Charles Blog

Der Blog für Pflanzenliebhaber

Prizessinnenblume – jetzt zeigt sie ihre schönen Blüten

26. Juni 2011

Liebe Blumen und Pflanzenfreunde,

am 12. Mai hatte ich euch von der Tibouchina  urvilleana (Prinzessinnenblume) berichtet, die nach draußen gestellt wurde und ihre ersten Blütenknospen trieb. Sie gilt als eine der schönsten Kübelpflanzen. Wegen der Farbe und Form ihrer Blüten wird sie auch als Veilchenstrauch bezeichnet.

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Die Blüte der Tibouchina urvilleana hat hakenförmig gekrümmte Anhängseln an den Staubbeuteln

IMG_0133 (zum Vergrößern auf die Bilder klicken)

Die Prinzessinenblume, oder Veilchenstrauch, hat große, blaue Blüten mit samtig behaarten Blättern. Ihr Standort im Sommer ist sonnig und windgeschützt. Sie wächst aufrecht strauchförmig bis schwach ausladend und blüht violett bis purpurviolett von August bis September. Im Herbst färben sich die ältesten Blätter vollständig rot, orange oder gelb. Danach fallen sie ab. Überwintern soll sie bei Temperaturen zwischen 10°C und 15°C.

Die Tibouchina  urvilleana im Mai

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Ich habe die Pflanze in ein Rhododendron Erde, gemischt mit 30% SERAMIS Tongranulat, gepflanzt. Hierdurch braucht man nicht so oft zu wässern und kann eine Staunässe und auch ein Austrocknen verhindert werden. Dem Veilchenstrauch ist dies gut bekommen, wie man sehen kann.

Ab Anfang Juni bis in den Spätherbst hinein zeigt sich die Prinzessin von ihrer schönsten Blütenseite. In einem Wintergarten kann die Tibouchina weiterblühen.

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Die Pflanze mit ihren bis zu 12 cm großen, leuchtend blauvioletten Blütenrispen und samtig behaarten Blüten und tiefgrünen Blättern ist ein äußerst attraktiver Blickfang auf Balkon und Terrasse.

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die Blüten sind behaart 008k

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      die Blätter ebenso
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Pflege und Kultur der Tibouchina  urvilleana

 
Standort:

Volle Sonne, normal düngen, mäßig gießen, empfindlich gegen Staunässe, daher immer erst gießen, wenn die oberste Erdschicht abgetrocknet ist. Nicht austrocknen lassen, bei zu starker Trockenheit wirft sie die Blüten und Blätter ab. Boden, pH-Wert: Empfindlich gegen Kalk. Das Substrat muss sauer (kalkfrei) sein. Zum Umtopfen am besten einfach Rhododendronerde verwenden.

Schneiden (Rückschnitt):

Für buschigeren Wuchs, Jungpflanzen öfter entspitzen, nach der Blüte Neutriebe zurückstutzen, mehrere Pflanzen pro Kübel. Blüht wie fast alle Sommerblüher bzw. Spätblüher am einjährigen Holz (diesjähriges Holz). Zurückschneiden führt zu neuen Trieben und somit wieder zu neuen und mehr Blüten.

Vermehren:

Absenker und Stecklinge bewurzeln leicht, am besten im Sommer bis Winter.

Überwintern:

Hell und kühl, aber nicht zu kalt, denn sie stammt aus dem tropischen Regenwald. Temperatur daher etwas höher als mediterrane Pflanzen, um 10(-15) Grad C, wichtig ist vor allem sehr hohe Luftfeuchtigkeit. => Überwinterungsraum so oft wie möglich lüften! *)

Die Prinzessinnenblume ist eine sehr schöne Pflanze, an der man sich den ganzen Sommer über erfreuen kann. Für mich, absolut empfehlenswert!

Herzlichst, euer Charles

*) Quelle: http://www.gartendatenbank.de/wiki/tibouchina-urvilleana

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“Blühender Farn” gibt`s nicht – gibt`s doch !

20. Juni 2011

Liebe Blumen- und Pflanzenfreunde,

jetzt im Juni erfreut der Farn mit seinen großen grünen Wedeln viele Garten Besitzer. Innerhalb weniger Wochen hat er sich prächtig entwickelt und ausgedehnt.

