Charles Blog

Der Blog für Pflanzenliebhaber

Glückshormone dank Zimmerpflanzen

14. Januar 2010

Liebe Blumen- und Pflanzenfreunde,

in dem Kulturzentrum Europas 2010 findet ab 26.01. eine weitere  bedeutende Veranstaltung statt – die IPM (Internationale Pflanzen Messe) 2010 in Essen, als größte Pflanzen Messe der Welt, eröffnet ihre Pforten für Fachbesucher aus allen Kontinenten. Wir werden euch hiervon ausführlich berichten.

Fast 4 Milliarden Euro werden jährlich von den Pflanzen- und Gartenfreunden in Deutschland ausgegeben. Ein bedeutender und stabiler Faktor für die Volkswirtschaft , den Arbeitsmarkt und die Gesundheit. Was sind die Ursachen für diesen Erfolg? Neben der Veränderung unseres Freizeitverhaltens zu bewussterem Leben in der Familie und zu Hause, ergab eine repräsentative GfK Studie (Gesellschaft für Konsumforschung), im Auftrag der Firma Max Bahr, bei 1004 Männern und Frauen:

Foto Seramis

Deutschland ist ein Paradies für Pflanzen – viele Deutsche lieben ihre Zimmerpflanzen*

  • 53% der Befragten haben mehr als 10 Pflanzen zu Hause. Mehr als 33% pflegen diese täglich.
  • Nur knapp 6% besitzen keine Pflanzen
  • 26% der Frauen sprechen mit ihren Pflanzen, was aber nur 5% der Männer zugaben
  • 25% der Frauen sehen Pflanzenpflege als Mittel zum Stressabbau, bei den Männern sind es 17,9%
  • Als häufigsten Grund zur Anschaffung einer Zimmerpflanze wurde von 75,8 Prozent der Befragten die Verschönerung der Wohnung genannt
  • 56,6 Prozent wollten sich zudem mit Pflanzen ein Stück Natur in die Wohnung holen
  • Um die Raumluft zu verbessern kaufen 41,8 Prozent der Befragten Zimmerpflanzen.
  • 53,9 Prozent der Frauen und 33,5 Prozent der Männer kauften Pflanzen, um sie zu verschenken. Beliebt sind vor allem Grünpflanzen (60,4 Prozent).

und 38,9% der Deutschen lieben ihre Zimmerpflanzen **


Doch warum lieben wir eigentlich Blumen?

Warum haben Vögel Federn? Warum leben neuerdings so viele Tiere in Städten? Machen Tiere Müll? Warum lieben wir Blumen? Diese und andere Fragen stellt WELT-ONLINE-Autor Michael Miersch an Professor Josef H. Reichholf, den Mann, der die Wunder der Natur so anschaulich erklären kann wie kein anderer und der für alles eine natürliche Erklärung hat. Jede Woche erscheint auf WELT-ONLINE-TV eine neue Frage – und jede Woche eine überraschende Antwort

Hier hört ihr die Antwort von Prof. Reichhoff, warum wir Blumen lieben:

http://www.welt.de/wissenschaft/article3739980/Warum-lieben-wir-Blumen.html

Liebe zu Blumen bedeutet auch, zu wissen, welche richtige Pflege sie benötigen.

Hier könnt ihr hören, wie eure Zimmerpflanzen den Winter gut überstehen:

http://www.podcast.de/episode/1401338/Bl%C3%BChend_oder_gr%C3%BCn_-_wie_unsere_Zimmerpflanzen_den_Winter_gut_%C3%BCberstehen

.Herzlichst, euer Charles

*Quelle: dpa-infocom/rhein zeitung ** Burda Community Network GmbH, Typologie der Wünsche, 2006/2007

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Es wird Zeit etwas zu verändern!

20. November 2009

Liebe Blumen- und Pflanzenfreunde,

wer hätte das gedacht:image

„ Jeder dritte Deutsche pflegt ein enges Verhältnis zu seinen Zimmerpflanzen und 25 Prozent aller Männer brauchen im Bad genauso lange wie Frauen“


Ob es am veränderten Konsumverhalten oder dem Wunsch nach mehr Ruhe in unruhigen Zeiten liegt – die Deutschen gehen weniger aus. Sie verlagern ihre privaten Aktivitäten verstärkt in die eigenen vier Wände und genießen ihre Freizeit zu Hause.* Entsprechend steht auch der Wunsch nach einem behaglichen Heim bei den Bundesbürgern ganz hoch im Kurs.

