Charles Blog

Der Blog für Pflanzenliebhaber

VIEL GLÜCK IN 2 0 1 2 !

30. Dezember 2011

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Liebe Blumen und Pflanzenfreunde,

während am anderen Ende der Welt, in Ozeanien und Asien, die Sekt Korken schon bald knallen und man das neue Jahr 2012 begrüßt, haben wir noch 30 Stunden Stunden Zeit. das alte Jahr 2011 für uns persönlich zu verabschieden.

Inselstaat Samoa zieht Silvester vor. Als einer der ersten Länder wird Samoa das neue Jahr 2012 feiern, denn Samoa hat seine Uhren über die Datumsgrenze hinaus vorgedreht – und lässt den Freitag einfach ausfallen.
Die Pazifikinsel lag bisher direkt am östlichen Rand der Datumsgrenze. Doch das hat sich mit dem heutigen Tag geändert: Die Samoaner sind am einem Donnerstagabend ins Bett gegangen. Doch sie wachen heute schon am Sonnabend auf. Der Freitag ist einfach weggefallen, und schon am Abend wird bereits Silvester gefeiert.

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Foto: dpa
Um 00:00 Uhr werden wieder millionenfach Sektkorken und Sylvesterböller knallen, Raketen gen Himmel starten – zur Begrüßung des zweiten Jahres im neuen Jahrzehnt.

Petrus schmollt dieses Jahr noch ein wenig mit uns – nass und kühl soll es werden, von Winterwetter aber keine Spur über den Jahreswechsel.

„Viel Glück im neuen Jahr!“

wünschen sich alle, die sich an Sylvester und Neujahr begegnen oder miteinander feiern. Und Symbol für das Glück zum Neujahr ist das vierblättriges Kleeblatt. Die Gründe hierfür sind vielfältig ….

 

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"Das vierblättrige Kleeblatt gilt als Weltensymbol. Es verbindet die vier Himmelsrichtungen und die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft, Erde"

erläutert John Langley von der Internationalen Gartenschau Hamburg.

Im Christentum steht das Vierblatt für das Kreuz und die vier Evangelien.

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Eine Legende besagt, Eva habe bei der Vertreibung aus dem Paradies ein vierblättriges Kleeblatt mitgenommen.

 

Bei den Kelten galt es als Zauberpflanze und Schutz gegen böse Geister

 
Gärtner Vahldiek pflanzt das Glück!

Alfred Vahldiek züchtet rund 500 000 Stängel Glück im Jahr *

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Beliebtes Präsent zum Jahreswechsel: Vierblättriger Klee als Glücksbringer

Mit vierblättrigen Kleeblättern, dem Glücks-Schweinderl und dem Glücks-Schornsteinfeger kann das Glück nicht mehr ausbleiben. „Wenn`s Glück dir lacht, ich hab`s gebracht“ kann man dann nur bestätigen.

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Dass vierblättrige Kleeblätter außerdem sehr selten und daher wertvoll sind, weiß jeder, der einmal erfolglos suchend über eine Wiese gestreift ist. "Hierzulande ist der sogenannte Weißklee (Trifolium) am weitesten verbreitet", erklärt Hickl. Er besitzt nur drei Blättchen, genauer gesagt: Teilblättchen.

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Trifolium-Pflanzen mit vier Teilblättchen sind Mutationen, also Pflanzen, deren Erbanlagen durch einen Fehler der Natur verändert sind. Wer über diese Seltenheit stolpert, hat einfach “Glück gehabt” und kann dieses zum Jahreswechsel verschenken -gepresst auf einer Karteoder im Bilderrahmen etwa

Heute ist der Tag für gute Vorsätze zum neuen Jahr.

Wie steht es bei euch hiermit? 

Nehmt ihr Euch (wie jedes Sylvester) wieder vor: Im Nächsten Jahr mache ich vieles anders?