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Viele Farnliebhaber pflanzen ihn auch in große Blumenkübel und halten ihn auf der Terrasse und in der Wohnung. Da sie es oft gern feucht mögen, eignen sie sich besonders für Badezimmer mit einer natürlichen Lichtquelle.

Wichtig ist: Farne lieben einen feuchten, schattigen Standort, sie dürfen nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Farne, die im Garten stehen, sollten daher einen hohen Baum als Schutz vor direkter Sonne neben sich haben.

Es gibt einzelne Farnarten, die sonnige und trockene Standorte bevorzugen wie z.B. Mauerraute (Mauer-Streifenraute), Milzfarn, Ruprechtsfarn, Schriftfarn und der braunstielige Streifenfarn, die auch auf Mauern, Trockenmauern und Steinen wachsen können. Diese Mauerfarne sind aber eine Ausnahme unter den heimischen Farnen.

Farne (botanisch: Filicinophyta, Polypodiopsida), sind lebende Fossilien. Sie werden auch Farnkraut oder farnartige Pflanzen genannt und zählen zu den ältesten Pflanzen auf der Erde und existierten als vorherrschende Landpflanze bereits in der Karbon-Erdgeschichte vor 350 Millionen Jahren. Als blütenlose Sporenpflanzen blühen Farne nicht und bilden auch keine Früchte und sind trotzdem sehr dekorativ.

Blühender Farn – selten und schön

Was hat es dann auf sich, mit dem „ blühenden Farn“, der im Pflanzenhandel und bei Pflanzenversendern angeboten wird?

Hier handelt es sich um einen Fantasienamen. In Wirklichkeit sind dies Garten- oder Freilandgloxinien (Incarvillea delavayi). Sie haben auffallend schöne Blüten, die an langen Stängeln sitzen.
„Blühender Farn“ werden sie genannt, da sie einigen Farnarten ähneln und der Name eine gewisse Exotik ausstrahlt.

IMG_0224 Die Gartengloxinie besitzt ein Farn ähnelndes Blatt, aus dem im Sommer große, dunkelrosa Blüten zum Vorschein kommen.

Die Gartengloxinie wird gerne als Zierpflanze kultiviert, da die Knollen auch stärkere Fröste vertragen und die Pflanze somit in den meisten europäischen Regionen winterhart ist.

Bei meinem Besuch der „Gartenfestival“ Ausstellung im Frühjahr habe ich einige Knollen des blühenden Farns erstanden.

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Kompetente Beratung und ein attraktiver Preis

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Haltung als Kübelpflanze

Die Knollen wurden in einen großen Kübel – gefüllt mit 60% Pflanzerde und 40% SERAMIS Tongranulat – gepflanzt.
Die Wachstumsphase wurde beim Gießen mit SERAMIS flüssige Vitalnahrung für Grünpflanzen, mit einem hohen Stickstoffanteil, unterstützt und während der Blütezeit, wo die Pflanze einen hohen Bedarf an Phosphat hat, mit SERAMIS flüssige Vitalnahrung für Blühpflanzen.

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Schon nach wenigen Wochen erschienen die ersten Triebe der Gartengloxinie. Und dann ging alles sehr schnell. Die Staude wuchs auf fast 50 cm und es bildeten sich wunderschöne rosafarbene, trichterförmige Trompetenblüten. Diese erscheinen allgemein zwischen Juni und August.

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Ein hübsches Knollengewächs auch für Steingärten und Staudenbeete.

Die Gartengloxinie wird gerne als Zierpflanze kultiviert, da die Knollen auch stärkere Fröste vertragen und die Pflanze somit in den meisten europäischen Regionen winterhart ist. Im Herbst schneidet man Stängel und Blätter ab und deckt die Pflanze mit einem Mulchschicht oder Torf ab. Besser ist, zumindest in rauen Lagen, die Knollen aus dem Boden zu nehmen und im Keller zu lagern.

Im Frühjahr kann man etwas düngen. Man nutzt dazu einen Blühpflanzendünger, z.B. von SERAMIS, den man alle 3 Wochen dem Gießwasser zugibt. Auch Langzeitdünger kann genutzt werden.