Fast alle Deutschen (94,5%) wünschen sich ein schönes Zuhause** und  fast jeder dritte Deutsche (29,9%) möchte sein Wohnzimmer umgestalten****, ebenso eine Neugestaltung des heimischen Badezimmers, in dem sich inzwischen ein Viertel aller Männer genauso lange aufhält wie Frauen*****.

Und weil 38,9% der Deutschen ihre Zimmerpflanzen lieben***, spielen diese bei der Wohnungsgestaltung eine große Rolle.

Wer in diesen Tagen mal durch Baumärkte schlendert wird feststellen, dass jetzt Saison ist für viele Heimwerker. Wenn sich die Aktivitäten zuhause von draußen nach drinnen verlagern, wird in vielen Haushalten renoviert.

Diese Situation hat die Rewe Gruppe mit den Obi Baumärkten für eine große Herbstaktion genutzt, unter dem Motto: „Es wird Zeit etwas zu verändern“, mit Angeboten für alle Wohnbereiche und auch für Zimmerpflanzen, denn diese bieten die Möglichkeit, Zimmer noch persönlicher zu gestalten.

Die Auswahl neuer Zimmerpflanzen sollte dem Charakter der jeweiligen Wohnumgebung entsprechend erfolgen, denn sie können die verschiedensten Wirkungen erzielen.

Die Wirkung von Farben und Formen


Grünpflanzen sorgen für ein natürliches Wohnambiente. Aber Grün ist nicht gleich Grün – zartes Hellgrün wirkt frühlingshaft leicht, kräftiges Dunkelgrün erweckt einen eher strengen, vornehmen Eindruck.

Auch Blühpflanzen setzen Akzente, die den Einrichtungsstil unterstreichen. Helle, zarte Töne muten romantisch verspielt an, dunkle, intensive Farben agieren als Blickfang. Verschiedene Stimmungen werden durch die Farben erzeugt.. Rot und Gelb wirken warm und stimulierend zugleich, Blau- und Violett-Töne sowie Weiß muten dagegen eher kühl an und wirken beruhigend.
Neben der Möglichkeit, Pflanzen durch eine gezielte Farbwahl harmonisch in die Wohnumgebung zu integrieren, können bestimmte Effekte ebenso durch unterschiedliche Wuchsformen erzielt werden. Aufstrebende, wenig verzweigte Gewächse wirken streng elegant, breite und buschige dagegen locker und gemütlich.

Solo oder in der Gruppe – Zimmerpflanze gestaltet den Wohnraum


Je größer oder ausladender, malerischer oder bizarrer eine Pflanze ist, desto mehr verdient sie es, allein zur Schau gestellt zu werden. Als Solisten eignen sich insbesondere Gewächse, die große Blätter, lebhaft gemustertes Laubwerk oder eine üppige Blütenpracht aufweisen. Auch solche Zimmerpflanzen, die durch ungewöhnliche Wuchsformen bestechen, können allein in Szene gesetzt werden. So stellt beispielsweise eine einzelne Palme, ein großer Farn, eine Birkenfeige oder ein Flaschenbaum ein auffälliges Wohnaccessoire dar.

In einer Gruppe lassen sich sowohl mehrere Pflanzen einer Sorte als auch verschiedene Arten arrangieren. Bei der Kombination von Gewächsen einer Art können durch unterschiedliche Blütenfarben Akzente gesetzt werden. Spielerisch fügen sich Pflanzen zusammen, die mindestens ein übereinstimmendes Merkmal aufweisen, etwa einen Farbton oder ein bestimmtes Wuchsbild.
Zimmerpflanzen gleicher Form können in beliebiger Anzahl gruppiert werden. Kontrastreiche Pflanzengruppen, deren Mitglieder sich in Wuchsform, Blattwerk und Blütenfarbe deutlich unterscheiden, sollten dagegen sparsam und in einer ungeraden Zahl kombiniert werden.

Neben der richtigen Auswahl von Zimmerpflanzen für die neuen Räumlichkeiten, spielt deren richtige Pflege eine wichtige Rolle, um lange Freude daran zu haben und auch die gewollten Effekte zu erzielen.

Unsere Expertin für Zimmerpflanzenpflege gibt euch hierzu eine Empfehlung.

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Experten Empfehlung

von Anne Hahnenstein

Expertin für richtige Pflege von Zimmerpflanzen.

