Charles Blog

Der Blog für Pflanzenliebhaber

Hochsaison – für "cucurbita pepo", die größte Beere der Welt

27. August 2011

Liebe Blumen- und Pflanzenfreunde,

wisst ihr, dass der Kürbis "cucurbita pepo", die größte Beere der Welt ist?

Es ist tatsächlich wahr. Denn als Beeren bezeichnet man Früchte, deren meist zahlreiche Samen im Fruchtfleisch liegen. So wie es eben beim Kürbis der Fall ist – und bei seinen nahen Verwandten, den Gurken, Melonen, Tomaten, Johannis- und Stachelbeeren.

Ob der Kürbis zum Obst oder zum Gemüse zählt, daran scheiden sich die Geister. "Eigentlich gehört er aber zum Gemüse", sagt Fachmann Josef Lohner vom Spargelhof Lohner in Inchenhofen bei Augsburg. Er baut Kürbisse an und weiß so ziemlich alles über den Plutzer, wie den Kürbis auch nennt.

Viele bezeichnen den Kürbis als das leckerste, was der Herbst zu bieten hat!

Und zu bieten hat der Kürbis noch viel mehr. Im Folgenden mache ich einen kleinen Streifzug durch die wunderbare Welt des Kürbis:

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Michael Lageder,  bekannt als Pionier der Kürbiszucht und der floristischen Gestaltung mit Kürbissen. mit dem Riesenkürbis C. maxima ‘Atlantic-Giant’. Dieser wog 252 kg und war bei der Landesgartenschau Bad Hall 2005 ausgestellt.

Heute wird dieses Gewicht bei den Meisterschaften um ein vielfaches übertroffen. 

 

Ob birnenförmig, platt oder kugelrund, grünlich oder in kräftigem Orange. Es gibt nicht „den“ Kürbis, sondern mehr als 850 verschiedene Sorten. Man kann es trotzdem kaum glauben, sieht doch der Kürbis so gar nicht wie eine Beere aus. Manche Sorten können bei besonders guter Pflege bis zu 500 Kilogramm schwer werden. Doch auch 50 Kilo schwere Exemplare sind nicht ungewöhnlich. Dagegen gibt es dann auch Kürbisse, die kleiner als eine Birne sind, und manche Zierkürbisart wird nicht mal so groß wie ein Euro-Stück.

Edle Speisekürbisee Foto: Erlebnisgarten Siegertsbrunn 

Edle Speisekürbissorten aus dem Erlebnisgarten

1  Atlantic Giant 2  Tromba 3  Romance 4  Der Blaue aus Ungarn 5  Jack O Lantern 6  Golden Nugget 7  Pâtisson blanc (Ufo) 8  Lakota 9  Rouge vif d’Etampes 10 Marina di Chioggia 11 Butter Nut (ungar.) 12 Atlantic Giant 13 Buttercup 14 Hokkaido 15 Sugar Pie 16 Hayato 17 Spaghettikürbis 18 Mini Pumpkin 19 Steirischer Ölkürbis 20 Gem 21 Jack be little 22 Acorn white 23 Weihnachtskürbis

Eine Übersicht der beliebtesten Speisekürbisse findet ihr hier: http://www.erlebnisgarten-siegertsbrunn.de/kuerbisse.htm

Der Kürbis zu den ältesten Kulturpflanzen überhaupt. Seine Bestandteile sind für den Menschen nicht nur bekömmlich, sondern sogar in höchstem Maße gesund.

 

Die größte Beere der Welt – Ein Star in der Küche

Aus kulinarischer Sicht werden Kürbisse in Sommer- und Winterkürbisse unterschieden. Sommerkürbisse werden in den meisten Fällen in unreifem Zustand geerntet und haben eine dünne Schale, die mit gekocht wird. Der Kürbis sollte in einer kurzen Garzeit zubereitet werden und nicht länger als drei Wochen gelagert werden. Der Winter- oder Speisekürbis dagegen wird reif geerntet, die Schale sollte vor der Zubereitung geschält werden. Mit einer längeren Garzeit ist er bei kühler, trockener Lagerung länger haltbar.

image Koch- und Backrezepte mit dem Kürbis findet ihr unter:

http://weltderwunder.de.msn.com/tv-sendung-gallery.aspx?cp-documentid=155215297&page=1

und

Leckere Kürbis-Rezepte gibt es unter www.apotheken-umschau.de.

Doch nicht jeder Kürbis sollte ohne weiteres in den Kochtopf wandern. Gabi Kaufmann, Ernährungswissenschaftlerin beim Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn, erklärt, was Sie über Kürbisse wissen sollten. *)

Worauf sollten Verbraucher beim Kauf achten?
Man sollte sich vergewissern, dass es sich tatsächlich um einen Speisekürbis handelt. Denn neben essbaren Kürbissen gibt es auch zahlreiche Zierarten. Doch die enthalten Bitterstoffe, die giftig wirken können. Ich empfehle daher, ein kleines Stückchen rohes Kürbisfleisch zu probieren, bevor man es zubereitet. Schmeckt das Fruchtfleisch bitter, sollte man die Finger davon lassen. Auch wenn es sich um einen Speisekürbis handelt, denn in Gärten sind auch Rückkreuzungen zwischen Speise- und Zierkürbissen möglich!

Worin unterscheiden sich die typischen Speisekürbisse?
Unter anderem in Geschmack und Form. Während der Riesenkürbis, wie der Name schon sagt, ziemlich groß und schwer ist, weist der Hokkaido deutlich kleinere Maße auf. Der rundliche Hokkaido schmeckt zudem sehr aromatisch. Die Sorte Butternut sieht dagegen birnenförmig aus und besitzt ein butterartiges-nussiges Aroma. Muskatkürbisse wiederum sind größer, sehen etwas platter und grünlich aus. Sie schmecken muskatartig

Wie lange sind Kürbisse in der Regel haltbar?
Am besten ist es natürlich, auch dieses Gemüse frisch zu verwenden. Einige Sorten sollten nicht viel länger als eine Woche aufbewahrt werden. Wichtig ist, den ganzen Kürbis trocken und eher kühl zu lagern, allerdings nicht im Kühlschrank. Will man auch später im Jahr nicht auf Kürbisse verzichten, kann man diese zum Beispiel als Chutney einmachen oder die Kürbissuppe einfrieren. Auch vorher blanchierte Stückchen des Fruchtfleisches lassen sich einfrieren.