Sonniger Standort:
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Blütemonat:
image Juni bis August
Höhe der ausgewachsenen Pflanze:
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Pflegehinweise:

Rückschnitt abgeblühter Blütenstände bis zu den oberen Stängelblättern, An optimalen Standorten kaum Pflege nötig. Schutz vor Winternässe und Staunässe.

Giftigkeit:
In der Gartengloxinie wurde unter anderem das Alkaloid Delavayin A nachgewiesen, dem analgetische Eigenschaften nachgesagt werden.

 

Ich finde den “blühenden Farn” wunderschön und erfreue mich an unserer Gartengloxinie. Vielleicht findet ihr auch Gefallen an ihr, für nächstes Frühjahr.

Herzlichst, euer Charles

Quellen und weitere Information zum Farn, seiner Herkunft und Haltung, findet ihr unter:

http://www.hausgarten.net/pflanzen/farne-moose/farn-pflege.html
http://www.hausgarten.net/pflanzen/staudenlexikon/bluehender-farn.html

http://www.garten-treffpunkt.de/lexikon/farne.aspx

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Heute ist der “grüne Feiertag” – der “TAG DES GARTENS“

19. Juni 2011

Tag des Gartens

Liebe Blumen- und Pflanzenfreunde,

dort, wo Petrus heute ein Einsehen hat und die Regenwolken zur Seite schiebt, werden wieder Tausende von Garten- und Naturfreunden unterwegs sein, um das “Abenteuer Kleingarten” am “Tag de Gartens” miteinander zu erleben. An vielen Gartenpforten wird man mit “Herzlich Willkommen zum Besuch in unserem Garten” begrüßt. Der Festtag, der traditionell am zweiten Sonntag im Juni stattfindet, wird in diesem Jahr wegen des Pfingstfestes auf den 19. Juni verschoben.

Tag des Gartens 

Offizieller Auftakt mit Begrüßung durch Moderatorin Heike Boomgaarden, bekannt vom ARD-Buffet

Eröffnet wird der grüne Feiertag vom Bundesverband Deutscher Gartenfreunde gemeinsam mit dem Landesverband Rheinland-Pfalz der Kleingärtner und der Deutschen Gartenbaugesellschaft 1822 auf dem Gelände der Bundesgartenschau in Koblenz. Schirmherrin des „Tag des Gartens“ ist Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner.

Infos zu heutigen BUGA  Veranstaltungen unter: http://www.buga2011.de/web/de/veranstaltungen/veranstaltung_liste.php?datum=19_6_2011

 

Der „Tag des Gartens“ wurde 1984 auf Anregung des damals amtierenden BDG-Präsidenten Hans Stephan ins Leben gerufen. Stephan wollte den Menschen die Bedeutung des (Klein)Gartens für das psychische und physische Wohlbefinden ins Bewusstsein rufen sowie der Öffentlichkeit die Freude am Kleingarten – der Freizeitoase nicht weit entfernt von der Wohnung – nahe bringen. Gleichzeitig sollte der grüne Feiertag schon damals auf die städtebauliche, ökologische und soziale Bedeutung des Kleingartenwesens aufmerksam machen.

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  Bauerngarten

Ich habe den freundlichen Morgen genutzt und mich in einigen wunderschön gestalteten Gärten inspiriert. Überall wurde ich, wie viele andere Besucher, herzlich begrüßt und bereitwillig über die Gartenplanung und –Gestaltung informiert. Und oft konnte man dazu einen Kaffee trinken oder einen Imbiss nehmen.Scannen0003 Hier sind einige meiner Fotoeindrücke von meinen Gartenbesuchen (zum Vergrößern die Bilder anklicken):

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CIMG0750 CIMG0801 CIMG0766 CIMG0809 Kunst im Garten CIMG0785 CIMG0800  CIMG0790 CIMG0805 CIMG0765 CIMG0794 CIMG0812 CIMG0813
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Spiel- und Kletterhaus unterm Walnussbaum
rechts: Trompetenbaum vor einem Jahr und heute

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Stimmungsbilder zum “Tag des Gartens”, veröffentlicht vom BDG (Bundesverband Deutscher Gartenfreunde):

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Ein schöner Garten will geplant sein

Passend zum heutigen Tag des Gartens war der gestrige Beitrag von John Langley, Fernsehgärtner im NDR in der Sendung “DAS grünt”, mit ” Tipps für die Bepflanzung von Nischen und Ecken in Ihrem Grün” , damit in der Gartengestaltung keine Langeweile aufkommt.