“Ob es der oberste Hosenknopf ist, der nicht mehr zu geht, oder der Morgen, an dem man aufwacht und den fiesen Tabakgeschmack vom Vorabend noch auf der Zunge spürt” –
Jedes Jahr an Silvester gibt es die verschiedensten Vorsätze, die für das kommende Jahr gefasst werden.

Aber wie sagte Oscar Wilde  schon sehr richtig:

Foto: www.zintante.de 

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Geht es euch auch wie Joachim Ringelnatz?
"Dass bald das neue Jahr beginnt, spür ich nicht im Geringsten.
Ich merke nur: Die Zeit verrinnt, genauso wie zu Pfingsten."

Ich wünsche euch eine tolle Sylvester Party und alles Glück für 2012!

Herzlichst, euer Charles 

 

* focus online money, vom 30.12.2010 http://www.focus.de/finanzen/karriere/perspektiven/berufe/tid-8414/berufsportraet_aid_230887.html

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Weihnachtspflanzen – Symbol für neues Leben

26. Dezember 2011

Liebe Blumen- und Pflanzen Freunde,

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Foto: Gärtner Pötschke
Ho..Ho..Ho.. hat sicher auch bei euch der Weihnachtsmann gerufen, als er zur Bescherung am 24. Dezember eintrat.

Und wieder haben die Augen der Kinder geleuchtet und sie haben vor Aufregung rote Wangen bekommen, als er sie nach einem Weihnachtsgedicht fragte.

Diese Rituale gibt es seit Generationen und jede hat sie mit der gleichen Erwartung und Freude erlebt. Auch wenn viele Kinder heute meinen, dass es den Weihnachtsmann ja eigentlich nicht gibt, aber so genau weiß man das ja nicht, denn dann gäbe es ja auch keine Elfen und Drachen und Andere, an die man glaubt.

So wie die kommende Weihnachtszeit mit dem Adventsschmuck eingeläutet wird, zu dem traditionell der Adventskranz und Adventsgestecke gehören,

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Krippenspiel

spielen am Heiligen Abend der Christbaum und die Weihnachtskrippe die zentrale Rolle bei der Bescherung und bei der Weihnachtsfeier.

Auf den Adventskranz steckt man vier Kerzen, die das Symbol für Hoffnung und Abwehr des Bösen sind, weil sie die Dunkelheit vertreiben. Religiös gesehen ist die erste Kerze die der Prophezeiung – Christus kommt bald. Die Zweite die Betlehem- oder Friedenskerze – wir feiern die Geburt Jesu in Bethlehem. Die dritte Kerze die neuerwachte Freude in unseren Herzen symbolisieren, die letzte ist die Kerze der Liebe, weil Gott die Welt so sehr liebte, dass er seinen einzigen Sohn gab.

Der Christbaum ist etwa 600 Jahre alt. Den Überlieferungen zu Folge wurde der erste Weihnachtsbaum im Jahr 1419 von der Freiburger Bäckerschaft aufgestellt, festlich geschmückt mit Nüssen und Früchten. Etwa 1730 erhielten die Christbäume ihre ersten Kerzen. Er steht für den Brauch, eine düstere Winterzeit mit grünen Pflanzen als Symbol für neues Leben zu schmücken und mit Kerzen als Hoffnung auf mehr Licht.

Neben dem traditionellen Weihnachtsbaum werden eine Reihe weiterer Pflanzen zum Schmücken in der Advents- und Weihnachtszeit verwendet – quasi als Weihnachtsblumen. Diese haben eine ganz besondere Verbindung zu der Weihnachtsfeier. Sie symbolisieren Leben. Eine Knospe, die sich zu einer blühenden Blume entwickelt, stellt die Hoffnung auf neues Leben dar. Diese Botschaft ist der Kern des Weihnachtsfestes. Jede Blume steht für Frieden, Liebe und Wohlstand im Leben.

Weihnachtspflanzen sind auch Symbol für ewige Lebenskraft, erhalten die Hoffnung auf die alljährlich neu erwachende Natur und schützen gegen böse Kräfte in den “Raunächten” vom 25. Dezember bis zum 6. Januar. Dann, wenn -nach altem Volksglauben- die germanische Erdgöttin Perchta und der Sturmgott Wotan mit ihrem wilden Gefolge aus Geistern ihr Unwesen treiben.