Woher kommt die orange-gelbe Farbe?
Das liegt am hohen Gehalt der Carotinoide. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die typischerweise gelblich bis orange-rot gefärbt sind.

Und was steckt alles Gesundes im Kürbis?
Zum Beispiel die Carotinoide, aus denen der Körper Vitamin A herstellt. Außerdem Mineralstoffe, besonders Kalium. Das ist für den Flüssigkeitshaushalt wichtig. Daneben kommen aber auch Kalzium, Magnesium, Eisen und andere Mineralien vor. Zudem enthält das Fruchtfleisch auch reichlich Ballaststoffe und hat nur wenig Kalorien

Nicht nur in der Küche ist der Kürbis ein “Allerweltskerl”, der begeistert. Er hat eine riesen Fangemeinde in den verschiedensten Disziplinen – bei Sportlern, Meisterschaften, Rekordjägern, Vereinsfreunden, Kinderfesten, Halloween Partys, Floristen und vielem mehr.

Und allen ist gemeinsam, dass ihre Aktivitäten von September bis Oktober stattfinden. Hier eine kleine Auswahl:

Auf Rekordjagd

Kürbis WM 2011 Oliver Langheim in Fürstenwalde “trainiert” für die Kürbis WM in Deutschland – 400 kg soll sein Kürbis wiegen.
Mehr als 320 kg hat der Riese schon erreicht.

Der dickste Brocken brachte auf der diesjährigen Kürbisshow im Ludwigsburger Schlosspark 610 Kilogramm auf die Waage.

Größte Kürbis der Welt_821 kg

Video zum Rekordkürbis unter: http://www.stern.de/wissen/natur/rekord-der-groesste-kuerbis-der-welt-1616527.html 

Amerikaner Chris Stevens züchtet 821-kg-Kürbis Ein Amerikaner hat den größten Kürbis der Welt gezüchtet. Das Geheimnis seiner Züchtung klingt einfach. Das Geheimnis seiner Riesenzüchtung sei eine exakte Mischung aus Sonne, Regen, Kuhmist, einer Fischemulsion und Meeresalgen, sagte er.

Der in New Richmond im US-Staat Wisconsin gezüchtete Kürbis hat einen Umfang von 4,7 Metern.

Jeder neuer Weltrekord wird mit 12.000 $ honoriert

Super Prämie für den neuen Weltrekord
im Kürbiswiegen

Im Jahr 2010 wurde der Weltrekord im Kürbiswiegen in Amerika erneut verbessert. Nun liegt er bei stolzen 821 kg.
Wir würden uns in Ludwigsburg auch riesig über einen Weltrekord freuen und somit heißen wir alle Züchter dieser Welt willkommen, uns mit einem neuen Weltrekordkürbis im Gepäck zu besuchen.
Wenn bei den European Open im Kürbiswiegen (09. Oktober 2011) im Blühenden Barock in Ludwigsburg ein Kürbis einen neuen Weltrekord auf die Waage bringen sollte, werden wir dem Züchter eine Prämie von 12.000 Euro ausbezahlen.

image Wer hat den Dicksten?
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Foto: Jucker-farmart

 

Für einen Samen der Riesenkürbisse werden  bis zu 800 Euro gezahlt. In den USA hat ein Unternehmen ein Kopfgeld von einer Millon Dollar ausgerufen. Gesucht wird der erste Kürbis, der die 1000-kg-Marke knackt.

Meisterschaften

Kürbis Weltmeisterschaft in Deutschland

3. Brodersbyer Kürbis-Weltmeisterschaft – freestyle

Öffentliches Wiegen und Siegerehrung am 25. September 2011 um 16:00 Uhr auf der Eselkoppel image

Infos zur WM unter: http://www.eselkoppel.de/Teilnahmebedingungen%20KuerbisWM.htm

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Voller Kürbis voraus! Kürbis-Paddel-Regatta in Ludwigsburg 18. September 2011

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Bei der Kürbisregatta werden die großen Beeren in Windeseile ausgehöhlt und als Boot zu Wasser gelassen. Hier geht es weniger um Gewicht, als vielmehr um Stromlinienform. Am besten eignen sich Kürbisse mit einem Gewicht um die 200 Kilogramm – diese sorgen angeblich für den besten Auftrieb. Was dann folgt, könnte auch leicht einem aufwendig animierten Werbefilm für Gemüsesuppen entstammen. Die Züchter sitzen in ihren Mega-Kalebassen und paddeln, was das Zeug hält. Der Gewinner 2010, Marion Tollmann aus Marbach, braucht für die 50 Meter lange Strecke wenige als 45 Sekunden. **)

Kürbis-Weitwerfen – (Pumpkin chunking)

Beim Kürbisweitwurf treten verschiedene Mannschaften mit ihren selbstgebauten Wurfgeräten gegeneinander an. Sie sind in mehrere Kategorien wie Luftwurfgeschoße, Katapulte oder Zentrifugalgeräte unterteilt. Geworfen wird mit eigens konstruierten Schleudern oder Luftdruckkanonen. Der Wurf ist nur dann gültig, wenn der Kürbis zur Zeit des Abschusses noch intakt ist und erst beim Aufprall zerbricht. Die Kürbisse selbst dürfen in keinster Weise verändert oder präpariert werden – verwendet werden dürfen ausschließlich naturbelassene Exemplare.***)

image Alle Jahre wieder zieht es das erste Wochenende nach Halloween mehrere Tausend Menschen in eine Kleinstadt im US-Bundesstaat Delaware. Der Grund dafür: die Weltmeisterschaft im Kürbisweitwerfen. Mit selbstgebauten Maschinen wetteifern die antretenden Mannschaften um den Sieg. Der aktuelle Weltrekord liegt bei 1.367 Metern.
image Europameisterschaft in Belgien

Die Begeisterung hat mittlerweile auch Europa erreicht: In Belgien finden seit 2004 die Europameisterschaften im Kürbisweitwurf statt.

