachhandel gibt es jetzt Weihnachtssterne in allen Farben und Größen, pur, romantisch, cool oder aufregend dekoriert, in jeder Preisklasse und für jeden Geschmack

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Rund 35 Millionen Poinsettien werden hierzulande Jahr für Jahr erstanden, und im Dezember wird jeder zweite von ihnen verschenkt. Ganz gleich ob Einsteiger- oder Profi-Schenker, wer es schon einmal getan hat, weiß: Mit Sternengrüßen kommt man ganz groß raus!

Mehr Informationen rund um den Weihnachtsstern findet Ihr unter:

http://www.weihnachtsstern.de/

Mit einem Blick auf unsere “vorweihnachtlichen Sterne” wünsche ich Euch ein schönes 3. Adventswochenende.

Herzlichst, euer Charles

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