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Hier könnt ihr die sehr informative, unterhaltsame Beratung von John Langley nochmals anschauen: http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/das/videos/das1245.html

Ihr interessiert euch für mehr grüne Ratschläge von John Langley aus seiner Fernsehsendung? Diese könnt ihr hier finden: http://www.ndr.de/suche10.html?sort_by=date&range=unlimited&results_per_page=10&query=John+Langley+

John Langley Beiträge

Ich wünsche euch noch viel Spaß und gute Unterhaltung beim heutigen “grünen Feiertag” und einen guten Start in die neue Woche.

Herzlichst, euer Charles

 

Nähere Infos zum “Tag des Gartens 2011” unter: http://admin.kleingarten-bund.de/_uploads/fachthemen/pdf/2011/booklet_TDG_2011.pdf

Tag des Gartens 2011

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Zu Pfingsten ein Star – Paeonia, die Rose ohne Dornen!

10. Juni 2011

Liebe Blumen- und Pflanzenfreunde,

jetzt im Juni erstrahlt die Natur in ihren schönsten Farben. Sattes Grün wohin man schaut, Rhododendron zeigen ihre Blütenvielfalt, die Rosen verzaubern uns mit ihren Düften und in vielen Gärten finden wir eine Schönheit, die jahrzehntelang an einem Standort wächst, gedeiht und jedes Jahr wieder von neuem erblüht– die Paeonia, die Rose ohne Dornen.

IMG_0339 Fotos: Seramis

Fünfzig Tage nach Ostern und zehn Tage nach Himmelfahrt steht sie an Pfingsten im Mittelpunkt – die Paeonia, die Pfingstrose.

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Und wenn Pfingsten, wie in diesen Jahr drei Wochen später als letztes Jahr liegt, zeigt sie ihre Blütenpracht auch schon mal früher.

Für mich ist die Pfingstrose eine der schönsten Pflanzen, die oft ein Schattendasein zwischen Rosen und Rhododendron führt.

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Rhododendron
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Pfingstrose
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Es ist ein bezaubernder Anblick, wenn die dicken Knospen sich zu einer ausdrucksvollen Blüte öffnen. Bei uns steht die Paeonia hinter der Rose als beliebtester Blume, in China ist die Pfingstrose Nationalpflanze und wird seit mehr als tausend Jahren als Zierpflanze kultiviert. Sie hat in China die Bedeutung wie die Zierkirschen in Japan und schon im Mittelalter fand sie als Heilpflanze Verwendung.

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Fotos: Seramis 
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Die großen, oft bis zu 20 cm breiten Blüten, die bei einigen Arten und vielen Sorten herrlich duften, stellen mit ihren bis 1,5 Meter hohen Büschen die Attraktion im Garten dar. Die Blüten präsentieren sich in seidigem Rosa, Weiß, Gelb, Violett und in glühendem Rot, dicht gefüllt bis hin zu offenen Schalen. An ihrem Grund lässt sich das Gold von Staubgefäßen, tiefrote, rosa, grünliche oder gelbe Fruchtknoten und manchmal dunkelrotschwarze Flecken oder eine rote oder rosa Zeichnung entdecken.

Bei uns sind die wichtigsten Arten der staudigen Päonien – die Paeonia officinalis und Paeonia lactiflora, die chinesische Pfingstrose. Die Paeonia officinalis, die Bauernpfingstrose, stammt aus Europa ist seit der Antike bekannt.