Belgier erreicht 2010 Weltrekord im Kürbis-Weitschießen

Ein Belgier hat einen Kürbis mit einem spektakulären Katapult fast einen dreiviertel Kilometer weit geschossen.

Video unter: http://www.dnews.de/video/verrucktes/62488/belgier-erreicht-weltrekord-im-kurbis-weitschieen-.html

Informationen über die Weltmeisterschaft, die vom 6. bis 8. November 2011 ausgetragen wird, liefert die englischsprachige Internetseite www.pumpkinchunkin.com

Der Star an Halloween

image Der Kürbis hat einen ausgeprägten Hang zum Unheimlichen. Jedes Jahr in der Nacht vor Allerheiligen, am 31. Oktober, lebt er diese Neigung ungeniert aus. Er treibt er in heimischen Wohnzimmern und Gärten sein Unwesen. Am liebsten bringt der Kürbis Kinder zum Kreischen, wenn er sich zähnefletschend von seiner gruseligen Seite zeigt.

 

Ausstellungen / Veranstaltungen

Zahlreiche Ausstellungen und Veranstaltungen finden jährlich “rund um den Kürbis” statt: z.B.

Schweizweit größte Kürbisausstellung: in CH 8607 Seegräben

Thema "Schweiz" vom 23. August bis 6. November 2011

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nähere Infos unter: http://www.juckerfarmart.ch/kuerbisausstellung-3.phtml

mit Kürbisschnitzen
Kürbisschnitzen
mit Kürbisschlachtfest
Kürbisschlachtfest
mit Kürbis Regatta
und Schweitzer Meisterschaft
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Vom 10. September bis 6. November 2011 verzaubert die Arche Noah mit ihren Tieren den Bächlihof. Pinguine, Elche, Giraffen, ein ganzer Zoo ist da!

image Vom 2. September bis 6. November 2011 erobern die Dinosaurier das Blühende Barock in Ludwigsburg! Der gefährliche Tyrannosaurus Rex, der riesige Diplodocus mit seinem langen Hals, der drei hornige Triceratops und weitere gigantische Kürbis-Echsen werden den Schlosspark in eine urzeitliche Szenerie verwandeln.

Während des gesamten Kürbisherbstes werden erneut ca. 400.000 Kürbisse in über 450 verschieden Sorten aus aller Welt auf der Ausstellung zu Gast sein

Erlebnisgarten Siegertsbrunn

Der Kürbisverkauf im Erlebnisgarten findet diese Jahr vom 16.Sep. bis 31. Okt. statt – mit vielen Veranstaltungen.

Nähere Infos unter: http://www.erlebnisgarten-siegertsbrunn.de/kuerbisse.htm

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Kürbisfestival "Märchen" 01.09. – 31.10.2011 im Neumühlepark

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Ab September schmückt sich die Gartenschau in herbstlichen Farben. Mit über 30.000 Kürbissen zeigt die Ausstellung berühmte Märchen aus aller Welt. Cinderella, Tischlein deck dich und der Rattenfänger von Hameln werden nur einige davon sein. Selbstverständlich nimmt auch Kaiser Barbarossa seinen Platz in der märchenhaften Kürbiswelt ein.

Nähere Infos unter: http://www.gartenschau-kl.de/veranstaltungen/kalender/2011/alle-veranstaltungen-2011/kuerbisfestival/?searchterm=None

 

Beliebt bei Floristen

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Brigitte Heinrichs „design with nature“,  Floristmeisterin, gibt eine

“Empfehlung für eine herbstliche Kürbis-Pflanzen-Dekoration”

Brigitte Heinrichs ist unsere Expertin für das dekorative Gestalten mit Zimmerpflanzen. Ihr könnt ihr Fragen im “Experten-Forum” stellen.

„ Der Herbst bietet eine große Vielfalt an floralem Werkstoff der sich lange hält, und mit dem man schöne farbenfrohe Werkstücke arbeiten kann. Kürbisse gehören mit Sicherheit zu den wichtigsten Vertretern diese Jahreszeit und fehlen daher in kaum einer herbstlichen Gestaltung. Das Aushöhlen von Kürbissen ist eine schöne Idee um Schnittblumen zu integrieren.

Als Tipp: legen Sie den Kürbis mit Folie aus, diese hält dann länger und fängt nicht so schnell an zu faulen. Auch sollten Sie den Kürbis nicht ohne eine Unterlage auf den z. Bsp. Tisch legen, das könnte hässliche Flecken geben. Legen Sie den Kürbis auf einen Teller oder eine Platte.

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Eine andere Möglichkeit ist der gelegte Schmuck. Sie benötigen eine flache Schale, Teller oder Korb. Nun füllen Sie das Gefäß mit allem was der Herbst so zu bieten hat. Hortensien z. Bsp. können in der Arbeit eintrocknen. Sehr schön sind auch herbstlich gebundenen Kränze aus Hagebutten, Bux, Kastanien, Nüssen, Hortensien (die auch eintrocknen), kleine angedrahtete Kürbisse (diese werden jedoch nicht durchstochen, sondern mit z Bsp. Rebdraht (umwickelt, oder eingepackt), Clematisfruchtständen, Physallis (Lampionblume), Ligusterbeeren, herbstlich gefärbtes Laub, Heu usw.

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Auch gepflanzte Werkstücke haben eine ganz besondere Ausstrahlung. Calluna, Erika, Alpenveilchen oder Chrysanthemenbüsche überzeugen durch Farbe und lange Haltbarkeit. Es könnte jedoch bei 18 bis 20 Grad auf Dauer ein bisschen warm sein. Vor allem Chrysanthemen gehen dann etwas schneller auf.

