Liebe Blumen- und Pflanzenfreunde,
ab in den Urlaub, oder “nix wie weg” heißt es in diesen Tagen wieder, wenn die großen Sommerferien starten. Vielfach müssen wir uns aber vor der ersehnten Erholung in Geduld üben – “Über 20 km Stau vor dem Hamburger Elbtunnel”, “BAB München – Salzburg ist dicht”, “ICE hat über 1 Std. Verspätung”, die Meldungen hierüber wollen gar nicht enden. Da hat man ungewollt Zeit, sich noch mal einiges durch den Kopf gehen zu lassen, wie “habe ich zuhause alles abgeschlossen, habe ich an die Pflanzen gedacht?”, usw.
Denn wohl dem, der rechtzeitig auch für seine “grüne Umgebung” zu Hause gesorgt hat, damit die Pflanzen im Haus und Garten nicht verbrennen oder verdursten. Glück hat man, wenn ein befreundeter Nachbar “Urlaub auf Balkonien” macht und sich in Nachbarschaftshilfe um die Pflanzen kümmert. Für alle anderen gilt: Was ist zu tun, damit man sich nach dem Urlaub noch genau so über seine Pflanzen freuen kann?
Eine wichtige Frage: Welches Pflanzensubstrat speichert am besten das Wasser ?
Licht, Sonne, Luft und Wasser sind die Lebenselexiere der Pflanzen. Die ersten drei bietet uns die Natur, wir müssen nur den richtigen Standort für unsere Pflanzen finden. Ausreichend Wasser, im Freien wie im Hause, ist unsere Aufgabe. Zunächst stellt sich vielfach die Frage: Wer speichert Wasser für unsere Pflanzen am besten, Pflanzenerde, Hydrokultur, oder ein Tongranulat wie es SERAMIS anbietet?
Dieter, Werksleiter von SERAMIS, ist dieser Frage nachgegangen und hat die unterschiedlichen Substrate für die Pflanze hierauf getestet.
| Dieter, der Leiter des SERAMIS-Werks demonstriert hier in einem Versuch die Wasserspeicherfähigkeit von SERAMIS im Vergleich zu anderen Substraten.
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Das Testergebnis beweist eindeutig: Seramis Tongranulat speichert das Wasser am besten – mit einem großen Vorsprung vor Blumenerde und Hydrokultur – und bietet damit die beste Wasserversorgung für die Pflanzen.
Viele tausende Pflanzenhalter haben dies erkannt und vertrauen seit Jahren dem Seramis Tongranulat und Dünger. |
Wie überstehen Zimmerpflanzen den Urlaub?
grundsätzlich gilt: Topf- und Kübelpflanzen sollten während unserer Abwesenheit am besten in eine schattige und windgeschützte Ecke gestellt werden.
Verschiedene Versorgungssysteme und –Methoden im Überblick
Auf Vorrat Wässern
Alle Pflanzen sollten vor dem Antritt der Reise noch einmal gut gewässert werden. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass das überflüssige Wasser gut ablaufen kann. Im Außenbereich hilft es, kleine Füße aus Ton unter den Topf, der am Boden ein Loch als Abfluss haben muss, zu stellen – so wird die Pflanze vor dem Ertrinken bewahrt. Bei Zimmerpflanzen einige Minuten warten und überschüssiges Wasser aus Übertopf oder Untersetzer unbedingt wegschütten.
Der Wasserverbrauch der Pflanzen ist immer abhängig von ihrem Durst, der Größe des Topfes und der Temperatur ihrer Umgebung. Wie lange der Wasser-Vorrat reicht, ist also Erfahrungssache. Hier einige Tipps, um den Gießintervall zu verlängern:
SERAMIS – System für Topfpflanzen


Das SERAMIS – System für Topfpflanzen in Erde ist eine Kombination von Wurzelerde und Tongranulat.
Erde wird am "Kern" des Wurzelballens belassen, wenn in das spezielle, poröse Tongranulat gepflanzt wird. Das SERAMIS Tongranulat im Topf dient als Wasserspeicher. Wasser und gelöste Nährstoffe werden vom Tongranulat zu den Pflanzenwurzeln geleitet. Der SERAMIS Gießanzeiger misst den Feuchtegehalt im Substrat und informiert per Farbumschlag, wann die Feuchtigkeit aufgebraucht worden ist. Hauptvorteil gegenüber z.B. Hydrokultur: Ich kann jede Pflanze zu jeder Zeit in Tongranulat umtopfen, der Erdballen bleibt ja erhalten, es wird nur Substrat ergänzt.