Paeonien in dem Gaissmayer Staudenprogramm:*

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Zu Beginn des 19. Jahrhunderts kam die chinesische Pfingstrose Paeonia lactiflora*** nach Europa. Mit ihren Farben und ihrer Eleganz, ihrem Blüten- und Formenreichtum und durch die prachtvolle Blüte, gelten sie auch als Edelpfingstrosen. In der Sprache der Blumen ist die Bauernpfingstrose – Symbol für Reichtum, Heil oder Heilung, sowie Schönheit. Die chinesiche Paeonia – Symbol für Reichtum, aber auch ein Liebespfand und ein in Liebe erfülltes Frauenleben. In der Symbolik, als Botschaft durch die Pflanze, gilt die Pfingstrose für „aufdringlich und eitel“.

Von atemberaubender Schönheit sind auch die Strauchpäonien [Paeonia suffruticosa]. Die ersten Strauchpäonien aus China erreichten 1787 die Königlich-Botanischen Gärten von Kew in London. Doch erst durch die Pariser Weltausstellung im Jahr 1889 wurden die Strauchpäonien in Europa bekannt.

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Foto: Wikipedia 
Strauchpfingstrose

Mit ihren elegant geschnittenen Blättern und ihren zarten, bis zu 2o cm Durchmesser großen Blüten stellen ihre 1 Meter bis 1,5 Meter hohen Büsche die Attraktion im Garten dar. Die Blüten präsentieren sich in seidigem Rosa, Weiß, Gelb, Violett und in glühendem Rot, dicht gefüllt bis hin zu offenen Schalen. An ihrem Grund lässt sich das Gold von Staubgefäßen, tiefrote, rosa, grünliche oder gelbe Fruchtknoten und manchmal dunkelrotschwarze Flecken oder eine rote oder rosa Zeichnung entdecken.

Wir zählen heute 33 Arten von Paeonien und eine nicht so bekannte, sehr schöne, ist die Echte Pfingstrose (Paeonia officinalis), auch Bauernpfingstrose, die auch in den Alpen heimisch ist. **

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Echte Pfingstrose, aufgenommen in Kalifornien/Schönberg, Holstein

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Chinesische Pfingstrose, aufgenommen in Dörverden, Niedersachsen

Die christliche Saga zur Pfingstrose:

Magdalena, als sie von Jesu Tod gehört hatte, wurde von stiller Trauer erfasst, die sich wie ein Schatten über ihre Seele legte. Sie ging deshalb nach Hause an den Lieblingsplatz in ihrem Garten und setzte sich neben die blühenden Rosenbüsche. Dort erst begann sie zu weinen. Sie schluchzte und die Tränen quollen ihr aus den Augen und sie ließ sie tief nach vorne gebeugt einfach auf die Erde rinnen. CIMG2169
Als sie nach Stunden aufblickte, schienen die Rosen zu beiden Seiten alle Dornen verloren zu haben. Sie waren zu großen schönen Pfingstrosen geworden. Dies gab Magda wieder Mut und neue Hoffnung. Sie glaubte nun fest daran, so wie die Dornen verschwunden seien, würde auch alles Leid und aller Kummer von den Menschen genommen werden, allein durch den Tod Jesu Christi. IMG_0341Fotos: Seramis 
Nach Jesu Geburt, Tod und Auferstehung, geht gerade von Pfingsten eine hoffnungsvolle Glaubensbotschaft aus. Jesus zeigt sich den Menschen erneut und spricht zu ihnen in einer Sprache, die alle verstehen können. Entsprechend positiv darf auch die religiöse Symbolik der Päonie oder Pfingstrose gedeutet werden.

Pfingstrosen in der Medizin

Die Korallen-Pfingstrose (Paeonia mascula) schätzte man bereits in der Antike als Heilpflanze.

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Bild: wikipedia

Pfingstrose als Heilpflanze

Diese Giftpflanze wird besonders bei Hauterkrankungen, bei Kopfschmerzen, bei Hämorrhoiden und bei Verdauungsstörungen eingesetzt. Die Inhaltsstoffe von dieser haben eine krampflösende, entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung auf den gesamten Organismus. Eine solche Behandlung sollte aber nicht ohne ärztliche Aufsicht durchgeführt werden.