Zu den bekanntesten Weihnachtspflanzen gehören:

Der Weihnachtskaktus

image Eine sehr beliebte Weihnachtspflanze ist der Weihnachtskaktus. Sobald die Knospen zu sehen sind, darf er nicht mehr umgestellt oder gedreht werden! An halbschattigen, kühlen Plätzen (ca. 20°C) fühlt er sich am wohlsten und gedeiht prächtig.

Die Christrose

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Laut Überlieferung fand der Mönch Laurentius bei einer Wanderung im Winter eine Rose, die aus dem Schnee ragte. Auf Grund dessen dichtete er das heute oft gesungene Lied "Es ist ein Ros’ entsprungen".

Nach altem Brauch gilt diese Schneerose, auch Christrose genannt, als Wetter-Orakelblume. In der Weihnachtsnacht stellt man 12 Knospen (für die 12 Monate) ins Wasser. Bleiben die Knospen geschlossen, wird schlechtes Wetter vorausgesagt, bleiben sie offen, gutes.

Der Weihnachtsstern

CIMG3207 Ein nordamerikanischer Gesandter in Mexico, hat die Pflanze unter den Weihnachtsdekorationen der Azteken entdeckt. Daher trägt diese Adventpflanze auch noch immer den Namen dieses Diplomaten – Poinsette.

Rose von Jericho

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Die unscheinbare Grasknolle dieser Pflanze ist eine Art Wunder (Jericho = Auferstehung). Kommt sie mit Wasser in Berührung, entfaltet sie ihre leuchtenden, zypressenähnlichen Blätter wundersam. Entzieht man ihr das Wasser wieder, rollt sie sich wieder zusammen.

Foto: Wikipedia

Die Ilex – Stechpalme

Wieso eine Weihnachtspflanze? – sicher wegen ihrer roten Beeren, die so wunderbar in die Weihnachtsdekoration passen.

Ilex 1 Diese weihnachtlich anmutende Stechpalme hat rote Beeren und gelb-grüne Blätter.

Mit seinen immergrünen stacheligen Blättern und den leuchtend roten, kugeligen Steinfrüchten symbolisierte Ilex bei Griechen und Römern das ewige Leben. Als Weihnachtsdekoration ist er im Englischen als "Hollies" bekannt und trägt in Skandinavien den Namen "Christusdorn", weil er an die Dornenkrone und mit seinen roten Beeren an die Blutstropfen Christi erinnern soll.

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Foto: Brigitte Heinrichs
Stechpalmenzweige sind seit alters her ein beliebter Weihnachtsschmuck in der Wohnung.

Die Ilex ist auch sehr gut für weihnachtliche Dekorationen geeignet, seien es  ihre grünen stacheligen Blättern oder die roten Beeren, wie hier in der Amaryllis Dekoration.

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Am wohlsten fühlt sich die Ilex draußen. Mit ihren spitzen oder grünen abgerundeten Blättern ist sie das ganze Jahr über ein Blickfang. Und im Winter sind die roten Beeren ein sehr beliebtes Futter für über zehn Vogelarten. Die Ilex wird gerne als Nistplatz von den Vögeln genutzt. Mit Weihnachtskerzen leuchten die Beeren hell im dunklen.

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Aber auch als Zimmerpflanze ist die Ilex beliebt. Im Winter bringen die leuchtend grünen Blätter mit den roten Beeren schöne Farben in die Wohnung. Aber Vorsicht: "Beeren" und Blätter sind giftig.

Skimmia reevesiana – japanische Fruchtskimmie

sieht der Ilex ähnlich, hat aber keine zackigen Blätter.

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Die Haltung ist problemlos, sie ist winterhart und kann in den Garten gepflanzt werden*). Sehr wohl fühlt sich die Skimmia reevesiana im Topf auch in Seramis Tongranulat.