Durch die hohe Wasserspeicherfähigkeit des Substrates muss ca. 3 mal weniger gegossen werden, als bei herkömmlicher Blumenerde.
Granulat als Wasserspeicher

SERAMIS Tongranulat mit Pflanzenerde mischen. Dies hat den Vorteil gegenüber reiner Pflanzenerde: Das Erdreich ist aufgelockerter, das Tongranulat speichert die Feuchtigkeit, leitet gelöste Nährstoffe zu den Wurzeln und verhindert ein schnelles Austrocknen der Pflanzenerde. Es muss weniger gegossen werden.
Mehr als "optimal"
Wer seine Pflanzen in Hydrokultur gepflanzt hat, kann die Grenzlinie der Wasserstandanzeige ausnahmsweise über „optimal“ hinaus bis „maximal“ füllen. Zu beachten ist, dass nur wenige, spezielle Pflanzen in Hydrokultur gesetzt werden dürfen. Hier sollte man sich unbedingt vorher in der Gärtnerei erkundigen.
Tröpfchenbewässerung
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In den zugeschraubten Deckel einer Plastikwasserflasche mehrere kleine Löcher bohren, den Boden der Flasche herausschneiden und anschließend die mit Wasser gefüllte Flasche kopfüber mit dem Flaschenhals ins Pflanzsubstrat stecken. |
Eine etwas hübschere Variante sind Glas- oder Schmuckkugeln aus dem Gartenfachhandel, die sich ebenfalls mit Wasser füllen lassen.
Wasserspeicherkugeln
Für einen Kurztrip eignen sich mit Wasser gefüllte Bewässerungskugeln, die kopfüber in die Erde gesteckt werden und ihren Wasservorrat nach und nach an die durstigen Pflanzen abgeben. Je nach Größe des Gefäßes und Wasserbedarfs der Pflanze müssen unter Umständen mehrere solcher Wasserspeicher verwendet werden.
Großmutters Dochtbewässerungstrick
Dabei ist die Verwendung eines Wollfadens fast schon ein Klassiker: ein Ende des Fadens wird in die Blumenerde gesteckt, das andere Ende in einen mit Wasser gefüllten Behälter (Eimer, Waschbecken, Badewanne o. ä.) gehängt. Die Wollfäden leiten das Wasser vom Vorratsbehälter zum Topf. Bei großen Töpfen müssen mehrere Fäden verteilt werden. Die Wollfäden werden jeweils vorher angefeuchtet.
Dochtbewässerungssysteme:
Bei dieser Bewässerungsart befindet sich der Wasserspeicher unterhalb des Pflanzgefäßes. Meistens bilden Pflanzgefäß und Wasserspeicher eine optische Einheit (z.B. Fackert + Helfert – Dowatöpfe, Leifheit-Fleuron-Einzelpflanzenbewässerung, Gärtnerkasten, Kombikasten, Oase-Eldorado-Bewässerungssystem).
Dochtmaterialien: Faserbündel aus mikrofeinen Fasern, die eine große Kapillarität besitzen und nicht faulen, insbesondere solche aus Glasfasern. Gezwirnte 1-mm-Dochte haben den Vorteil einer vergleichsweise großen Oberfläche und damit Kontaktfläche zum Substrat. Für größere Wasserabgabemenge Bündel aus mehreren Dochten. Für Kübel auch geflochtene Faserbündel.