Die Anwendung
Bei folgenden Beschwerden bzw. Krankheitsbildern kann diese Pflanze eingesetzt werden und diese sind: bei Gicht, Rheuma, Epilepsie, Darmstörungen, bei einem hohen Blutdruck, bei Haut- und Schleimhauterkrankungen, Fissuren, Hämorrhoiden, Erkrankungen der Atemwege, bei nervösen Beschwerden, Herzbeschwerden, bei Neuralgien, Migräne (Kopfschmerzen), bei allergischen Erkrankungen, bei Hautproblemen (Ekzemen, Verbrennungen, Hautabschürfungen, Furunkeln, Sonnenbrand), Menstruationsbeschwerden und bei Gastritis.

Die Blüten werden für die diversen Anwendungen herangezogen. Vor einer solchen Behandlung sollte ein Arzt zu Rate gezogen werden, da es sich um eine starke Giftpflanze handelt.

Die Wirkung
Diese Heilpflanze enthält Monoterpenester-Glucoside, Alkaloid Paeoni Anthocyanglykoside, Paeoniflorin, Harzsäure, Saccharose und Gerbstoffe. Diese Stoffe haben eine schmerzstillende, fiebersenkende, entzündungshemmende, beruhigende und gefäßerweiternde Wirkung auf den Körper.
Außerdem können Verspannungen gelöst werden, die Herzfunktion wird gestärkt, der Organismus kann ausgeglichen werden, das Hautbild kann sich verbessern, die Atemwege werden frei und der Magen kann beruhigt werden

Quelle: http://www.fitundgesund.at/heilpflanze/
pfingstrose.764.htm

Pfingstrosen in facebook

Auf verschiedenen Blumen- und Pflanzen Seiten bei facebook haben Mitglieder Bilder von ihren Paeonien eingestellt. Mit deren freundlicher Genehmigung zeigen wir hier einige von sehr schönen Fotos und Pfingstrosen Alben, die die Arten- und Blüten Vielfalt der Paeonien wiederspiegeln:

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Fotos oben und links von:
Heide Meckling

Foto rechts von: Katja Kössler

Fotos unten von:
Simone Galand  

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Helga Steuer
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”Die Welt der Blumen”

 

Diese Ausführungen können nur ein kleiner Aspekt in der vielfältigen Betrachtung der Pfingstrosen sein. Ich hoffe aber, Euer Interesse für diese Schönheiten geweckt zu haben und falls ihre keine Paeonien in eurem eigenen Garten habt, könnt ihr ja an Pfingsten mal die eine oder andere Gartenschau besuchen, wo ihr sie bestimmt findet – oder bei eurem Nachbarn mal über den Zaun schauen.

Was mir in den letzten beiden Wochen bei meinem Aufenthalt im Norden aufgefallen ist, die Pfingstrosen wurden in den meisten Gärten durch Rhododendron verdrängt. Ich konnte nur noch wenige Pflanzen entdecken, auch wenn ich hinter die Hecken geschaut habe. In der Mitte und im Süden Deutschlands kenne ich Pfingstrosen aus sehr, sehr vielen Gärten, sie gehören dort einfach dazu. Ist euch dies auch schon mal aufgefallen oder habt ihr andere Erfahrungen?

Ich wünsche euch schöne Pfingsttage, mit viel Freude an den wunderschönen Sommerblühern.

Herzlichst, euer Charles

 

Für weitere Informationen über die Pfingstrosen, deren Haltung, Aufzucht und Arten, empfehle ich euch die folgenden Links:

*Die Staudengärtnerei Gaissmayer bringt auf ihrer homepage eine gute Beschreibung und Übersicht der Pfingstrosen, unter http://www.gaissmayer.de/index/seiten/stauden/pfingstrosen-paeonia.htm

**Eine gute Beschreibung der echten Pfingstrose findet ihr im Natur-Lexikon, unter http://www.natur-lexikon.com/Texte/MZ/003/00256-Echte-Pfingstrose/MZ00256-Echte-Pfingstrose.html

***Eine Übersicht der Chinesischen Pfingstrosen (Paeonia lactiflora) zeigt die Staudengärtnerei Gaissmayer, unter: http://www.pflanzenversand-gaissmayer.de/group_view,Stauden-Pfingstrosen-Paeonia-lactiflora—Edel-Pfingstrosen,A619B87E118B43CA88C6632F0C603E26,de.html

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Hit verdächtig – diese Phalaenopsis Orchidee

8. Juni 2011

Liebe Orchideen Freunde,

in dem Beitrag vom 16. Februar “Keine Angst vor Orchideen – Tipps für die richtige Pflege”, hatte ich euch von dem Orchideen Fachseminar im Hagebaumarkt berichtet und hatte euch die wunderschöne Phalaenopsis Orchidee vorgestellt, der ich nicht widerstehen konnte und die ich kaufte.