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Gepflanzte Gefäße können mit bizarren Ästen (z. Bsp. Weinreben, Rosenwurzeln, o.ä,) sowie Kürbissen, Heu, Moos, Flechtenzweigen oder Apfelbaumzweigen ergänzt und zusätzlich ausgeschmückt werden.

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Wenn Sie dann noch einen kleinen, alten vielleicht etwas "gammeligen" Tisch haben auf oder neben oder unter dem Sie alles schön in Szene setzten können, dann denke ich, dass Sie eine gelungene herbstliche Stimmung erzeugt haben.

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Eine Liste mit herbstlichen Werkstoff,  aus dem Sie auswählen können:

Schnittblumen: Hagebutten, Zieräpfel, letzte Freilandrosen, Dahlien, Physallis, Ligusterbeeren, Clematisfruchtstände (Waldrebe), Hortensien, Heu, Moos, alte Apfelbaumzweige, Flechtenzweige, Efeu, Bux, Sanddorn, Schlehe, Zierquitte, Kastanien, Nüsse, Kürbisse, Pfaffenhütchen, frische Proteen, Schafgarbe, Disteln und Gartenfuchsschwanz, Herbstlaub besonders schön von Wein und Amberbaum, und viele Fruchtstände heimischer und exotischer Pflanzen, vieles findet man draußen oder natürlich im guten Blumenfachgeschäft.
Topfpflanzen: Erika, Calluna, Chrysanthemen, Stiefmütterchen, kleine Gehölze, Hauswurz, Hornveilchen, Pernettien, Alpenveilchen, Gräser, Kräuter, Silberblatt, Stacheldraht (so heißt die Pflanze) etc. Genießen Sie die schönen Dinge im Herbst und viel Freude bei der "Arbeit".

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Der Herbst bietet mit seinen Farbenpracht und seinen schönen Pflanzen ein Füllhorn von Dekorationsmöglichkeiten mit Blumen. Hier ein Beispiel:

Ihre Fragen zu dekorativer Zimmerpflanzen Gestaltung können Sie mir gerne im Blog  „Experten“ stellen."

Brigitte Heinrichs

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In unserem Freundeskreis werden auch fleißig Kürbisse gezüchtet. Hier die ersten gesammelten Exemplare. Das Ziel ist, mit diesen den diesjährigen  Erntedankfest Wagen zu schmücken.

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Gehört ihr jetzt auch zu den Kürbis Fans? Der Kürbis ist wirklich eine der vielseitigst verwendbaren Pflanzen. "Der Kürbis hat das Aroma einer ungelüfteten Umkleidekabine", schreibt der Satire-Autor Max Goldt. Der "cucurbita pepo", wie er in der lateinischen Fachsprache genannt wird, ist aber weit mehr als ein übel riechendes Feldgewächs. Denn er dient dem Menschen, neben seinen aufgezeigten Vielseitigkeiten, auch noch als Medizin. Bei Prostatabeschwerden und Blasenschwäche soll er wahre Wunder bewirken.

Ich bin ein Kürbis Fan! Euch ein schönes Wochenende, herzlichst, euer Charles

Im “Veranstaltungsblog” könnt ihr näheres zu den einzelnen Kürbis Ausstellungen erfahren.

Quellen: *) http://www.bild.de/ratgeber/ratgeber/ratgeber/kauf-haltbarkeit-sorten-alle-infos-zum-gemuese-14023502.bild.html / **) http://weltderwunder.de.msn.com/mensch-und-natur-gallery.aspx?cp-documentid=149940570 / ***) http://www.meduniqa.at/Magazin/Fitness___Sport/Funsport_fuer_Kuerbisfreunde:_Pumpkin_chunking/

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Christusdorn (Euphorbia) – ein Dauerblüher, der viel Freude macht

23. August 2011

Liebe Blumenfreunde,

vor kurzem fiel mir bei Freunden eine schöne Zimmerpflanze auf, die mit zahlreichen Blüten glänzte. “Er blüht das ganze Jahr über und das schon seit über 10 Jahren und ist sehr pflegeleicht. Er blüht auch den ganzen Winter durch”, erklärten uns die Freunde und ich machte ein paar Fotos von ihm, dem

Christusdorn (Euphorbia)

Der Christusdorn ist eine Art in der Gattung Wolfsmilch (Euphorbia) aus der Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae).

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Der Christusdorn erhielt seinen deutschen Namen, weil seine dornigen Zweige an die biblische Dornenkrone Jesu erinnerten. Da die Art aber erst im 19. Jahrhundert aus Madagaskar importiert wurde und Madagaskar um die Zeitenwende praktisch unzugänglich war, ist die manchmal immer noch vermutete Verwendung als biblische Dornenkrone völlig auszuschließen.

Er ist ein sukkulenter, dorniger und belaubter Strauch. Innerhalb der Gattung Euphorbia gehört er mit mehr als 50 weiteren Arten zur Untergattung Euphorbia, Sektion Goniostema, in der die Arten paarige und meist auffallend gefärbte Brakteen unter den Cyathien tragen, die die fehlenden Petalen der stark reduzierten Blüten nachahmen. Diese besonderen Brakteen werden „Cyathophyllen“ genannt. Wie alle Euphorbien enthält auch der Christusdorn einen giftigen und hautreizenden Milchsaft.

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Die meisten im Handel erhältliche Zuchtformen gehen auf Hybriden von Euphorbia milii mit Euphorbia lophogona Lam. 1788 zurück. Hybriden von E. milii und E. lophogona entstehen häufig zufällig, wenn die Pflanzen in Sammlungen nahe beieinander stehen.

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Alle diese Hybriden sind ideale Zimmerpflanzen und mögen einen hellen, halbschattigen Platz am Fensterbrett. Wie die natürliche Art benötigen sie im Winter mindestens 12 bis 15°, haben bei ausreichender Bewässerung aber keine Probleme damit, nahe bei Heizkörpern zu stehen. Sie vertragen und mögen es, auch im Winter gegossen zu werden, behalten ihre Blätter über mehrere Jahre und blühen fast ganzjährig. Mehltau tritt seltener als bei der natürlichen Art auf, kann bei hoher Luftfeuchte aber vorkommen.