Ich wünsche euch eine angenehme Woche “zwischen den Jahren”.

Herzlichst, euer Charles

Quellen: www.wikipedia.de / http://www.garten-literatur.de/adventskalender/weihn_pflanzen.htm / http://www.kirchenweb.at/christkind/weihnachtspflanzen/weihnachtsstern_pflege.htm

*) Nähere Infos zur Skimmia reevesiana unter: http://shop.harros-pflanzenwelt.de/epages/es10629003.sf/de_DE/?ObjectPath=%2FShops%2Fes10629003%2FProducts%2FWI000102

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Farbenfrohe Blüten in der dunklen Jahreszeit

20. Dezember 2011

Die Amaryllis – Stationen des Erblühens

Geschlossene Blüten

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Langsames Erblühen

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Volles Erblühen

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Faszinierende Farben Vielfalt

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Schneerose – Inbegriff alles Schönen und Unschuldigen

13. Dezember 2011

Liebe Blumen- und Pflanzenfreunde,

nicht nur der Winter hat die Farbe der Ruhe, der Kraft und der Klarheit. Auch einige der schönsten Winterblüher erscheinen in Weiß, z.B. die

Schneerose oder Christrose (Helleborus niger)

Im Winter muss der Garten nicht kahl aussehen. Während die meisten Blumen noch ihre Winterruhe haben, ist die Christrose nicht empfindlich und es ist ihr nicht zu kalt. Ihre unterschiedlichen Blüten können den ganzen Winter über den Garten schmücken. Sie sind so ein Highlight draußen – aber auch im Haus. 

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Christrosen sind Inbegriff alles Schönen und Unschuldigen.

Der Legende nach haben sich die Tränen himmlischer Prinzessinnen in die Blütensterne verwandelt

 

 

 

 

Die Christrose, auch Schwarze Nieswurz oder Eberwurz genannt,  ist eine Pflanzenart der Gattung Nieswurz (Helleborus) in der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Diese Art und ihre Sorten mit den auffallend großen, weißen Blüten ist vor allem durch ihre frühe Blütezeit und vor allem durch die Verwendung als Gartenzierpflanze bekannt.

Hauptblütezeit ist von Februar bis April, kann jedoch je nach Schnee- und Höhenlage auch schon im November beginnen bzw. im Mai enden.

Christrose Helleborus_niger 
Christrose in ihrer natürlichen Umgebung
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Frühe Futterpflanze für Schmetterlinge. hier der Admiral 
Schnneerose_Blüte Anfang März Blüte Anfang März
Fotos: Wikipedia
Schneerose_Blüte Ende März 
Blüte Ende März

Auch als Zimmerpflanze erfreut sich die Christrose großer Beliebtheit.

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Sie sollte während der Blütezeit möglichst kühl im Haus gehalten werden – dann erfreut sie uns mit langer Blütezeit.

IMG_1555 Die Blüten sind endständig und stehen einzeln (selten zu zweit oder dritt) am meist unverzweigten Stängel.

Die weiße oder rötliche Blütenhülle (Perigon), setzt sich aus fünf eiförmigen Kelchblättern, die zu einem kronblattartigen Schauapparat umgestaltet wurden, zusammen

Die Blütenhüllblätter sind während des Abblühens grünlich oder durch Anthocyane rötlich überlaufen und bleiben lange erhalten

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Die eigentlichen Kronblätter sind zu gelben bis gelbgrünen, tütenförmigen (wie die Österreicher sagen: stanitzel-förmigen) Nektarblättern umgebildet. Diese sondern reichlich Nektar ab und duften anders sowie intensiver als die Blütenhülle. Die zahlreichen, gelben Staubblätter sind an der verlängerten Blütenachse spiralig angeordnet.

Nach dem Abblühen kann die Christrose entweder im Topf weiterkultiviert werden, oder in den Garten ausgepflanzt werden.Der Standort der Staude soll mit Bedacht gewählt werden – möglichst in feuchtem, humosen Boden unter einem Laub abwerfenden Baum. Umpflanzen mag die Schönheit nicht.