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ab dem 11.02. unser Star am Orchideen Fenster
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Vier Monate später, im Juni, hat die Phalaenopsis nichts von ihrer Schönheit eingebüßt. Im Gegenteil, die Blütenknospen sind alle herrlich aufgeblüht und neue sind hinzu gekommen. Weitere Blätter und neue Wurzeln haben sich gebildet.

Fototermin im Garten (zum Vergrößern der Bilder bitte darauf klicken).

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Mit jetzt 30 Blüten an 5 Rispen ist unsere Phalaenopsis Orchidee fast hitverdächtig fürs Guiness Buch der Orchideen.

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Die Phalaenopsis wurde in SERAMIS Orchideen Spezial-Substrat gepflanzt. Dies hat ihr gefallen, sie ist jetzt gut 80 cm hoch gewachsen und sie hat sich mit prächtigen, wunderschönen Blüten bedankt. Ein einmaliger Anblick jeden Tag!

Wie sagte der Fernsehgärtner John Lengley im NDR Fernsehen: “Achtet beim Orchideen Kauf auf Qualität, wenn ihr lange Freude an ihnen haben möchtet”. Recht hat er!

Herzlichst, euer Charles

Wenn ihr den Beitrag über das Orchideen Fachseminar nochmal anschauen möchtet, klickt hier: http://charlesblog.de/blog/2011/02/keine-angst-vor-orchideen-tipps-fr-die-richtige-pflege/

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Brittisches Kunstprojekt – oder was?

6. Juni 2011

Liebe Pflanzenfreunde,

wer von euch ein Asterix und Obelix Fan ist, wird die Gallier Sprüche über die Römer und Briten kennen: “Die spinnen, die ….”! Ähnliches fällt mir bei der Betrachtung des englischen Kunstprojektes über Kurioses auch ein – tote Büsche als Foto Motiv. Aber ein bisschen Lächeln über dies skurrile Idee kann man auch.

…tote Koniferen gibt es überall. Von Glasgow bis zur Isle-of-Wight, lauern sie oft in ansonsten gutgepflegten Pflanzungen. Man kann auch mit aller Wahrscheinlichkeit eine gute Sammlung in jedem Staudentengarten entdecken, zusammen mit ein paar herrenlosen Kleidungsstücken.

…manche tote Koniferen stehen stolz als Einzelexemplar, andere versuchen sich an Rändern zu verstecken, während kleine vertrocknete Koniferen in Plastikurnen unsere Hauseingänge bewachen.

Fazit: zumindest den Kübelpflanzen wäre dieses Schicksal in SERAMIS Tongranulat erspart geblieben – wenn man bei ihnen auch mal ans Gießen und Düngen denkt.

gesehen bei: www.thecaravangallery.co.uk

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Erkenntnis: Bitte denkt vor eurer Urlaubsplanung an die ausreichende Bewässerung eurer Pflanzen und Blumen im Garten und Haus!

Herzlichst, euer Charles

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Alles im grünen Bereich – die „Duftende Ismene“ blüht!

5. Juni 2011

Liebe Blumen- und Pflanzenfreunde,

bei der  „Gartenmesse“ – Ausstellung im März in Bremen habe ich einige Sommerblüher erstanden, von denen ich euch heute ein besonders schönes, exotisches Exemplar vorstellen möchte.

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Eine riesige Vielzahl von Stauden wurden den Besuchern präsentiert und zum Verkauf angeboten.

Lara`s fachkundiger Beratung und ihrem Charme konnte ich nicht widerstehen und erwarb einige Exoten für die Terrasse und den Garten. Hier ist einer meiner neuen Schätze:

Die „Duftende Ismene“ (Hymenocallis festalis)auch Schönhäutchen genannt

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Duftende Ismene.