Als Substrat ist Kakteenerde geeignet. Viele Christusdorn Freunde berichten in Pflanzen Foren, u.a. bei green24, von gutem Wachstums-und Blüherfolg, den sie mit SERAMIS Tongranulat bei dem Christusdorn haben. Wichtig ist, darauf zu achten, dass der Christusdorn nicht zu feucht stehen darf und keine nassen Füße verträgt.

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Ein noch kleiner Christusdorn erfreut uns seit kurzem zu Hause.

Wir sind gespannt, wie er sich entwickelt und geben ihm viele Jahre Zeit hierfür.

Herzlichen Gruß, euer Charles

 

 

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Christusdorn_%28Euphorbia%29

 

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Mexikanischer Hammerstrauch (Cestrum elegans) – dank Regen neue Blühenergie

21. August 2011

Liebe Blumen- und Pflanzenfreunde,

am 11. Juli hatte ich euch den “Mexikanischen Hammerstrauch” vorgestellt, der in voller Blüte stand.

Eine neue Blütenpracht ist inzwischen entstanden, dank des vielen Regens in den letzten Wochen und dem Düngen mit der “flüssigen Vitalnahrung für Blühpflanzen” von SERAMIS. Viele Pflanzen mögen Dauerregen nicht für ihre Blüten, bei dem Hammerstrauch sieht man sprichwörtlich, wie wohl er sich dabei fühlt.

Hier ein paar neue Bilder dieser beeindruckenden Pflanze (zum Vergrößern das Bild anklicken)

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Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche!

Herzlichst, euer Charles

Den Beitrag vom 11.07. zum Mexikanischen Hammerstrauch könnt ihr hier nochmals anschauen: http://charlesblog.de/blog/2011/07/pflanze-des-tages-mexikanischer-hammerstrauch/

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Pflanze der Woche: Anthurie – Flamingoblume

16. August 2011

Liebe Blumen- und Pflanzenfreunde,

bei dem sehr oft Wolken verhangenem Himmel in diesem Sommer kommen die leuchtend roten Blüten der Flamingoblume ganz besonders zur Geltung – sie sind wie Feurige Exotik. Für uns ist sie die Pflanze der Woche. Wir zeigen ein paar Fotos und stellen sie vor.

Flamingoblume, Anthurie ( Anthurium-Scherzerianum-Hybriden )

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Fotos: Blumenbüro Holland

Sie stammt aus der Pflanzenfamilie Araceae (Aronstabgewächse). Die Anthurien stammen aus den tropischen Regenwäldern von Mittel- und Südamerika.

Früher auch gebräuchliche Namen sind "Teufelszunge“ und "Schweineschwänzchen". (Anthurium scherzerianum)

Als Blattpflanze gibt die Flamingoblume nicht viel her. Wenn aber ihre lackroten Blütenscheiden erscheinen – bei guter Pflege das ganze Jahr über -, dann wird sie zur auffallenden Schönheit auf der Fensterbank. Die Hauptblütezeit der Anthurien reicht von Februar bis Mai. Unter guten Bedingungen aber kann sie fast das ganze Jahr über blühen. Wobei die eigentlichen Blüten klein und unauffällig an dem gedrehten Kolben sitzen. Das, was so auffällig rot (manchmal auch schneeweiß oder orange) ins Auge fällt, ist ein gefärbtes Hochblatt (Spatha), das sehr lange hält. Es gibt auch Anthurien, die ihrer schönen Blätter wegen gehalten werden. Sie sind aber eher für Treibhäuser oder geschlossene Blumenfenster geeignet.

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ARTEN

Der Blüten bzw. Hochblätter wegen werden hauptsächlich zwei Arten kultiviert: die Große Flamingoblume (Anthurium andreanum) und die Kleine Flamingoblume (Anthurium-Scherzerianum-Hybriden). Besser für die Fensterbank geeignet sind die Sorten der zuletzt genannten Art. Sie bekommt besonders viele Blüten, hat allerdings nicht ganz so lackglänzende Hochblätter. Ihre Blätter sind kurzgestielt. Schön gezeichnete Blätter hat Anthurium crystallinum.


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STANDORT

Geeignet ist jedes Fenster, an dem die Pflanzen zwar hell, aber vor allzu greller Sonne geschützt stehen. Sie brauchen viel Wärme und eine hohe Luftfeuchtigkeit. Auch im Winter können sie im normal geheizten Zimmer stehen, wenn sie häufig besprüht werden (nicht die Hochblätter besprühen). Nur zur Zeit der Knospenbildung ist für sechs Wochen ein etwas kühlerer Platz (15 Grad) angesagt.

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PFLEGE

Reichlich gießen, aber mit lauwarmem, entkalktem Wasser. Nur dann, wenn die Anthurie kühler steht, bekommt sie weniger Wasser (im Dezember/Januar). In dieser Zeit wird auch nicht gedüngt, in den übrigen Monaten alle 14 Tage. Wenn die Wurzeln aus dem Topf wachsen, werden die Pflanzen vorsichtig umgetopft (im Frühjahr). Sie können hierfür Einheitserde nehmen, der Styroporflocken beigemischt werden. Ein Wachstum in SERAMIS Tongranulat mag die Flamingoblume auch sehr.

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VERMEHRUNG

Am einfachsten teilt man Pflanzen beim Umtopfen. Oft kann man bewurzelte Seitentriebe abtrennen. Bei der Großen Flamingoblume kann man Triebspitzen abmoosen.

KRANKHEITEN UND SCHÄDLINGE

Wenn sich die Blattspitzen gelbbraun färben, ist das Wasser zu kalkhaltig. Rollen sich die Blätter vom Rand her ein, kann im Sommer die grelle Sonne daran schuld sein. Eingetrocknete Blattränder sind ein Zeichen für zu trockene Luft. Bei Staunässe faulen die Wurzeln sehr rasch. Oft ist die Pflanze dann nicht mehr zu retten. Ist die Temperatur zu niedrig und die Luft zu feucht, kann es zu Grauschimmel kommen. Befallene Blätter abschneiden. An Schädlingen treten häufig Blattläuse, Spinnmilben und Schildläuse auf, die mit den üblichen Mitteln bekämpft werden.