Bitte Vorsicht beim Umgang mit der Schneerose, sie ist in allen Teilen sehr stark giftig, auch noch getrocknet im Heu. Der Pflanzensaft kann starke Hautreizungen verursachen, beim Schneiden z.B. für Blumensträuße daher am besten Handschuhe tragen.

Zwei Schneerosen oder Nieswurz möchten wir euch hier vorstellen:*)

Helleborus niger "Christmas Star" Princess – Christrose.

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Winterhart

ja – immergrüne Staude

Verwendung

Zur Blütezeit sowohl im Haus als auch in Balkonästen, Schalen sowie in Staudenbeeten und Rabatten zu verwenden.

Pflege

pflegeleicht

Wasserbedarf

mäßig

Standort

Im Halbschatten gedeihen sie am besten. Gehölzrand, auf schweren, lehmigen Böden gedeiht sie am besten

Pflanzenabstand

20 cm im Balkonkasten auch als Einzelpflanze sehr schön

Blüte

Natürliche Blütezeit Januar Februar. Vorgetrieben ab November.

Wuchshöhe

20 – 30 cm

Lebensdauer

Immergrüne Staude, ausdauernd, vorgetriebene Pflanzen zuerst auch ohne Blätter

Begleitpflanzen

Gaultherien, mit roten Beeren, Efeu, Vinca-Sorten

Heimat

Zentraleuropa , Balkan und gärtnerische Züchtungen

Familie

Ranunculaceae, Hahnenfußgewächs

Helleborus niger Verboom Beauty – Christrose.

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Die Pflanze ist ohne Laub, hat aber dafür unzählig viele Blüten , die sich wunderschön öffnen. Reiche Blütenpracht im Winter.

Anspruchslose völlig winterharte Pflanze

Danach kann sie entweder im Topf weiterkultiviert werden, oder in den Garten ausgepflanzt werden Zur Blütezeit sowohl im Haus als auch in Balkonästen, Schalen sowie in Staudenbeeten und Rabatten zu verwenden. sehr blütenreich Winter blühend.

Winterhart

ja

Verwendung

Zur Blütezeit sowohl im Haus als auch in Balkonästen, Schalen sowie in Staudenbeeten und Rabatten zu verwenden.

Pflege

pflegeleicht

Wasserbedarf

mäßig

Standort

Im Halbschatten gedeihen sie am besten. Gehölzrand, auf schweren, lehmigen Böden gedeiht sie am besten

Pflanzenabstand

20 cm im Balkonkasten auch als Einzelpflanze sehr schön

Blüte

Natürliche Blütezeit Januar Februar. Vorgetrieben ab November.

Wuchshöhe

20 – 30 cm

Lebensdauer

Immergrüne Staude, ausdauernd, vorgetriebene Pflanzen zuerst auch ohne Blätter

Begleitpflanzen

Gaultherien, mit roten Beeren, Efeu, Vinca-Sorten

Heimat

Zentraleuropa , Balkan und gärtnerische Züchtungen

Familie

Ranunculaceae, Hahnenfußgewächs

Die Christrose, eine schöne Pflanze, die uns das ganze Jahr über, drinnen wie draußen, erfreuen kann.

Herzlichst, euer Charles

Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Schneerose / *) im Angebot der Erlebnisgärtnerei Storb, unter:http://shop.harros-pflanzenwelt.de/epages/es10629003.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/es10629003/Products/WI000101

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Alpenveilchen – die kühlen Schönen

7. Dezember 2011

Liebe Blumen- und Pflanzenfreunde,

neben den traditionellen Zimmerpflanzen zu Weihnachten – wie Weihnachtskaktus, Weihnachtsstern oder Amaryllis – ist das Alpenveilchen jetzt eine der beliebtesten Zimmerpflanzen, dank ihrer schönen, unterschiedlich farbigen, langlebigen Blüten.

In der dunklen, tristen Jahreszeit bringen die leuchtenden Blüten des Alpenveilchens eine fröhliche Stimmung in die Wohnung.