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1. Docht-von-unten-Bewässerung In die Pflanzgefäße von unten eingesteckte Dochte saugen aus einem darunter angeordneten Wassergefäß oder aus einer feuchten Matte Wasser an und geben es über das Substrat an die Pflanzenwurzeln ab. Vorteile: Außer den kostengünstigen Dochten und gegebenenfalls Abstandhaltern keine Zusatzteile. Anwendung: Für Pflanzen in Übertöpfen, auf Wasserschalen, in Ampeln und auf Glasfasermatten. |
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2. Docht-von-oben-Bewässerung Durch Röhrchen oder Schlauch über den Docht wird die Wasserabgabe des Dochtes an die untere und mittlere Substratschicht verhindert. Erst die in der oberen Substratschicht verteilten oberen Dochtenden befeuchten das Substrat. Vorteile: Gleichmäßigere Substratfeuchte. Anwendung: Wie 1) jedoch bevorzugt für feuchteempfindliche Pflanzen. |
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3. Zimmerpflanzen ab in den Pool Wie bei der Docht-von-oben Bewässerung, ist eine weitere Möglichkeit, die Zimmerpflanzen in die Badewanne zu stellen. Dabei bekommt jeder Topf einen Baumwollfaden in den Boden, welche alle in einen etwas höher gestellten Eimer münden. Der Baumwollfaden transportiert automatisch das Wasser aus dem Eimer zu unseren Schützlingen. Diese Variante sollte man allerdings unbedingt vor der Abreise einmal testen. |
Wichtig: Egal aus welchem Material – die Dochte müssen angefeuchtet sein, um das Wasser leiten zu können.
"Handtuchtrick"
Eine andere Möglichkeit der Urlaubsbewässerung ist Moderys "Handtuchtrick": Einfach einen Wäschekorb mit nassen Handtüchern auslegen und die Pflanzen ohne Übertopf darauf stellen. Bis zu 14 Tage ist eine Versorgung mit Feuchtigkeit garantiert.
Mattenbewässerung
Auch SERAMIS Tongranulat eignet sich hierfür. Die Töpfe werden auf eine große Schale mir feuchtem Granulat gestellt. |
Für die Mattenbewässerung eignen sich Plastiktöpfe mit gerade abschließendem Boden, um einen möglichst engen Kontakt mit der Bewässerungsmatte zu haben. Die Töpfe werden auf die Bewässerungsmatte gestellt, die beispielsweise auf einem Gitter mittels Abstandshalter über einem Wasservorratsbehälter fixiert ist. Die Matte befeuchtet sich von selbst, wenn man sie an den Seiten ins Wasser hängen lässt. |
Das Einfüttern von Tontöpfen in feuchten Sand, Torf, Blumenerde
Zimmerpflanzen, die in Tontöpfen stehen, können samt Topf in obige Materialien bis zum Topfrand eingesenkt werden. Dazu wird eine Wanne zunächst mit dem feuchten Material befüllt und die Töpfe dahinein "gepflanzt". Durch die Wand des Tontopfes findet ein Feuchtigkeitsaustausch mit dem Umgebungsmaterial statt. Wichtig ist, dass die Töpfe nicht direkt im Wasser stehen, sonst sterben die Wurzeln ab. Diese Art der Urlaubsbewässerung überbrückt nur eine kurze Urlaubszeit und ist mit viel Arbeit und Schmutz verbunden.
Die automatische Gießkanne
Wer sich lieber technische Unterstützung holt, kann bei längerer Abwesenheit auch einen Mini-Transformator mit Zeitschaltuhr (erhältlich im Gartenfachhandel) einsetzen. Dabei versorgen eine Pumpe, Schlauchverteiler und entsprechende Schläuche mehrere Topfpflanzen tröpfchenweise mit unterschiedlichen Wassermengen.
Automatische Bewässerungssysteme
Im Fach- oder Versandhandel gibt es diverse Angebote für verschiedene automatische Bewässerungssysteme, z.B.
Bei aller Vorsorge – nichts geht über die gute Nachbarschaftshilfe bei der Pflanzenpflege. Getreu dem Motto: “Eine Blüte pflegt die andere”.
Ich wünsche euch eine gut versorgte, schöne Urlaubszeit und …
… einfach mal “die Füße hochlegen”!
Herzlichst, euer Charles
Habt ihr Lust, euch die früheren Werbespots von SERAMIS anzuschauen? Ich kenne und nutze SERAMIS seit über 20 Jahren und sehe sie ganz gerne nochmal an. Mit ihnen wurde eine neue Ära der Pflanzen Ernährung eingeläutet. Hier sind sie zu sehen: http://www.youtube.com/user/SeramisTV?feature=mhee#p/f/0/Y9H1JT5n7a4