Giftpflanze?

Giftigkeit : Anthurium scherzerianum gering giftig. Giftig durch: Kalziumoxalate. Mögliche Symptome: Nach Verzehr giftiger Pflanzenbestandteile kann es zu Magen-Darm-Beschwerden mit Übelkeit, Brechreiz und Durchfall kommen. Kontakt mit Haut oder Schleimhaut kann zu Rötung, Blasenbildung oder vermehrtem Speichelfluß mit Schmerzen im Bereich des Mundes führen.
Treten Krankheitszeichen auf, so klingen diese meist nach 1 bis 2 Stunden wieder ab.

Die anderen Arten Anthurien sind nicht giftig.

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Habt ihr Feuer gefangen für diese schöne Exotin? Als Zimmerpflanze vermittelt sie eine sommerliche Wärme in unserem diesjährigen “Nichtsommer”. Sehr zu empfehlen.

Herzlichst, euer Charles

Ps: Die Anthurie war die Zimmerpflanze des Monats Dezember 2010. Den Beitrag hierzu könnt ihr nachlesen unter: http://charlesblog.de/blog/2010/11/die-blume-des-monats-dezember-eine-feurige-exotin/

Quelle: http://www.livingathome.de/pflanzen_gaertnern/zimmergarten/detail.jsp?zimmerpflanzenid=67 / http://www.hydrotip.de/friends3/parser.php?uid=1614 / http://www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale/jahresbericht99-Dateien/typo3/index.php?id=530

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Sie blüht .. und blüht .. die Amaryllis

14. August 2011

Liebe Blumenfreunde,

im Gegensatz zu uns Menschen, die bei diesem heutigen Nieselwetter – zumindest im Norden – nicht den heitersten Gesichtsausdruck haben, lässt sich unsere Amaryllis hiervon nicht beeindrucken und strahlt weiter mit schönen Blüten.

Am 07. Mai hatte ich euch diese blühende Amaryllis vorgestellt, deren schöne Blüten vielen von euch gefallen haben. (zum Vergrößern das Bild anklicken)

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Am 14. August hat die Amaryllis nichts von ihrer Schönehit eingebüßt. Ein neuer Trieb, mit wieder drei herrlichen Blüten hat sich entwickelt. Vielleicht gefallen euch diese Blüten ja genau so gut wie uns.

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Ich finde, diese Amaryllis Blüten vermitteln eine große Lebensfreude – sollte für uns Menschen ansteckend sein! Ob sie die wohl von der “flüssigen Vitalnahrung für Blühpflanzen” von SERAMIS hat? Bestimmt!

Mit der Hoffnung auf eine sonnigere, neue Woche verbleibe ich mit herzlichen Grüßen an alle Blumenfreunde,

euer Charles

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Dieffenbachia – sehr anspruchslos und ansprechend

10. August 2011

Liebe Pflanzenfreunde,

ich sah sie und wusste, sie kommt mit mir und bereichert unser Zuhause. Doch so ganz war ich mir nicht klar, ob es eine gute Entscheidung ist, als ich vor kurzem eine Dieffenbachia im Gartenfachmarkt gekauft habe. Denn bei aller Schönheit dieser Pflanze, besteht im Hinterkopf doch immer auch etwas Sorge, da sie hochgiftig ist. Da aber die Kinder groß und aus dem Hause sind und unsere Hunde und die Katze noch nie an Zimmerpflanzen geknabbert haben, hat dann doch die Freude überwogen. Zur Vorsicht wird sie aber auf einen kleinen Blumenhocker gestellt. Ich möchte euch ein paar Bilder dieser schönen Pflanze zeigen, die ich im Garten fotografiert habe.

Dieffenbachia     (zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Die Dieffenbachien (Dieffenbachia) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Aronstabgewächse (Araceae). Die etwa 51  Dieffenbachia-Arten sind von Costa Rica bis Kolumbien verbreitet. Sie gehört mittlerweile zu den beliebtesten Zimmerpflanzen.

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Dieffenbachien sind besonders wegen ihrer dekorativen Blätter sehr beliebt.

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Die ausdauernde Grünpflanze kann mit ihrem geraden Stiel bis zu 2 m hoch werden. Die Blätter sitzen an langen, scheidigen Stielen, haben eine dunkelgrüne Farbe und sind von vielen unregelmäßigen weißen oder gelben Flecken. Sie können bis zu 60 cm lang werden.

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Die Blütezeit der Dieffenbachien ist im März.

Die Blüten erscheinen nur bei älteren Pflanzen an der Treibspitze. Der Blütenkolben ist von einem gelben Hochblatt umhüllt.

 

 

Foto: Wikipedia

Kulturanleitung Dieffenbachia

Licht: Dieffenbachien benötigen einen halbschattigen Standort. Direkte Sonnenbestrahlung ist bei diesen Pflanzen zu vermeiden.
Gießen: Man gießt eine Dieffenbachia während der Wachstumsperiode im Sommer gleichmäßig mit zimmerwarmem, weichem Wasser. Ab September wird sparsamer gegossen Im Winter schränkt man das Gießen ein und lässt die Oberfläche der Erde zwischen den einzelnen Wassergaben antrocknen. Die Dieffenbachie schätzt eine erhöhte Luftfeuchtigkeit, indirektes Besprühen mit weichem Wasser gehört zur Pflege.

Düngen: Dieffenbachien werden während des Wachstums vom Frühjahr bis zum Herbst alle 14 Tage mit Flüssigdünger in mäßiger Konzentration gedüngt. Geeignet hierfür ist u.a. Seramis Vitalnahrung für Grünpflanzen oder Blühpflanzen.