Beitragsfotos: Seramis

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Alpenveilchen (Cyclamen persicum)

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Alpenveilchen stammen nicht, wie es der Name vermuten lässt aus den Alpen–auch wenn hier einige Wildformen wachsen – die Heimat ist in Kleinasien, von wo sie im 17. Jahrhundert nach Europa gekommen sind.

Alpenveilchen (Cyclamen) sind eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Myrsinengewächse (Myrsinoideae) innerhalb der Familie der Primelgewächse (Primulaceae) und erreichen eine Wuchshöhe von bis zu 30 cm. Der Gattungsname Cyclamen stammt von dem griechischen Wort kyklos für Scheibe oder Kreis und bezieht sich auf die scheibenförmige Wurzelknolle.

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Alpenveilchen blühen in den Farben rot, rosa und auch in weiß.
Die 5 Blütenkronblätter einer Blüte sind nach hinten gebogen und sitzen auf etwa 20 cm langen Stängeln.

IMG_1584 Herzförmig angedeutete Laubblätter an langen Stielen entspringen einer abgeflachten Knolle.
Die Blätter haben oft eine interessante Zeichnung. Der Blattrand kann glatt, gewellt und gezahnt sein.

Die Blütezeit ist von August – April.

Bei großen Pflanzenausstellungen, wie der IPM in Essen, werden jährlich viele Neuzüchtungen vorgestellt.

Haltung – nicht ganz einfach

Wärme und Licht: Alpenveilchen bevorzugen einen kühleren Standort, gemäßigte 13 bis 16 °C, ohne große Temperaturschwankungen. 20 °C sollten nicht überschritten werden. Die Fensterbank im geheizten Wohnzimmer ist für sie nicht geeignet, aber ein Fensterplatz in einem kühleren Raum. Geeignet sind auch kalte Wintergärten oder Hausflure als Standorte. Während der Vegetationszeit ein möglichst heller Standort ohne pralle Sonne. Solange es keinen Frost gibt, machen sich die Blumen auch auf dem Balkon sehr gut – besonders in Kombination mit Heidekräutern oder Calocephalus (Silberkörbchen).

Gießen: Während der Blütezeit regelmäßig gießen, aber Staunässe unbedingt vermeiden. Da Blätter und Blütenstiele schnell faulen, sollten sie möglichst nicht nass werden. Trockenheit nehme die Pflanze allerdings auch übel. Nicht auf die Knolle gießen. Am besten wird die Pflanze über den Untersetzer oder Übertopf gegossen, damit die Knollen und Blätter nicht faulen. Das Restwasser sollte nach einer halben Stunde ausgekippt werden. Nach der Winterblüte brauchen Alpenveilchen bis zum Neuaustrieb kein Wasser. Alpenveilchen mögen eine recht hohe Luftfeuchtigkeit. Im Gegensatz zu anderen Pflanzen darf man blühende Exemplare aber nicht mit Wasser besprühen.

Alpenveilchen (Cyclamen-persicum-Hybride)

Düngung: Nur während der Wachstumsphase sollte etwa alle 2 Wochen mit einem  Blühpflanzendünger gedüngt werden.

Nach der Blüte das Düngen einstellen und die Wässerung immer mehr reduzieren, bis die Blätter vertrocknen. Bis Ende des Sommers gießt man dann nur noch selten und nur gerade soviel, dass die Knolle nicht einschrumpft. Danach topft man dann die Knolle in frisches Substrat um und erhöht langsam die Wässerung.

Giftigkeit: Giftige Pflanzenteile: Blätter, Knolle. Die Wildform enthält in der Wurzelknolle Triterpensaponine, darunter Cyclamin. Welche Stoffe in den Zuchtformen enthalten sind, ist weitgehend unbekannt. Bereits 0,2 g der Knolle lösen erste Vergiftungserscheinungen aus und 8 g gelten als tödliche Dosis! Die Symptome sind Übelkeit und Erbrechen, Schweißausbrüche sowie starke Magenbeschwerden mit Durchfällen. Weiterhin kommt es zu Kreislaufstörungen und bei tödlichen Dosen erfolgt Atemlähmung.