Diese Staudenzwiebel duftet sehr süßlich und angenehm und ist sehr schön anzusehen Duftende große Blüten. Bevorzugt einen sonnigen Standort. Ein echter Blickfang im Staudenbeet. Auch schön für Töpfe und Kübel auf der Terrasse. Höhe: 40-50 cm. Blütezeit: Juni-Oktober. Nicht winterhart.

 

Eine besonders hübsche Exotin ist die Ismene. Die Zwiebelblume, die sowohl als  Kübelfplanze als auch als Attraktion im Beet gefragt ist, ist besonders blühwillig. Einzeln, aber auch in Kombination mit flachen Gartenpflanzen gibt die Ismene ein schönes Bild ab. Auch als Zimmerpflanze besticht sie durch Ihre einzigartige Optik. Besonders in weiß ist die Ismene gefragt. So ist die Sorte Hymenocallis festalis „Zwanenburg“, deren Blüten an Orchideen erinnern, ein Klassiker. Die Ismene ist eine stark duftende Pflanze, aus deren Zwiebel mehrere blühfreudige Stiele ragen.

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Ismene, Kübel vorne
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Isemene,Kübel rechts

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Dank guter Beziehung zu den örtlichen Landwirten, konnte ich auf den Feldern gute, tonhaltige Erde für das Einpflanzen der Ismenen in Kübel holen. Die Erde wurde im Verhältnis 60:40 mit Seramis Tongranulat gemischt, um einen guten Durchfluss des Gießwassers zu erreichen. Im Bodentopf sorgt ein Loch für den Abfluss von überschüssiger Nässe, denn die Ismene mag keine Staunässe.

Die  Hymenocallis festalis, deren besondere Blütenform einen Hauch von Exotik ausstrahlt, präferiert sonnige bis halbschattige Plätze. Auch als Schnittblume ist die Ismene gefragt. Nährstoffreicher, guter Boden ist besonders geeignet, um der Hymenocallis festalis optimale Bedingungen zukommen zu lassen. Um eine ausreichende Versorgung mit allen Nährstoffen zu erreichen, ist eine regelmäßige Düngergabe empfehlenswert. Die Ismene ist für den Rückschnitt geeignet und erreicht eine Höhe von etwa 45 cm. Die Zwiebeln werden etwa 8 bis 10 cm in die Erde gesetzt. Viele Pflanzenliebhaber, welche die Ismene ins Beet setzen möchten, graben die Zwiebel mitsamt des Topfes ein. Da insbesondere Wühlmäuse Gefallen an der hübschen Pflanze finden, ist ein Schutz empfehlenswert. Beste Pflanzzeit für die Zwiebel ist von März bis Mai. Viele Gartenfans entscheiden sich jedoch wetterbedingt bewusst dafür, die Zwiebeln erst so spät wie möglich, Mitte Mai, ins Beet zu pflanzen. Die Blüte der Ismene setzt etwa von Juni bis August an. Die hübsche, duftende Pflanze vermehrt sich durch das Bilden von Tochterzwiebeln. Staunässe ist tödlich für sie.

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Die Ismene überwintern

Die Ismene ist nicht winterhart. Es ist daher ratsam, die Zwiebel im Winter aus der Erde zu graben, um sie im Haus bzw. Keller zu überwintern. In milden Gebieten kann die Ismene teils auch mit einer ausreichenden Abdeckung draußen überwintert werden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, gräbt die Zwiebel jedoch besser aus. Wichtig ist, dass die Zwiebeln im Winter trocken gelagert werden.” *)

Ich hoffe, ich konnte euch für die schöne, duftende Ismene etwas begeistern, die in jedem Garten und auf jeder Terrasse einen exotischer Blickpunkt bildet. Meiner Ismene jedenfalls ist das Umtopfen in tonhaltige Erde und Seramis Tongranulat sehr gut bekommen.

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Es ist somit alles im “grünen Bereich” ok.

Herzlichst, euer Charles

 

*) Quelle: http://www.hausgarten.net

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