So bleiben Ihre Zimmerpflanzen gesund

 

Die meisten Krankheiten sind auf Pflegefehler zurückzuführen. Das heißt im Umkehrschluss: Wenn Sie die Bedürfnisse Ihrer Zimmerpflanzen kennen und ihnen gerecht werden, bleiben Ihre Pflanzen gesund. Ein ganz wichtiger Hinweis für die richtige Pflege ist der Heimatstandort der Pflanze. So dürfen Sukkulenten, die aus trockenen, kargen Wüstenregionen stammen, weder übergossen noch überdüngt werden. Orchideen, die größtenteils als Aufsitzerpflanzen auf Bäumen wachsen, lassen ihre Wurzeln frei baumeln – sie bekommen viel Licht und Luft und würden in feuchter Erde schnell faulen. Deshalb unbedingt wasserduchlässige Orchideenerde verwenden und Staunässe absolut vermeiden! Also: Wer den  Heimatstandort seiner Zimmerpflanzen kennt, kann für artgerechte Pflege sorgen!

So vermeiden Sie Pflegefehler:


  • In Anlehnung an den natürlichen Standort jeder einzelnen Pflanze auch im Haus den richtigen Platz geben. Dafür lautet die wichtigste Faustregel: Schattengewächse nie an einen sonnigen Platz stellen und umgekehrt. Pralle Mittagssonne durch Fensterscheiben vertragen nur die allerwenigsten Pflanzen; deshalb an Sonnentagen über Mittag schattieren.
  • Je lichtärmer der Standort, desto kühler sollte er sein; dann sparsamer gießen. Umgekehrt gilt: Je heller eine Pflanze steht, desto mehr Wärme, Wasser und Dünger verträgt sie.
  • Fürs Düngen gilt: In der Wachstums- und Blühphase wird gedüngt, in der Ruhephase nicht. Die meisten Pflanzen werden im Winter nicht gedüngt; Düngergaben im Herbst schon reduzieren und im Frühjahr wieder steigern.
  • Nicht zu kalt gießen; Das Gießwasser sollte Zimmertemperatur haben und 24 bis 48 Stunden abgestanden sein.
  • Nicht übergießen – die meisten Pflanzen reagieren sehr empfindlich auf Staunässe; die Wurzeln beginnen zu faulen. Erst gießen, wenn die oberste Erdschicht im Topf abgetrocknet ist.
  • Vielen Pflanzen tut es gut, wenn die Blätter  im Winter bei trockener Heizungsluft mit kalkarmem, zimmerwarmem Wasser besprüht werden. Aber aufgepasst: Nicht alle Pflanzen mögen das – Pflanzen mit samtig behaarten Blättern wie das Usambaraveilchen zum Beispiel nicht. Blüten prinzipiell nie besprühen. Blattpflanzen wie Farne, Birkenfeigen und Palmen schätzen gerade im Winter auch eine lauwarme Dusche.
  • Viele Zimmerpflanzen stehen nah an der Heizung. Auch wenn dies für die meisten Pflanzen nicht der optimale Standort ist, können sie sich auch dort wohl fühlen, sofern man einige Tricks kennt. Die Pflanzen regelmäßig auf Schädlinge wie Spinnmilben, Woll- und Schmierläuse kontrollieren, täglich besprühen, vertrocknete Blattspitzen abschneiden und eventuell die Luftfeuchte erhöhen, sei es durch einen Zimmerbrunnen oder ein feuchtes Kiesbett. Keine Probleme mit trockener, warmer Heizungsluft haben Bromelien, Wüstenrose, Aloe- Arten, Elefantenfuß, Flaschenpflanze, Tillandsien und Kakteen.

Wenn Sie spezielle Fragen zur Pflanzenpflege haben, stellen Sie mir diese bitte um „Experten“ Blog, in „Expertin für Pflanzenpflege“. Ich beantworte sie gerne.

Ihre Anne Hahnenstein


Neue Zimmerpflanzen" macht es zu eurem Projekt "!

So könnt ihr natürlich auch an eure neuen Zimmerpflanzen kommen – auf dem Wochenmarkt beim Holländer – aber ob diese auch in euer Wohnambiente passen?

 

 

Viel Erfolg und Spaß beim Pflanzenkauf wünscht euch

euer Charles


* Gesellschaft für Konsumforschung (GFK), August 2009 ** Burda Community Network GmbH, Typologie der Wünsche, 2008 *** Burda Community Network GmbH, Typologie der Wünsche, 2006/2007 **** TNS Infratest 2008 ***** Ideal Standard International 2008 Auszug aus: REWE Group Unternehmenskommunikation, vom 24.09.2009 Auszüge aus: sz-online.de/nachrichten

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