Tiergiftig: Alpenveilchen kann auf folgende Tierarten giftig wirken: Hunde, Katzen, Hasen, Kaninchen und andere Nager (Meerschweinchen, Hamster) und Vögel. Vergiftungsverlauf ist ähnlich wie beim Menschen.

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Dank ihres günstigen Preises und der farbenfrohen Ausstrahlung findet das Alpenveilchen immer mehr Plätze in unseren Häusern. Durch interessante Neuzüchtungen in den letzten Jahren, hat das Alpenveilchen auch ein neues Image bekommen. War es früher doch oft als “Oma- oder Schwiegermutterpflanze” gesehen worden – als klassisches Mitbringsel , findet es heute sehr starken Anklang in modernen und jugendlichen Wohnungen. Passt es doch durch die Farben-, Formen- und Größenvielfalt zu fast allen Einrichtungsstilen. Vorsicht beim Standort bezüglich Kindern und Tieren.

Als “Blumige Botschaft” bedeutet das Alpenveilchen: “Du bist mir gleichgültig!”

Herzlichst, euer Charles

Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Alpenveilchen / http://www.botanikus.de/Botanik3/Ordnung/Alpenv_Z/alpenv_z.html / http://www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale/jahresbericht99-Dateien/typo3/index.php?id=528

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Adventsstimmung 2011

4. Dezember 2011

IMG_2002 Ho..Ho..Ho..

das gefällt mir aber, was ich da sehe!

Adventskranz Kreationen 2011

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Adventsstimmungen und Lichtspiele

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Bei so viel Advent freut man sich auf Zuhause

Herzlichst, euer Charles

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Adventszeit = Verwöhnzeit. Auch für die Zimmerpflanzen?

3. Dezember 2011

Liebe Blumen- und Pflanzenfreunde,

und schon haben wir wieder eine Adventswoche hinter uns und somit sind es nur noch drei Wochen bis Weihnachten. Wer es nicht schon erledigt hat, wird jetzt intensiv nach den letzten Weihnachtsgeschenken Ausschau halten. Zuhause wird Weihnachtsgebäck oder Weihnachtsstollen gebacken und man versorgt sich rechtzeitig damit leckeren Dingen für die Weihnachtsteller und der Festbraten – Gans, Pute oder vielleicht ein Roastbeef Braten – werden geordert.

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Zu den Fest Vorbereitungen gehören nicht nur Adventskränze, Adventsgestecke und der traditionelle Weihnachtsbaum, auch weihnachtliche Pflanzen wie Amaryllis, Weihnachtsstern, Weihnachtskaktus und andere gehören dazu und sorgen für eine festliche Atmosphäre.

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Auch für die Pflege der anderen Zimmerpflanzen verwenden wir jetzt mehr Zeit und irgendwie möchten wir sie auch ein wenig zu dem Fest „verwöhnen“, mit Blätter reinigen, düngen, einem neuen Granulat oder Übertopf. Foto_4_Umtopfen_2a

 

Aber nicht alle Pflanzen möchten jetzt verwöhnt werden!

Wie der Igel im Garten oder die Schildkröte im Keller, haben viele Zimmerpflanzen während der dunklen Jahreszeit jetzt auch Winterpause und brauchen hierbei keine Nahrung (Dünger). Sie dürfen dann auch fast nicht gegossen werden.

Viele dickbauchige Arten gehören zu den Winterschläfern.

IMG_1748 Von den Kakteen, mit Ausnahme der Gliederkakteen, ist dies bekannt. Sie blühen nicht, sofern sie nicht ein paar Wochen lang konsequent trocken stehen.

Weihnachtskakteen sind leicht zu pflegen, wenn sie nicht wie normale Kakteen behandelt werden.

Die Pflanzen sind Epiphyten, also Baumaufsitzer.