Temperatur: Die Pflanzen wachsen unproblematisch bei Temperaturen zwischen 18 und 22 °C. Dieffenbachien vertragen jedoch keine Temperaturen unter 15 °C. Hohe Luftfeuchtigkeit ist für Dieffenbachien wichtig, man sollte die Pflanzen in mit Wasser und Kieselsteinen gefüllte Untersetzer stellen. Vorsicht, das Aronstabgewächs verträgt keine Zugluft

Vermehrung: Im zeitigen Frühjahr kann man Dieffenbachien mit 10 bis 15 cm langen Kopfstecklinge vermehren.

Umtopfen: Dieffenbachien werden im Frühjahr in größere Pflanzgefäße umgetopft.

Substrat: Für Dieffenbachien verwendet man eine Blumenerde auf Torf- oder Kompostbasis. Man kann die Pflanze aber auch gut in Blähton oder in Seramis Tongranulat halten. Sie ist eine unkompliziert zu haltende Pflanze. 

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Ideal – Gießen und Besprühen  mit dem“Sprayman”

Schattenseite – ihre Giftigkeit

Der Pflanzensaft ist extrem giftig! Die Indianer benutzten ihn als Pfeilgift; da er Strychnin enthält, ist er mit Sicherheit sehr wirkungsvoll.

Giftige Teile: Die ganze Pflanze ist sehr stark giftig. Sprossachse > Blattstiel > Blatt.

Wirkstoffe: Oxalsäure, Calcium-Oxalat, proteolytische Enzyme, Saponine, cyanogene Glykoside (in den jungen Blättern 0,03-0,48 %), Scharfstoffe und Alkaloide. Die genaue Zusammensetzung des Giftes ist bis heute noch nicht exakt bekannt. Die tödliche Dosis für einen Erwachsenen soll 3 – 4 g der Blätter betragen. Ablaufendem Gießwasser wird Toxizität nachgesagt.

Wirkung: Bei der oralen Aufnahme von Teilen der Dieffenbachie kommt es zu Brennen, Bildung von Bläschen im Mund, Anschwellen der Schleimhäute, Lippen und der Zunge, vermehrten Speichelfluss, Erbrechen und Durchfall.

Aus diesem Grunde sollten Dieffenbachien nicht in Haushalten mit Kindern gehalten werden.

Wie steht es doch auf dem kleinen Stecker, der in dem Pflanztopf war “Zur Dekoration und nicht zum Verzehr bestimmt“. Wie wahr, hätte es aber nicht besser heißen müssen: “Hochgiftig – nicht in Haushalten mit Kindern und Tieren halten”.

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Anspruchslos und ansprechend – die Dieffenbachie erfüllt mit diesen zwei Attributen die wichtigsten Wünsche auf der Suche nach Zimmerpflanzen.

Ihre Anspruchslosigkeit bezieht sich zum einen auf die Lichtverhältnisse: die Pflanzen vertragen von sonnig bis schattig nahezu jeden Standort, solange sie nicht ins Extreme gehen (Bei direkter Südsonne bzw. tiefem Schatten werden sie nicht gedeihen)

Zum anderen kommen die Dieffenbachien besser als viele andere Zimmerpflanzen mit den geheizten Wohnräumen im Winter zurecht. Temperaturen über 20°C sind für sie ganzjährig ideal.

Unsere Dieffenbachia wird uns sicher viel Freude bereiten. Sie wirkt sehr dekorativ mit ihren großen dunkelgrünen, gekennzeichneten Blättern.

Herzlichst, euer Charles

Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Dieffenbachien / http://www.pflanzenfreunde.com/dieffenbachia.htmil / http://www.gifte.de/Giftpflanzen/dieffenbachia_seguine.htm

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Kunstwerk + Wahnsinnsduft + Super Farben = Rose Broceliande

8. August 2011

Liebe Blumen- und Pflanzenfreunde,

Rose Broceliande 5  “was habt ihr da für eine schöne Rose im Garten”, “das ist doch eine Malerrose”, hören wir oft von Freunden, wenn sie uns besuchen.
Es handelt sich um die gelb-fuchsienrot gestreifte Rose “Broceliande”, die man seltener in Gärten antrifft.

Rose “ Boceliande “

„Broceliande“ ist der Name des Waldes in der Normandie, in dem der legendäre Zauberer Merlin von Nimue, der Herrin des Sees, auf ewig in ihren Bann gezogen – und der Welt entrückt wurde. Und wie die Funken aus einem Zauberstab feuern, funkeln die Knospen auf den langen Stielen dieser Rosensorte auf.

Rose Brocelainde 2 Jede Blüte, jedes Blütenblatt ist ein rot-gelb gestreiftes Unikat! Die gut duftenden Blüten sind groß, edel geformt und erscheinen zahlreich auf den gut 130 cm hohen, zuweilen auch höher aufschießenden Sträuchern.

Diese öfter blühende Edelrose aus Frankreich beeindruckt durch ihre außergewöhnliche, sehr seltene Farbgebung, denn jede Blüte ist anders gezeichnet und so jeweils ein kleines Kunstwerk. 40-45 Blütenblätter machen jede wunderschöne gefüllte Blüte zu einem Erlebnis. Ihr schwerer und zugleich feiner Duft ist einfach betörend.

(aus: Mein schöner Garten)

Rose Broceliande3
Malerrose 2

Die Broceliande wird oft für die “Malerrose” (Bild) gehalten.

Rose Broceliande:

Farbe: rot-gelb gestreift

Blüte: groß, edel geformt, stark gefüllt

Duft: stark duftend

Blüte: Juni bis Frost

Laub: dunkel, glänzend

Pilzresistenz: sehr gut

Wuchs: starker, aufrechter Wuchs

Züchter: Adam, 2000 eingeführt

Kommentare aus Rosen-Forum:

“Diese Rose besticht nicht nur durch die extravagante Farbe der Blüte und ihren bezaubernden Duft. Unbedingt hervorzuheben ist das wunderschöne dunkelgrüne lackglänzende Laub. Sehr gesund und kräftig. Ich habe keine Rose mit so beeindruckendem Laub wie die Brocéliande.”