Sie wurzeln im lockeren Humus, der sich auf Zweigen und Ästen sammelt. Auch im Topf brauchen sie durchlässige, humose Erde. Gedüngt wird nur sparsam. Reichlich Wasser, ohne Staunässe, ist auch in der Wohnung wichtig. Nach der Blüte braucht die Pflanze eine Weile weniger Wasser.

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Auch die Aasblumen (Stapelia) wollen fast nicht gegossen werden.

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Huernia_quinta                   Fotos: Wikipedia

Als Aasblumen oder Aasfliegenblumen werden allgemein Pflanzen bezeichnet, deren Blüten Aasgeruch ausströmen, um Aasfliegen zur Bestäubung der Blüte anzulocken. Weitere Infos zur Aasblume unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Stapelien

Die verschiedenen Formen des Bogenhanfs fühlen sich deutlich wohler, wenn sie nahezu trocken durch den Winter gehen dürfen.

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S-t-hahnii-golden-hahnii F:Wikipedia

Bogenhanf auch Schwiegermutterzunge (Sansevieria) ist eine Pflanzengattung, die zur Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae) gehört.

Sansevieria-Arten wachsen als stammlose oder stammbildende, ausdauernde, sukkulente Pflanzen. Sie sind meist immergrün und bilden oft größere Horste, dabei sind sie manchmal nahe der Basis her verzweigt mit unterirdischen Rhizomen oder oberirdischen Ausläufern. Weitere Infos zu Bogenhanf unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Bogenhanf

Das fehlende Licht macht Echeveria, Beaucarnea (Elefantenfuß) und Euphorbien (Wolfsmilch) ebenfalls zu schaffen. Werden sie zusätzlich durch Gießen und Düngen angetrieben, wird es für sie kritisch.

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Echeveria_cante Foto: Wikipedia

Echeverien sind meist immergrüne, mehrjährige, sukkulente Pflanzen, die mehr oder weniger dichte, stammlose oder am Ende von Trieben befindliche Blattrosetten bilden.

Weitere Infos zu Echeverien unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Echeverien

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Foto: Wikipedia

Der Elefantenfuß ist eine zu den Agavengewächsen (Agavaceae) gehörende sukkulente Pflanze, die aufgrund ihres ungewöhnlichen Aussehens und ihrer problemlosen Kultur viele Freunde gewonnen hat.

Weitere Infos unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Beaucarnea

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Zypressenwolfsmilch F: Wikipedia

Euphorbien sind ungewöhnlich vielgestaltig. Sie bilden einjährige oder ausdauernde, überwiegend krautige Pflanzen oder verholzende Sträucher oder Bäume.

Weitere Infos unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfsmilch

Die prächtige Medinilla will im Winter zwar mäßig warm über 15 Grad stehen, aber in Ruhe gelassen werden, weder gießen noch düngen.

IMG_1025 Medinilla magnifica ist eine tropische Pflanze aus der Gattung der Medinillen in der Familie der Schwarzmundgewächse (Melastomataceae). Sie zählt zu den schönsten der bisher entdeckten 521 Medinilla-Arten und lässt sich als eine der wenigen Arten als Zimmerpflanze kultivieren.

Sie hat schon ab Ende August das Blühen eingestellt. Erst im Februar geht es wieder los mit den beeindruckenden rosa Blüten. Dann verträgt sie auch wieder Wasser und Dünger.

Weitere Infos unter:
http://charlesblog.de/blog/2011/09/bltentraum-in-rosarot-medinilla-magnifica-die-prchtige/

Auch Palmen kommen mit wenig Wasser gut durch den Winter. Nur das Kokospälmchen (Mikrocoelum weddelianum) braucht das ganze Jahr durch viel Wasser.

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Zum richtigen “Verwöhnen” eurer Zimmerpflanzen gehört natürlich auch die richtige Wahl ihrer Standorte – ob sie kühl, hell, dunkler oder warm stehen möchten.

Ich wünsche euch einen nicht zu stürmischen Advent.

Herzlichst, euer Charles

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