“Wahnsinnsduft. Super Farben – bei Hitze leider etwas blasser. Extrem gesundes Laub. Die Broceliande ist auch gut über den letzten Winter gekommen, bei dem leider so manch andere bei mir "den Geist aufgegeben hat". Da können die Malerrosen von Delbard nicht annähernd mithalten!”

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche und viel Freude mit euren Rosenschätzen im Garten.

Herzlichst, euer Charles

Quelle: http://www.rosenhof-schultheis.de

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Fleischfressende Pflanzen im Trend – gegen Insekten

7. August 2011

Liebe Pflanzen Freunde,

in diesen Tagen können sie ganz schön nerven, die Plagegeister, die bei dem schwül-warmen Wetter aus den Gräsern oder aus dem Wasser hervorkommen und uns als Opfer für ihre Stiche aussuchen. Aber auch die Fliegen im Haus, die gerne auf uns rumkrabbeln und uns auch mal stechen, sind nicht gerade eine Freude.

So kann man verstehen, dass sich viele Pflanzen Freunde, neben den bekannten Insekten Beseitigungsmitteln, auch fleischfressende Pflanzen im Haus halten, die ihnen gegen die Insektenplage helfen sollen. Und der Handel – Gartenmärkte und Discounter – nutzen dies für ihre Aktionsangebote, wie in dieser Woche z.B. bei Netto:

Fleichfressende PflanzenNach Besichtigung dieser Pflanzen rate ich aber, diese im Gartenfachhandel zu kaufen.

Harro Wilhelm, unser Pflanzen-Experte und  Fernsehgärtner beim Saarländischen Rundfunk, hat das Thema fleischfressende Pflanzen auch in seiner Sendung am 21.07.aufgenommen:

Mini Monster Ein interessanter Beitrag über die kleinen Mini-Monster, von denen es weltweit über 800 Arten gibt.
Harro Wilhelm besucht seinen Kollegen Christian Kleib in Hilzingen, der etwa 70-80 Arten züchtet.

Die Sendung könnt ihr anschauen unter:

http://sr-mediathek.sr-online.de/beitrag_Video.php?id=6989&startvid=8

Diese Sendung hat mein Interesse an diesen Sumpfpflanzen geweckt und so habe ich im Gartencenter nach diesen kleinen Fleischfressern Ausschau gehalten. Gefunden habe einige Pflanzen, die zwar noch recht klein sind, aber schon durchaus wirksam sein können:

Kannenpflanze Nepenthes  (Bilder zum Vergrößern anklicken)

IMG_0816 Die Kannenpflanze Nepenthes wird in Tiefland und Hochlandarten unterteilt. Die Tieflandarten bevorzugen ganzjährig Temperaturen um die 30°C, bei den Hochlandarten reichen 25°C tagsüber und nachts eine Absenkung von ca. 10°C. Die Kannen werden je nach Art 2 bis 60 cm groß und besitzen einen nach innen umgekrempelten, mit Wachs beschichteten Kragenrand, auf dem die Beute ausrutscht und ins Innere fällt.
Nepenthes1 Um zu verhindern, dass die Beute nicht einfach wieder rauskrabbelt, befinden sich an der Innenwand feine Haare, die den Weg ins Freie versperren. Der Deckel am oberen Teil der Kanne sorgt dafür, dass kein Regenwasser in das Innere gelangen kann, wodurch sich die Verdauungsflüssigkeit verdünnen würde und nicht mehr so effektiv wäre. Die Beute der Kannenpflanze (Nepenthes) besteht in erster Linie aus Insekten, aber auch Mäuse oder Ratten sind in größeren Kannen schon verstorben.
Ein Video zeigt die Technik dieser faszinierenden Pflanze:

Venusfliegenfalle Dionaea muscipula

IMG_0812 Die Venusfliegenfalle wird im Durchmesser bis zu 20 cm. Am Ende der Blätter sind die Fallen zu finden die ca. 3 cm groß werden. Es gibt auch XXL Exemplare die um einiges größer werden.
IMG_0814 Die Falle besteht aus 2 Blatthälften, die sich bei viel Sonnenlicht rot färben. Auf der Innenseite der Blatthälften sind jewals 3 Fühler, die das Zusammenklappen auslösen sobald sie 2-mal hintereinander berührt werden. Die Falle kann bis zu 7-mal zuklappen oder 3-mal ein Insekt verdauen, danach stirbt sie ab.
Die Venusfliegenfalle auf Beutefang:

Schlauchpflanze Sarracenia

IMG_0822 An der Öffnung wird Nektar gebildet um die Insekten anzulocken. Sobald sich die Beute auf den wachsbeschichteten Rand stehlt, rutscht sie aus und fällt in das Innere der Pflanze, wo dann die Verdauungsflüssigkeit gebildet wird, um die wichtigen Nährstoffe aus dem Insekt zu ziehen.
Sarracenia1 Die Innenwand ist mit nach unten gerichteten Härchen versehen, somit ist ein Entkommen verhindert. Die meisten Schläuche sind stehend, aber es kommen auch liegende vor. Die Schlauchpflanzen lieben das Sonnenlicht was sie auch brauchen um eine schöne Färbung zu bekommen.
Die Sarracenia auf Wespenfang:

Da alle diese Sumpfpflanzen stets gute gewässert sein wollen und eine hohe Luftfeuchtigkeit lieben, habe ich sie in einen Untertopf mit Seramis Tongranulat gestellt, der sehr nass gehalten wird und dadurch eine zusätzliche Luftfeuchtigkeit erzeugt. Die Sumpfpflanzen lieben einen hellen Standort – aber keine direkte Sonne.

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Ideal zum Gießen und Besprühen – der “Sprayman”

Ich glaube, ich werde viel Freude an diesen Pflanzen haben und es wird Spaß machen, sie beim Beutefang zu beobachten.

Herzliche Gruß, euer Charles

Quelle: http://www.fleischfressende.de/

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